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Sonntag, 21. Juni 2015

Ilsted - Own Golden Flake

Die letzten Tage hatte mich ein Einsatz nach Osnabrück geführt. Und da etwas Zeit bis zum nächsten Transport zu überbrücken war, wurde Träber geentert. Die Tabakbar sah ja eh so leer aus daheim. Nachdem ich den höflichen und scheinbar recht kompetenten Verkäufer meine Vorlieben nahelegte, sortierte er erst mal zielgerichtet aus, und legte mir den „Golden Flake“ hin. Die Beschreibung von Kohlhase & Kopp liest sich schon mal interessant. Da ist von einem natürlich süßen Virgina-Flake die Rede, mit einem Hauch von Wiesenhonig und Orange, sowie kleinen Nuancen von Limone. Also wurde er mitgenommen, zusammen mit Petersons „3P“ und diversen Pröbchen. Übrigens: Ein wirklich schöner Laden.

So... Feierabend... Pfeifchen ausgesucht (Venini, 9 mm) und Pfft gemacht. Wenn man die Dose öffnet, liegen schön einheitlich gepresste Flake-Scheiben vor mir. Von der Größe relativ breit, zwei Scheibchen passen nebeneinander in das 50 Gramm-Döschen. Fast wie beim Richmond. Und sofort kommt mir das Aroma entgegen. Aber nicht so plakativ, wie bei manch' Hocharomaten. Sondern wenn man die Dose ein paar Sekunden offen lässt, tritt der Tabak in den Vordergrund. Und der riecht einfach lecker. Vollreif, süß und dezent honigartig.




Stopfen lässt sich der Geselle sehr angenehm, wobei ich bei Flakes vom Knick und Falt mittlerweile immer mehr zum Knet und Kugel tendiere. Aber beide Varianten lässt sich der Ilsted ohne Gemecker gefallen. Und nach den obligatorischen zwei Zündungen brennt er ohne Zickereien wunderbar runter und bleibt auch immer angenehm süß, ohne penetrant zu sein. Genau das richtige für den Sommer, wenn die Hitze zuschlägt.

Kurz gesagt: Ein würdiger Kandidat für diejenigen, die gerne mal einen süßen Virginia rauchen.


Autor: Chris Henck


Kommentare:

  1. Klingt irgendwie ein wenig nach Orlik's Golden Sliced.

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  2. Lieber gar keine Photos als so unscharfe, kontrast- und farbarme, die dem besprochenen Tabak optisch eher abtraeglich sind! Das sieht ja aus wie "Too old slice"...

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    1. Da ich mir Kritik gerne zu Herzen nehme, werde ich in Zukunft für eine bessere Qualität der Photos sorgen. LG Chris

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    2. Der Tabak duftet herrlich teerig-süß. Leider beschränkt sich das Geschmackserlebnis auf einen mildsüßen Durchschnittsvirginia ohne Ecken und Kanten. Den golden Flake als heisse Luft zu bezeichnen wäre des Tadels zuviel, die Assoziation lässt sich aber nicht gänzluch vermiden. Ihm fehlt es einfach an Fülle und Würze. Für Freinde leichter Tabak mit der Vorliebe für Honig-Zitrus-Aromen mag dieser Flake u.U. ein Offenbarung sein. Mir ist er einfach zu süß und zu leicht.

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