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Samstag, 13. Februar 2016

Seattle Pipe Club - Potlatch

Auch wenn die Seattle Seahawks es dieses Jahr nicht wieder in den Superbowl geschafft haben, so gibt es dort doch einen Grund zu feiern. Zumindest für den Seattle Pipe Club.
Mit dem „Potlatch“, dem indianischen Namen für das Fest der amerikanischen Indianer an der nordwestlichen Pazifikküste, bei dem in ritueller Weise Geschenke verteilt oder ausgetauscht werden, hat Joe Lankford zumindest die Pfeifenfreunde in Seattle mit seinem neusten Blend beschenkt.

Der „Potlatch“ ist eine englische Mischung, die im Wesentlichen aus Virginia, Burley, Latakia sowie Orientals, Perique und einem kleinen Teil Black Cavendish besteht und neben dem „Seattle Evening“ die zweite englische Mischung von Joe Lankford’s 6 Blends, die er für den Seattle Pipe Club kreiert hat.
Das Tabakbild des „Potlatch“ reicht von hellem Braun der Virginias und des Burley bis hin zu dunklen Brauntönen und Schwarz von Black Cavendish. Der „Potlatch“ ist ein Ribbon Cut mit feineren, langen Streifen.

Beim Öffnen der Dose: Zuerst Latakia mit seiner Rauchigkeit, dann Virginia und Burley, süßlich, nussig. Insgesamt aber sehr ausgewogen und rund in der Nase. Ein schöner, komplexer Engländer, so wie er sein soll.
Der Ribbon Cut lässt sich leicht in den Pfeifenkopf einfüllen, entzünden und ohne Probleme bis zum Schluss durchrauchen. Ich habe ihn in verschiedenen Pfeifen, mit und ohne Filter, geraucht, wobei er mir ohne Filter besser geschmeckt hat.
Schon mit den ersten Zügen genießt man das herrliche Aroma mit der dezenten Süße und der Nussigkeit von den Burleys im Wechselspiel mit der Rauchnote des Latakias und der Würze der Orientals und des Perique. Der Latakia drängt sich nicht auf, sondern rundet den vollmundigen Geschmack sehr gut ab, ebenso der Black Cavendish, der dem Ganzen noch eine angenehme Süße gibt. Der „Potlatch“ ist eine sehr runde und ausgewogene Mischung, komplex, spannend und abwechslungsreich. Er ist mittelstark mit einer vernünftigen Portion Nikotin, so dass man ihn den ganzen Tag über rauchen kann. Er wird auf alle Fälle neben dem von mir sehr geschätzten Mississippi River vom Seattle Pipe Club öfter Einzug in die Tabak Bar finden.
Erhältlich sind die Tabake des Seattle Pipe Clubs bei pipesandcigars.com oder 4noggins.com
Viele Grüße aus dem Werdenfelser Land!



Autor: Torsten Wieczorek

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