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Sonntag, 22. März 2015

Pfeifenfreunde im Kloster? Eine spannende Entdeckung!

Das die Mönche in den früheren Zeiten nicht nur um das seelische Wohl ihrer Person bemüht waren, dürfte inzwischen hinreichend bekannt sein... und sie durchaus angenehm menschlich machen. Klosterliqueure, -biere, -käse und sonstige Leckereien sind zurecht berühmt geworden. Die Geschichte, die mir mein lieber Freund Alexander Schreeb berichtete, ist allerdings ungewöhnlich und hoch interessant.

Am 28.10.2014 berichtete die evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover in ihrem Online-Auftritt von einer archäologischen Schatzsuche, die zur Zeit im Garten des dortigen Priors stattfindet und Geheimnissen des Klosters Loccum auf der Spur ist.


Alexander, der mittlerweile in London weilt, war bei der Sichtung der Funde zugegen und seine Fotos sorgen schon für Staunen.

Copyright: Alexander Schreeb

Copyright: Alexander Schreeb

Copyright: Alexander Schreeb

Copyright: Alexander Schreeb


Einzelne Tonpfeifen im Boden hätten für die lächelnde Erkenntnis gesorgt, dass die Mönche auch in dieser Hinsicht zu genießen verstanden. Diese Masse allerdings ist rätselhaft, zumal sich darunter Stücke fanden, die einem Harzer Hersteller zugeordnet werden... und das ist ja nun doch selbst für heutige Verhältnisse ein Stück weit weg.

Wie oft in der Archäologie wirft das eine Menge interessanter Fragen auf. Ob sich mit der Zeit auch Antworten finden, bleibt abzuwarten. Zumal die Grabungen noch fortgesetzt werden. Sollte ich an weitere Informationen gelangen, werde ich sie gern an dieser Stelle mit Ihnen teilen. Wenn Sie selbst eine Idee haben, die diese Funde erklären könnten, lassen Sie es mich wissen.

Ihr Ralligruftie



Autor: Ralf Dings

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