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Mittwoch, 11. März 2015

DTM - Black Blend (M.A.-Blend)

Als ich mich mit dem Peterson „Holiday Season 2014“ beschäftigt hatte, da kam mir sofort DTMs „Black Blend“ aus der M.A.-Serie in den Sinn. Ein Ready Rubbed-Virginia, natürlich eine ordentliche Portion Black Cavendish (zu diesem Zeitpunkt galt für mich Michael Apitz ausschließlich als der Aroma-König von Lauenburg; mit dem „Tumblin' Dice“ wurde ich eines Besseren belehrt) und ein ordentlicher Schuss Vanille- und Crème de Cacao-Aroma. Passt nicht nur in den Winter, sondern spielt auch in der Frühjahrsonne bei einem Tässchen Kaffee eine gute Rolle.


Nachdem ich mir auch bei der sog. „Kanzlermischung“ aus anderem Haus einen Fehlgriff geleistet habe, schwingt bei solchen Mischungen immer etwas Skepsis mit. Wieso oft, für Aromatenfans im Fall des „Black Blend“ unbegründet. Wichtigstes Merkmal: Der Tabak schmeckt durch und bekommt unterwegs keinen geschmacklichen Hänger. Mir passt von der Handhabung dieses Schnittbild ausgezeichnet, sogar vereinzelte, größere Flakestückchen finden sich in der Dose.


Nachdem ich die Dose eine Weile geöffnet habe, passt die Feuchtigkeit und die damit verbundene Rauchbarkeit zu 100 Prozent. Daraus folgt leichtgängiges Stopfen und Anzünden. Die Virginias und der Black Cavendish geben eine gute Basis, das dürfte im Hause DTM ausreichend erprobt sein. Der Duft wird vom Hersteller als dezent beschrieben. Derjenige, der den Text verfasst hat, hatte an diesem Tag vermutlich Schnupfen. Zwar nicht mit der Heftigkeit des „Caramello“, aber dennoch ordentlich spürbar macht sich das Aroma in meinem Riechkolben breit. Ist aber angenehm!

Im Gegensatz zu vielen aromatischen Mischungen empfinde ich den „Black Blend“ anstatt leicht durchaus als mittelkräftig, der Abbrand ist vorzüglich. Gewohnt gut! Ein bisschen Feuchtigkeit und Kondensatbildung nehme ich hier in Kauf. Der Raumduft ist ebenfalls mitbewohnerfreundlich, da bleibt als Fazit nur: Ein qualitativ hochwertiger M.A.-Blend für Fans dieser Aromarichtung. Verschweigen möchte ich nicht, dass mich der „Black Blend“ ohne Filter gebissen hat, auch mit Filter sollte man nicht wie ein Geisteskranker an der Pfeife ziehen. Er kann zicken... aber es heißt ja auch DIE Dose Tabak! Übrigens: Derzeit sind 15,40 Euro für 100 g angesagt... also ein qualitativer Schnapper; mehr als fair!



Autor: Ralf Ruhenstroth



1 Kommentar:

  1. Lieber Jogi,
    vielen Dank für diese Tabakbesprechung. Hatte den Black Blend mal als Probe und fand ihn nicht so toll. Aber die Geschmäcker sind ja gottseidank verschieden und vielleicht war es auch die falsche Pfeife. Vermutlich braucht der Tabak auch eher eine Pfeife mit einem größeren Füllvolumen?
    Gruß Sybille

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