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Freitag, 22. Januar 2016

Danske Club - Cherry

Ab und an treibt es mich in die Süßwarenabteilung und für mich persönlich ist die Kombi Tabak/Kirsche im richtigen Verhältnis durchaus reizvoll. Nach dem Studium, der bei meinem Dealer vorrätigen Kirschtabake, fiel die Wahl auf den Danske Club. Schon allein deswegen, weil laut Herstellerinfo wenig Black Cavendish verwendet wurde. Hierfür einmal die Prosa der STG: "Eine Mischung als hellen Virginiatabaken, Burley und etwas Black Cavendish. Zart-fruchtiges Kirsch-Aroma. Verschiedene Schnittbreiten."


So... Soviel dazu. Der Riechtest am geöffneten Pouch zeigt auf, wohin der Hase läuft. Die Kirsche kommt dominant raus. Und irgendwas dunkles schwingt mit. Es riecht ein wenig nach dunkler Schokolade. Vielleicht kommt das aber auch vom Burley. Schwer zu sagen. Zumindest für mich und meinen Gesichtserker. Und er kommt recht feucht daher, was mich bei einem Aromaten aber auch nicht ernsthaft überrascht. Gerade wenn Aroma mitspielt, habe ich etwas Feuchtigkeit sehr wohl gerne. Dann wird eben sanft gestopft.

Nach zwei Zündvorgängen, mit der obligatorischen Glättung zwischendurch, brennt der Kollege auch gehorsam ab. Aber was ist das? Auch wenn der Geruchstest recht intensiv und kirschig ausfiel, schwingt hier das Aroma hauptsächlich begleitend mit und färbt schön die Raumnote. Aber es ist nie zu viel. Die Süße der Virginias kommt gut durch und wird von der Kirsche maximal begleitet, bzw. unterstützt. Und das bleibt auch so. Ich würde ihn nikotinmäßig maximal knapp medium ansiedeln. Da wenig Black Cavendish verwendet wurde, hält sich der Tabak auch über die ganze Länge und verwandelt sich nicht irgendwann in nichtssagenden Rauch. Ich kann für diesen Tabak eine Empfehlung für diejenigen aussprechen die einen aromatisierten Tabak suchen, der auch noch nach Tabak schmeckt. M.E. der beste aus der Danske Club-Familie, der mir bisher untergekommen ist.

Geraucht wurde der Kollege mit Filter aus diversen Pfeifchen zwischen kleinen und knapp großen Füllvolumen, wobei es ihm gut tut, wenn er etwas Platz zur Entfaltung hat.


Autor: Chris Henck

1 Kommentar:

  1. Also, mein persönicher Favorit in Sachen Naschwerk mit Kirscharoma ist der Black Cherry von Samuel Gawith, der schmeckt wie er riecht. Als Dessert durchaus geeignet.

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