Willkommen bei Jogi-wan...

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Samstag, 31. Oktober 2015

Mac Baren - HH Pure Virginia

Sie sind noch nicht lange auf dem Markt, die Tabake der Reihe HH aus dem Hause Mac Baren, und doch gelten sie vielen schon als Klassiker. Allesamt urwüchsige, aber doch subtile Tabake, Charakterköpfe in der Tabaklandschaft, echte Marksteine in einem Ödfeld des geschmacklichen Einerleis so vieler anderer, denen man im Ungeist des Marketings Charakter und Profil weg gezüchtet hat.

Nun hat die Firma Mac Baren sich entschlossen, die HH-Reihe um zwei Tabake zu erweitern. Zwei weitere Tabake, die das Namenskürzel Harald Halbergs tragen dürfen, des schmauchenden Dänen, der 1887 in der Stadt Svendborg eine Tabakspinnerei erstand und mit ihr ein Unternehmen gründete, das heute unter dem Namen Mac Baren weiter floriert.

Harald Halberg - HH. Ein Name mit alter Tradition, ein Name, der heute aufs neue für richtige Charakterköpfe steht. Man denke nur an den „HH Old Dark Fired“, einen Burschen voll schwerer, dunkler, eigenständiger Würze, wie sie auf dem Tabakmarkt ihresgleichen sucht (und nur wenige Nachahmer hat). Oder man nehme den „HH Mature Virginia“, dessen ätherischer Orientduft sich seltsam mühelos mit der fast öligen Note von Oliven vermählt. Tabake, die sicher nicht jeder mag, die aber umso mehr für echte Vielfalt in der Tabaklandschaft sorgen.

Entsprechend hoch sind die Erwartungen an die beiden HH-Neulinge: den „HH Bold Kentucky“ und den „HH Pure Virginia“. Befassen wir uns hier nun mit den Qualitäten des „HH Pure Virginia“! (Sein Bruder aus Kentucky folgt demnächst nach.)


Der HH Pure Virginia richtet sich an passioniert knickfaltende Flake-Raucher und möchte es ihnen einfach machen. Die eher schmalen Flakescheiben sind nicht zu dick geschnitten und halten vorbildlich gut zusammen; das Stopfen nach Knick-Falt-Methode drängt sich geradezu auf. Wer gerne aufrubbelt, wird fast etwas Mühe haben, die kompakten, elastischen Scheiben pfeifengerecht zu zerbröseln. Das Aufrubbeln bietet jedoch hier den Vorzug, dass der lose eingebrachte Tabak im Gegensatz zur kompakten Flakescheibe etwas mehr Luft atmen kann und daher noch besser die Glut annimmt und zieht und m.E. auch sein Aroma etwas besser entfaltet.


Der Duft aus der Dose ist erstaunlich neutral, ein schwacher Wohlgeruch von mitteldunklem, leicht erdigem Virginia. Aber die Nase muss schon tief in die Dose eintauchen. Denn im Geruch macht der Tabak seinem Name "Pure Virginia" alle Ehre; von einem Casing, geschweige von einem Flavouring, keine Spur. Virginia, sehr neutraler Virginia, sonst nichts.


Wie immer bei Mac Baren ist die Konditionierung übrigens vorbildlich: Nicht zu trocken, nicht zu feucht, der Tabak nimmt die Glut willig an und hält sie anstandslos; ein Nachzünden ist selten nötig. Der Tabak verbrennt nahezu rückstandslos, und Kondensat entsteht so wenig wie bei fast keinem anderen Tabak, den ich kenne.

Gleich beim ersten Streichholz jedoch weicht die ungewöhnliche Neutralität des Dosendufts einem satten, aber keineswegs schweren, aufdringlichen oder überpräsenten Virginiaaroma, getragen von dem typischen Mac Baren-Bukett, dem honigartigen Geschmack von Melasse.

Das Mac Baren-Bukett liegt beim „HH Pure Virginia“ dem Charakter nach ungefähr zwischen dem Aroma des Mac Baren „Navy Flake“ und dem Geschmack des Mac Baren „Virginia Flake“; etwas weniger lieblich als der eine, etwas weniger frisch als der andere. Und das Bukett ist schwächer als bei beiden, schwächer, wenn auch doch deutlich vernehmbar. Die Intensität des Casings liegt etwa auf der Höhe des Mac Baren „Virginia No.1“, dem "Pure" im Namen zum Trotz sogar leicht darüber. Was Charakter und Intensität des Casings betrifft, so kann man den "Pure Virginia" etwa in der Mitte des 'Virginia-Dreiecks' aus „Navy Flake“, „Virginia Flake „und „Virginia No.1“ verorten. Ein Tabak der Mitte also.


Der Tabak selbst ist virginiatypisch natursüß, mild und ohne Schärfe, dabei aber hinreichend würzig und körperreich. Die immer wieder zitierte Grasnote der Virginias spielt hier schon leicht ins Erdige, ohne darin auch nur entfernt an die grimmig-dunkle Tiefe des „HH Old Dark Fired“ zu erinnern. Auch hier: Ein Tabak der Mitte.

Die beteiligten Aromen von Tabakblatt und Casing sind gut und glatt verbunden. Der Tabakgeschmack macht einen sehr einheitlichen, ja kompakten Eindruck. Sind diese Einheitlichkeit und die Tendenz zur Mitte der Pferdefuß des Tabaks? Ist er eindimensional, einseitig, langweilig? Wer auf Wunder der Komplexität abfährt, der muss sich allerdings besser Kompagnons wie etwa dem „Jurewicz Grand Slam '91“ zuwenden. Doch langweilig ist der "Pure Virginia" darum noch lange nicht. Er fesselt nicht zu aller Zeit die Aufmerksamkeit aller Geschmacksnerven, aber die Lust auf eine zweite Pfeife und zum Nachhorchen auf die Aromen stellt sich doch schnell ein.

Wer sich mit dem „Virginia Flake“ und „Navy Flake2 aus gleichem Hause grundsätzlich anfreunden kann und wer naturnahe Tabake auf der Casingstufe nahe beim „Virginia No.1“ mag, ja, wer seinen Lieblingstabak lieber etwas gehaltvoller, männlicher hätte als den „Navy Flake“ und etwas tiefer und dunkler als den „Virginia Flake“, doch ohne deren Intensität des Casings, - der kann im "Pure Virginia" einen neuen Freund und Vertrauten finden, der ihn lange begleitet.

Ist der "Pure Virginia" ein Charakterkopf, wie das Siegel HH hoffen lässt? Nein, er ragt nicht heraus aus der Tabaklandschaft wie ein Meilenstein. Aber er ist ein guter Tabak der Mitte, der viele Vorzüge in sich vereint und darum (im Gegensatz zu vielen charakter- und gesichtslosen Tabaken) durchaus seinen Platz und seine Berechtigung in der Tabaklandschaft hat, - ein wenig im Schatten der Monumente von "Old Dark Fired" und "Mature Virginia", aber doch seinen eigenen Platz.

Fazit für Eilige:
Unkompliziert zu rauchender, naturnaher Tabak mit typischer (leichter) Mac Baren-Note. Süß-würzig, leicht erdig. Nicht übermäßig komplex, nicht übermäßig originell, aber keinesfalls langweilig. Für Freunde der naturnahen Virginias eine immer noch warme Empfehlung.


Mac Baren HH Pure Virginia
Hersteller/Vertrieb (laut Steuernummer): Arnold André, Bünde
Preis: 10,75 für 50 g (Stand: Oktober 2015)

Verwendete Tabake: ausschließlich Virginias
Typ: Flake
Richtung: naturnaher Tabak
Casing: (laut Hersteller) kein Topflavour. Ein leichtes Melasse-Casing ist im Geschmack jedoch vorhanden.
Tabak-Note: süß-würzig, leicht erdig
Stärke (Nikotingehalt): mittel
Abbrand: gut, mäßig langsam
Geraucht in: Stanwell 225 Zebrano, Jeppesen Ida (beide oFi)


Autor: Patrick H.

Dienstag, 27. Oktober 2015

Theodorus Niemeyer - "Neptune" (Orlik)

Wer, wie ich, nicht weit von der holländischen Grenze wohnt, besucht unsere entspannten Nachbarn gern einmal zum Großeinkauf. Besonders, wenn man "Kaffee-Junkie" ist, lohnt es sich noch immer. Beim Marathon zwischen dem "2 Brüder von Venlo"-Supermarkt und den verschiedenen Fisch- und Käseständen findet sich auch immer mal wieder Gelegenheit, kleine Tabakläden aufzusuchen, um "exotische Kräuter" aufzuspüren, die sich nicht in deutschen Händlerregalen finden. So entdeckte ich für mich z.B. den "Troost-Flake".

Mein Freund Sven, der noch deutlich näher am orangenen Königreich angesiedelt ist, brachte mir bei seinem letzten Besuch ein Pouch eines Tabaks mit, den ich, bis dato, auch noch nicht kannte: "Neptune Pipe Tobacco Mellow Mixture".


Bei einem mir völlig unbekannten Kraut nutze ich gern das Netz, auf der Suche nach Informationen über den jeweiligen Tabak. Lustig, dass sich die meisten Erfahrungen zum „Neptune“ auf der anderen Seite des Atlantik finden und sie durchweg positiv sind. Gut, das heißt nicht viel... bei unseren amerikanischen Kollegen haben auch die "Borkum Riff"-Tabake eine eingeschworene Fangemeinde.

Scheint eine besondere Mischung zu sein, der Gute. Seine Aromatisierung beinhaltet Honig und Lakritz (!) und nach guter, alter, holländischer Tradition sind den Virginias und Burleys auch noch Brazil-Tabake beigemischt... in angeblich gut feststellbarer Menge.

Das Tabakbild ist geprägt von hellen und dunklen Virginias, etwas Burley und Black Cavendish. Man verzeihe mir, dass ich die Brazil-Tabake, mangels Erfahrung, im recht abwechslungsreichen Coarse-Cut optisch nicht zu identifizieren vermag. Deren Einfluss ist geschmacklich (hoffentlich) auffälliger. Ein süßer, tabakiger Grundduft mit Noten von Lakritz macht jedenfalls Lust auf eine Füllung... los geht's!


Gut konditioniert und recht fein geschnitten lässt sich der Tabak problemlos einbringen und mit einem Minimum an Aufwand zu gleichmäßiger Glut animieren. Rasch stellt sich beim Geschmack eine zusätzliche, mild-würzige Obernote ein, die wohl den Brazils geschuldet ist, ohne aber zigarrig zu wirken. Der Rest... hm, wie soll ich es sagen... gepflegte Langeweile mit einem matschig-süßen Aroma? Tja, mehr tut sich nicht. Das Aroma ist noch dezent genug, um dem Tabakgeschmack Raum zu lassen... nur, der nutzt ihn nicht. Betont mild, betont weich... so betont, dass sich kein identifizierbarer Charakter einstellen will. Zumindest bis zur Mitte der Füllung besteht für den Raucher die Gefahr, einen "Boreout" zu erleiden (um auch mal eine, dieser schwachsinnigen Neuwort-Schöpfungen zu nutzen!). In der zweiten Hälfte ist die eigenartige Süße reduziert, der Tabak legt minimal an Gehalt zu... das war's aber dann auch.

Positiv ist anzumerken, dass er so gut wie kein Kondensat bildet und bis zum bekannten, hellgrauen Aschehäufchen sauber durch glimmt.


...und das soll jetzt alles gewesen sein? Bei soviel Lob? Glaube ich nicht... daher erfolgt der Wechsel auf ungefilterte Pfeifen... so rauchen ihn die US-Pipester ja schließlich auch in der Mehrheit. Gut, ohne Filter stellt sich eine Ahnung von differenzierbarem Tabakaroma ein, der Geschmack der umgebenden, süßen Soße wird aber noch penetranter... und somit das Gesamtbild nicht unbedingt positiver. Nach einem letzten Versuch aus den Hilgerter Tonpfeifen gebe ich es auf. Selten war ich von einem Tabak in den letzten Jahren so enttäuscht.

Auf meiner persönlichen, "schwarzen" Liste bekommt der „Neptune“ einen Ehrenplatz - das war es aber auch. Hier haben Raucher und Tabak absolut nicht zueinander gepasst. Die geforderten 7,60 Euro für 50 Gramm investiere ich beim nächsten Holland-Trip lieber in eine große Portion "Frikandel Special" mit Pommes - das für mich deutlich erhebendere Geschmackserlebnis.


Ihr Ralligruftie


Autor: Ralf Dings

Sonntag, 25. Oktober 2015

DTM - Galway (Treasures of Ireland)

Nachdem ich mich über den Sommer mit hauptsächlich alten Bekannten und Dauergästen in meiner Tabakbar hinweg gerettet hatte, sollte nun mal wieder etwas Neues folgen. Gerade wenn es draußen dunkel wird, und ich mich gerne mit einem guten Buch und Tee in meinen alten Sessel zurückziehe, schlagen immer wieder zwei Herzen in meiner Brust. Einerseits mag ich dann gerade süße Tabake gerne, andererseits darf es ruhig auch etwas herb sein.

Aber diesmal gewann meine Sehnsucht nach Süße den Kampf und ich habe den „Galway“ bestellt. Von Blackberries ist hier die Rede und etwas Vanille. Als ich die Dose öffnete, grinste mich auch jener Vertreter an, der dem Kraut das Black im Namen verleiht. Black Cavendish in Reinkultur, mit einer paar Sprenkeln hellem Virginia.


Er kam recht trocken bei mir an, wobei ich aber auch über einen Zwischenhändler bestellt hatte. Vielleicht lag er da schon eine Zeit im Regal herum. Auf jeden Fall habe ich ihn direkt in ein Glas gepackt und einen Tonstein mi treingelegt. Dies mache ich nur um die originale Feuchte zu erhalten.


Stopfen lässt sich der Kollege wunderbar einfach und im Gegensatz zu manch anderem schwarzen Cavendish fand ich auch keine Strünke oder halbe Baumstämme darin. Der Geruch aus der Dose ist direkt nach dem Öffnen sehr „brombeerig“, nach ein paar Sekunden meine ich aber Rosinen zu erschnüffeln. Von der Vanille merk ich kaum etwas. Macht aber nix. Sehr lecker das Ganze. Das mag ich schon mal gut leiden. Er lässt sich auch einfach entzünden und nach dem Glätten und nochmaligem Anzünden glimmt er schön vor sich hin.

Und jetzt kommt es: Für mich völlig überraschend hat mich keine brutale Fruchtbombe angegriffen, sondern ein m. E. naturnaher Tabak mit einem Fruchtaroma, das hauptsächlich im Raum Präsenz zeigt, auf der Zunge aber doch der Tabak die erste Geige spielt. Und der schmeckt bis zum Ende durch, immer mit einem leichten Anklang Frucht, aber der Tabak bleibt vorne. Und der hat schon etwas Kraft. Meist sind mir BCs auf Dauer doch zu leicht, aber der sättigt mich schön, bringt keinen Zungenbrand mit und hinterlässt zum Schluss einfach nur schöne Asche mit ein paar Tabakkrümeln durchzogen.

Ich werde mir jetzt einfach mal demnächst, wenn bei Dan Pipe eine Order ansteht (neuer Katalog sei Dank, he he...) eine frische Dose bestellen und dann mal vergleichen, ob durch die Trockenheit das Aroma etwas gelitten hat. Wenn ja, macht das nichts, denn das Tabakfundament, das einen hier erwartet, ist einfach lecker.

Geraucht wurde das Stöffchen immer mit Filter, 9mm von Dr. Perl und Vauen Sir 474, Vauen Classic, Aldo Morelli und zwei alten Oldenkotts


Autor: Chris Henck

Sonntag, 11. Oktober 2015

Der Dan Pipe-Katalog 2016!

Den Inhalt des sehnsüchtig erwarteten Dan Pipe-Katalogs zu kommentieren, ist sicher ebenso sinnlos, wie unnötig. Schließlich haben die meisten Leser das gute Stück selbst daheim. Lassen Sie mich, aus meiner Sicht, trotzdem mal ein paar Dinge heraus streichen, die mir besonders gut... und vielleicht nicht ganz so gut gefallen. Also, Achtung, wieder mal völlig subjektiv!


Frei nach dem Motto: "Weniger ist mehr", wirkt das Titelbild ausgesprochen gelungen und aufgeräumt, wie schon im letzten Jahr - gute Entscheidung! Es würdigt zwei Pfeifen und einen Tabak... und alle drei haben die Würdigung verdient. "Heikki" und "Ture" passen nicht nur gut ins Bild der Torben Dansk-Kollektion, sie tragen auch dem Umstand Rechnung, dass das Cherrywood-Shape im Schlepptau der Poker fröhliche Urständ' feiert. Beide Pfeifen stammen ebenso von Oldrich Jirsa, wie die Pfeifen seiner Kollektion, weiter hinten (ab Seite 157). Die Neuzugänge hier sind die 132 und 174. Das "Knubbel-Design" scheint sich weiterhin großer Beliebtheit zu erfreuen, führen doch die beiden Neulinge diese Linie ebenfalls fort. Ich allerdings hätte mich schon gefreut, auch mal etwas größere Exemplare als Alternative vorzufinden und vielleicht einen Fortschritt bei den doch verbesserungswürdigen Mundstücken zu sehen. Das ist aber Meckern auf hohem Niveau. Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Jirsa Pfeifen geht völlig in Ordnung... ich hätte aber auch nichts gegen eine Linie, die etwas mehr von allem bietet, dann aber auch preislich gerne zulegen darf.


In Sachen Pfeife gibt es noch mehr Erfreuliches zu berichten. Wessex ist wieder da! ...und aus eigener, erfreulicher Erfahrung empfehle ich, den Pfeifen dieses Mal mehr Aufmerksamkeit zu schenken, als bei ihrem letzten Auftritt auf dem deutschen Markt. Erst kürzlich stellte ich die 135/137 XL in einem Video als Estate-Pfeife vor und schwärmte von ihrer erstklassigen Rauchbarkeit und ihrem gelassenen Charakter. Giants zum Discountpreis, bei denen ich bedauerte, dass sie nicht mehr am deutschen Markt erhältlich seien. DAS hat sich jetzt geändert und ich kann Fans großer Pfeifen nur raten, in solch' eine Wessex zu investieren.

Das man jetzt auch bei Dan Pipe eine kleine Auswahl der originalen "Missouri Meerschaum Pipes" kaufen kann, ist ebenfalls ein Gewinn. Meine, vor einiger Zeit erstandene Mac Arthur Billard, bringt für recht kleines Geld viel Rauchspaß und Genuss... von mir bevorzugt mit "Südstaaten-Tabaken" geraucht. Ein erschwingliches Vergnügen!

Eine Holmer Knudsen Handmade für 179 Euro ist sicher ein interessantes Angebot. Die M.A. Jahrespfeife, auf Seite 29 zu sehen, wirkt sehr edel und... naja, sehr "chubby". Die doch recht gedrungene Form ist nicht in jedermanns Augen das Maß der eleganten Dinge, raucht sich aber hervorragend. Woher ich das weiß? Nun, blättert man eine Seite weiter, findet man die "Kriswill Giant Billard", die große Ähnlichkeit im Shape aufweist und für dann doch deutlich kassenfreundlicheren Kurs einen echten Mitbewerber im eigenen Haus darstellt... und eben diese Billard schenkt mir immer wieder ein ausgesprochen lässiges und großes Rauchvergnügen. Ansonsten im Westen nicht wirklich viel Neues... aaaaber dafür im Süden!

Na ja, für mich liegt Franken halt auch schon im Süden. Was da von Vauen immer wieder auf die Beine gestellt wird, ist schon aller Ehren wert. Klassisch, modern, verspielt, verträumt, sachlich, originell. Dr. Eckert und sein Team können eigentlich alles und das in gewohnt guter Qualität. Der Katalog bietet hier einen schönen Querschnitt durch das Programm.

Viva Italia, kann ich nur sagen. Schon beim Angebot der Brebbia-Pfeifen trumpft der Katalog richtig auf. Gut, nicht nur Dan Pipe hat gemerkt, welchen Stellenwert man der Manufaktur von Luciano Buzzi inzwischen beimessen sollte und muss. Doch aus dem sehr umfangreichen Angebot einen schönen Querschnitt heraus zu suchen, ohne den Rahmen zu sprengen, ist so einfach nicht... hier aber wirklich gelungen. So sind die Standards nicht nur um die bildschöne "Classic 2016" ergänzt, man war auch mutig genug, den beiden Ausnahmeshapes "Tre" und "Vulcano" entsprechenden Präsentationsplatz einzuräumen... sicher richtig. Vielleicht verhilft der Dan Pipe-Katalog diesen beiden, wunderbaren Entwürfen endlich zu dem Bekanntheitsgrad, den sie lange verdient haben! Um Fassung ringen werden die Freunde des klassisch-zarten oFi-Designs bei der "Vintage"-Kollektion auf Seite 147. Edler, filigraner und liebevoller geht es kaum und das zu erstaunlich erschwinglichen Kursen!


Den absoluten Vogel schießt aber das Angebot an "Stefano Santambrogio"-Pfeifen ab. Völlig von ihrer Nebenrolle (wobei die Schuld nicht bei Dan Pipe lag) befreit, liebevoll vorgestellt und präsentiert, werden die in Deutschland zu Unrecht so unbekannten Pfeifen für mich zu den Stars des Kataloges. Vier Seiten, mit originellen Shape-Ideen und Oberflächen-Mixturen, italienisch schick bis sogar prunkvoll, Klassik bis Freistil... und das alles zwischen 74 und 105 Euro. 18 Pfeifen... zum Schwärmen und haben wollen... und das absolut bezahlbar! Danke!

Daneben gehen die schönen Pfeifen von Beraldi beinahe unter und Savinelli wird zur Normalität. Es gilt halt, jede Katalogseite genau zu studieren, um nichts zu übersehen. Doch das macht ja den Reiz aus. Den Reiz eines Pfeifenangebotes, dass wirklich für jeden Geschmack etwas bietet - well done!


Die Stars bei den Tabaken sind schnell ausgemacht. Natürlich sind es zunächst die beiden aromatisierten Jirsa-Tabake, die ich hier schon ausführlich vorstellte... und natürlich ist es der "Titel-Held" „Tumbin' Dice“, diese einmalige Cube Cut-Mischung aus Virginia und Perique... auch wenn die nicht gerade aussagekräftigen Sätze in seiner Beschreibung den seltsam holprigen Weg dieses Klasse-Tabaks ins offizielle Programm nur sehr unzureichend erklären. Was soll's? … es ist wie im richtigen Leben. Vom ungeliebten Kind zu "Everybody`s Darling" ist der Weg manchmal nicht weit - man muss ihn nur energisch ebnen.

Der Rest sind bekannte, gewachsene Standards im DTM-Programm. Das soll keinesfalls enttäuscht klingen, sondern sichert dem Pfeifenfan hierzulande eines der qualitativ höchstwertigsten Tabakangebote der Welt... und darauf darf man stolz sein! Eine reichhaltige Auswahl bekannter anderer Tabakanbieter ist ebenfalls, wie gewohnt, wieder vorhanden. Auffällig hier die besondere und farbenfrohe Präsentation von K & K's "Rattrays Aromatic Collection" und (oh, Wunder, oh, Wunder!) die Aufnahme der "Fruchtzwerge" der Cigarrenfabrik Kleinlagel ins Angebot. Genaue Beschreibungen dieser Tabake (auf Seite 123 im Katalog) finden Sie ebenfalls hier im Blog.


Natürlich findet sich im Angebot auch die bereits mit viel Lob bedachte HH-Reihe von Mac Baren. Von "Acadian Perique" bis "Bold Kentucky" ein Fest für die Freunde naturnaher Kräuter. Man wird das Gefühl nicht los, dass im Zuge der Bedrohung von Aromen in Tabaken den Herstellern ganz plötzlich klar wird, dass auch die unaromatisierte Schiene mal wieder ein paar Schmankerl verdient hat. Nachtigall, ick hör' Dir trapsen. Den Fans kann's recht sein...u nd gerade deshalb hätten sie sich vielleicht noch ein Brüderchen oder Schwesterchen für den "Tumblin`Dice" gewünscht. Nun, was nicht ist...

Erneut also eine (erwartet) runde Sache, der Dan Pipe-Katalog. Erwartet... tja, das ist so eine Sache. Schön zu hören, dass DTM erfolgreich im Geschäft ist. Trotzdem ist ein Katalog solcher Güte und solchen Umfangs nicht selbstverständlich... schon gar nicht kostenlos. Daher an dieser Stelle meinen (ich denke: unseren) herzlichen Dank in Richtung Lauenburg!

Zwei Dinge möchte ich aber noch erwähnen und als Verbesserungsvorschlag einreichen: Fast jeder Pfeifenfan, der den lang ersehnten Katalog erhält, sucht erst einmal fieberhaft nach den Neuheiten. Es wäre so schön, wenn die deutlich gekennzeichnet wären... vielleicht mit einem roten NEU, statt kleiner, unscheinbarer Hinweise in Textform? Zum Zweiten frage ich mich, wann man bei Dan Pipe endlich das Huhn entdeckt, dass goldene Eier legt... und das auf den schönen, neudeutschen Namen "Merchandising" hört? ICH würde sie gern kaufen, die Artikel, die meine Freundschaft zum Unternehmen betonen: Den Schlüsselanhänger mit DTM-Logo, den schicken Becher für die Reiniger auf dem Wohnzimmertisch, den Pfeifenascher mit Schriftzug, die DVD mit der Firmenführung oder die schicke Base-Cap für's kommende Schmuddelwetter.

...und ich wäre sicher nicht der Einzige!


Ihr Ralligruftie



Autor: Ralf Dings

Samstag, 10. Oktober 2015

Bremer Stadtmusikanten #3 (Waldmeister) (Hausmarke)

Herstellerprosa:
"100 % Virginia, schonend zu einem Flake gepresst und gereift, anschließend rauchfertig zerteilt. Verfeinert mit duftigem Waldmeister-Aroma und einem Hauch Vanille."


copyright: www.geniesserpoint.de

copyright: www.geniesserpoint.de


Normalerweise schreibe ich kein Review zu Hausmarken, da der entsprechende Tabak meist auch anderswo unter anderer Bezeichnung erhältlich ist. Gerne kaufe ich mir aber solche Tabake als Souvenir - diesmal aus Bremen. Und diesmal ist die Aromatisierung auch einzigartig, jedenfalls ist mir bisher noch kein Waldmeister-Aromat untergekommen (der dazu auch noch danach schmeckt).

Der Tabak ist ein heller aufgerubbelter Virginia, der Duft ist eindeutig Waldmeister mit Vanillenoten. Auch der Geschmack hält diesen Eindruck, nicht zu süß und mit leicht säuerlichen Untertönen - ein schöner Sommertabak!

Kondensat entsteht beim Rauchen wenig, der Tabak ist recht leicht und wird von ordentlichen Virginias getragen, die ihn auch zum Schluss angenehm rauchbar machen. Die Aromatisierung hält ca 3/4 der Füllung.

Markenname: Bremer Stadtmusikanten #3
Vertrieb: Eigenmarke Rolf Rühmeier Bremen
erhältlich: http://www.geniesserpoint.de (/Eigenmarken)
Hersteller: ? (evtl. DTM - Steuernr. 28712)
Mischung: Virginia
Schnitt: rubbed Flake
Typ: aromatisch (Waldmeister , Vanille)
Stärke: leicht
Verpackung: 50 g Ringpulldose
Preis:  11,25,-- (2015)




Autor: Manfred Arenz

Dienstag, 6. Oktober 2015

DTM - Olda's Louny Blend

Ein Fest der Blaubeere... jawohl, Blaubeere, nicht Heidelbeere! Diese Unterscheidung schien Michael Apitz bei der Vorstellung auf der Intertabac sehr wichtig. Nene, keine Sorge... ich werde Sie jetzt nicht mit den Unterschieden zwischen Vaccinium myrtillus und Vaccinium corymbosum langweilen.


Stürzen wir uns ohne Umschweife in das saftige Vergnügen dieses leckeren Blends. Erste Empfindungen eines "Naturnah-Fans": Eine perfekt abgestimmte Mischung aus Virginia, Burley und Black Cavendish ("gähn... was auch sonst?") mit einem Premium-Blaubeeraroma ("...och nööö!) und einem Hauch Vanille ("ne, nicht schon wieder!").

Na ja, was tut man nicht alles?... also Dose auf, Gewürzprüfer rein... hallooo! Das riecht richtig lecker. Erinnert wirklich an die frischen Blaubeeren auf Omas Kuchen. Vanille? Ja... aber schön dezent, passt gut zu den Beeren... ob ich doch mal..? Unter den skeptischen Augen und dem spöttischen Lächeln meines Freundes und Aromatenfans Cord stopfe ich mir ein mittleres Pfeifchen. Ich habe dann längere Zeit nichts mehr gesagt, was nicht nur ihn erstaunt hat. Eigentlich dauert es nicht lange, bis ich bei Aromaten zu meckern beginne. Hier fand und finde ich aber keinen Grund.


Es gibt ab dem ersten Zug Blaubeere satt, aber eher vollfruchtig, als klebrig süß. Die Vanille ist nicht heraus zu schmecken... aber erfreulicherweise der Tabak. Die Beeren-Intensität nimmt mit der Zeit etwas ab und lässt noch mehr Raum für die Tabak-Mixtur... und die gehört zum Glück nicht in die Kategorie "laues Lüftchen", sondern weiß durchaus durch ein mittelkräftiges Fundament zu gefallen. Wieder mal eine aromatisierte Mischung des Hauses Dan Pipe, die durch Ausgewogenheit gefällt und wo das Aroma niemals nervig wird.

Ja, der Bursche ist gut! Er langweilt zu keiner Sekunde, kippt nicht irgendwann und das Aroma hält sich bis zum Schluss der Füllung. Ich konnte ihn mühelos und sotterfrei bis zu den berühmten, grauen Aschekrümeln herunter rauchen. ...und selbst ich habe mich da schon auf die nächste Pfeife mit dem "Olda`s Louny Blend" gefreut. Natürlich ist auch dieser Aromat für mich kein Tabak für jeden Tag. Dann würde mir wohl auch die Blaubeere zu viel. Er wird mein "Naschkatzen-Blend" für die besonderen Momente und verdrängt seinen Vorgänger in meinem Tabakschrank mühelos.


Meine Frau meinte: "So, wie der riecht, ist der bestimmt nichts für Dich!" Eines der wenigen Male, wo sie sich irrte. Wir reden so viel über "Sommertabake". Hier ist der "Herbstblend" des Jahres. Erntedank in Tabakform, sozusagen. Frisches Blaubeer-Aroma und dazu eine laubfarbene Tabakmischung, die durch einen guten Gehalt die herbstliche Würze ins Spiel bringt... er schmeckt aber sicher auch zu anderen Jahreszeiten. Großer Wurf, lieber Michael!


Ihr Ralligruftie



Autor: Ralf Dings

Montag, 5. Oktober 2015

DTM - Jirsa - Magister Kelly's Mixture

"Buttermilcheis... Buttermilcheis mit Zitrone" war meine erste Reaktion, als ich die Nase in die Testdose auf der Intertabac hielt. Michael Apitz fand das erheiternd, weil zwei Tage vorher, im Laden in Lauenburg, ein Kunde genau das Gleiche sagte... scheint also nicht ganz verkehrt zu sein. Als ich erfuhr, dass dieser Tabak mit Bergamotte aromatisiert sei, habe ich eher einen herb-säuerlichen Tabak erwartet. Bin ich doch schon lange ein großer Fan des "Green-Gold" von Hans Wiedemann.


Doch, der "Magister Kelly" ist anders. Der hell-mittelbraune Virginia Ready Rubbed bringt von Haus aus schon einen ordentlichen Zuckergehalt mit. Das wird in der Verbindung mit der Bergamotte zu einer herbfruchtig-süßen Geschichte. Die herbe Note wird beim "Magister Kelly" aber durch Beigabe von Vanille etwas "rund geschliffen". Zudem enthält die Mischung eine geheime Beigabe, die wohl nur Michael Apitz und Magister Kelly kennen. Das Ganze tendiert dann eher in die fruchtig-mildsüße Richtung und hat der herben Note etwas den Zahn gezogen.


Frisch entzündet offenbart Meister Kelly das auch sehr deutlich und da dachte ich schon, die Süße sei mir des Guten zu viel. Ich bin halt ein Freund der Ecken und Kanten. Doch nach und nach nimmt sich das Aroma etwas zurück und der feine Virginiageschmack wird mit mildsaurer Note unterstrichen. So ist das angenehm und geht auch über die ganze Füllung nicht verloren. Vom "Buttermilcheis" findet sich übrigens im Rauch nichts mehr wieder... und das bitte ich, als positive Bemerkung zu verstehen. Zudem ist es ein entspannter Rauchgenuss. Da kneift, kratzt und beißt nichts.


Wer sich also der Bergamotte auf milde und trotzdem fruchttypische Weise nähern möchte, ist mit dem „Magister Kelly Blend" auf der richtigen Spur. Ein Blend, der durchaus beide Lager zu begeistern vermag. Die Freunde der gemäßigten Aromaten ebenso, wie die Liebhaber naturnaher Mischungen mit einem Hang zur Süße.

Ich bin mehrfach gefragt worden, ob dieser Tabak dem nicht mehr erhältlichen "Brown Sliced" von Orlik ähnelt. Ich finde, dass das nicht der Fall ist. Sowohl "Brown Sliced" als auch der "Green-Gold" von HU sind eher die herberen Vertreter.

In meiner Tabakbar wird der "Magister Kelly" auch einen Platz neben dem "Green-Gold" finden, da beide Tabake das Thema doch gänzlich verschieden interpretieren.

Mit dem "Magister Kelly" hat DTM erneut einen Tabak mit Alleinstellungsmerkmal geschaffen... und ich bin mir sicher, dass der Magier eine feste Fan-Gemeinde für seinen Blend zusammen bekommt. Ob der Tabak nun so zauberhaft und magisch wie sein Name ist, müssen Sie aber selbst heraus finden.


Ihr Ralligruftie



Autor: Ralf Dings

Samstag, 3. Oktober 2015

Dunhill - BB (baby bottom) 1938

Herstellerprosa:
"A smooth medium strength mixture which consists mainly of Red Virginia, but also has bronze and lemon Virginia, some flake and a good helping of Latakia."

Tatsächlich: Dunhill bringt die eine oder andere Mischung aus ihrem fast unendlichen Rezeptbuch wieder auf den Markt. Während "Durbar", "Aperitif", 3 years natured und der "grüne" ready rubbed (Achtung: Ein Aromat aus den 80ern!) dem älteren Raucher noch geläufig sein dürften, ist der "BB 1938" schon ein wahrer Oldie.

Amüsant ist auch der Vergleich mit den alten Dosenaufdrucken (damals noch als Blend von Savoy`s - die Rechte wurden von Dunhill vor Jahrzehnten aufgekauft). Den immer größere Dosenaufdrucke fordernden Bessermenschen dürfte das Herz stehen bleiben. Klar, daß die Neuauflage "nüchternder" daherkommt...



Copyright: PipesMagazine.com

In der Dose liegt fast schon ein Feinschnitt, sehr schmal und kurz gerissene Fasern in hauptsächlich dunkler Farbe. Und ein Aroma! Würzig, pfeffrig, Latakia! Erahnbar sind dazu noch leicht fruchtige und Kakao-Noten.

Trotz der schmalen Schnittart lässt sich der "BB 1938" in Pfeifen aller Größen problemlos rauchen (bei richtiger Feuchtigkeit, trocken geworden wirkt er in großen Pfeifen etwas wie Seegras....)

Im Geschmack wird man sofort an den "Early Morning" erinnert, wobei der "BB 1938" ebenso gut ausbalanciert und etwas kräftiger ist. Rauchiger Latakia, leicht pfeffrige Noten, abgerundet von Virginiaanklängen. Durch die gesamte Rauchdauer hält sich diese Balance, der eine mag das eindimensional finden, der andere beruhigend ... Eine Latakia-"Bombe" ist der "BB 1938" aber nicht, er ist durchaus komplex und die Virginias sind präsent.

Kondensat entsteht wenig, obwohl der Tabak recht feucht aus der Dose kommt, der Abbrand ist vorzüglich.

Fazit:
Für mich neben dem "Durbar" die gelungenste Wiedereinführung an Dunhill-Tabaken, leider scheint es ihn nur für eine limitierte Dauer zu geben - daher: Zugreifen!

Markenname: BB (Baby`s Bottom) 1938
Vertrieb: Dunhill
Hersteller: STG
Mischung: Virginia, zypriotischer Latakia
Schnitt: ribbon cut (kurz und schmal)
Typ: tabakecht, würzig
Stärke: mittel bis stark
Verpackung: 50 g Runddose
Preis: 13,20 € (2015)



Autor: Manfred Arenz


Freitag, 2. Oktober 2015

News 2015: Peterson "Holiday Season 2015" jetzt im Handel!

Peterson bringt jetzt seine, inzwischen traditionelle, Winter-Edition auf den Markt. Der „Holiday Season 2015“ besteht aus einer Mischung aus Loose-Cut Virginias, Burleys und Black Cavendish. Mit seinen Aromen von Beeren und einem Hauch von Cognac soll winterliche Stimmung erzeugt werden. Ob die beabsichtigte Stimmung gelungen ist, wissen wir noch nicht!


Die 100 g Tabak in einer durchaus schmuckvollen Dose kosten Euro 21,40,--.


(rr)

Donnerstag, 1. Oktober 2015

News 2015: "Neue" alte Dunhills!!

Back to the past! B.A.T. und General Cigar geben in Sachen Dunhill weiter Gas und bescheren den älteren Pfeifenfans unter uns ein erfreuliches Wiedersehen! ...und all' denen, die diese Tabake nicht mehr kennen, einen Grund, sie unbedingt zu probieren!


Mit "Baby`s Bottom", "Three Year Matured Virginia" und "Ready Rubbed" kommen erneut drei echte Dunhill-Klassiker zurück. Für Fans der erstklassigen Traditionsmischungen des Hauses ein berechtigter Grund zu feiern.



Was ist geschehen? Nach Jahren absoluter Flaute nun frischer Tabakwind aus allen Richtungen! Ob es am doch wieder gesteigerten Interesse an der Pfeife liegt? However... freuen wir uns einfach darüber!

(rd)