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Montag, 1. August 2016

Peterson - Summertime 2016

Dunkle, geriebene und helle, locker geschnittene Virginias mit einem Hauch von Burley ergeben eine wunderbare Mischung und angenehmen Rauchgenuss. Ein wenig Vanille, ein Schuss Rum und ein Hauch von Frucht meistern die perfekte Summertime Mischung“.


Nun, das las ich auf der Dose vor ca. vier Wochen, als der Sommer noch gar nicht so richtig da war. Nach dem Öffnen erschlug mich der Duft, dazu war die Mischung für meinen Geschmack sehr feucht. Jetzt, ungefähr einen Monat später, duftet es zwar noch immer nicht nach Tabak, aber die Mischung hat eine gute Konditionierung. Aus dem Cellophanbeutelchen riecht es leicht alkoholisch und mostig, darüber legen sich Früchte. Irgendwie Bowle vom Vorabend.


Das Stopfen und das Anzünden klappen jetzt vorzüglich. Im Geschmack zunächst etwas süß, dann im Wechsel mit etwas Säure. Mag sein, dass zu Beginn das Vanille-Aroma von sich Reden macht, doch dann wird es sehr fruchtig. Die Frage ist: Wo bleibt der Rum? Also, wer Charaktereigenschaften ähnlich eines naturnahen Navy sucht, der kann hier nicht fündig werden. Der Rum bietet hier eher etwas Spelunkencharakter einer Hafenkneipe.

Immerhin, diese Limited Edition raucht sich sanft und der Tabak brennt auch recht gleichmäßig runter. Er neigt auch nicht zu sottern und so unbändig heiß wird er auch nicht. Das Raumaroma? Deutlich feststellbar, Aromatenliebhaber erwartet hier nichts außergewöhnliches. Das alles kann ausschlaggebend dafür sein, den „Summertime 2016“ auszuprobieren. Für mich persönlich war es das nach fünf Füllungen allerdings…. nicht mein Ding.



Autor: Ralf Ruhenstroth

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