Willkommen bei Jogi-wan...

Willkommen bei Jogi-wan...

Samstag, 31. Mai 2014

News 2014: Noch ein Unikat von Manfred Koziolek

Hier hätten wir noch ein aktuelles, teil rustiziertes Unikat von Manfred Koziolek. Die Pfeife verfügt über eine 9 mm-Filterbohrung, hat eine Länge von 160 mm und eine Kopfhöhe von 5 cm. Bei Interesse gibt es hier mehr Informationen. (rr)




Mittwoch, 28. Mai 2014

Brebbia "Volcano Noce" oder: Ein tolles Shape geht am Markt vorbei!

Es war, glaube ich, Ende 2013. So ein, zwei Wochen vor der Intertabak in Dortmund. Da schickte mir der Ralli (Anm. d. Red. Ralligrufti/Ralf Dings) ein Bild von einer neuen Brebbia Pfeife, die auf besagter Messe vorgestellt werden sollte.


Brebbia „Volcano“. Das Shape hatte mich sofort gefangen. Gut, ich stehe ja auch auf das etwas Ausgefallene, nicht zu sehr klassische Zeug. Da war echt mal wieder eine Serien- Pfeife, die mich sofort gefangen nahm, was nun echt nicht oft der Fall ist.

Die Intertabak kam und ich hatte die Pfeife schon wieder völlig vergessen. Ich kann auch nicht sagen, dass sie mir am Stand vom Brebbia aufgefallen wäre. Also verschwand sie, so mir nichts, dir nichts, von meinem Schirm.

Dann allerdings, vor drei Wochen, fiel sie mir wieder ein und ich dachte, such doch mal bei Google nach dem Ding. Es kamen auch recht viele Treffer, nur leider alles im Ausland. Da wurde ich stutzig: Sollte sie nur ohne Filter zu bekommen und gar nicht für den deutschen Markt bestimmt sein??

Nach einiger, weiterer Recherche fand ich sie auf der Homepage von Brebbia und auch überall anders nur MIT Filter. Das war schon echt merkwürdig. Warum bauen die die Pfeife nur mit Filter? Und auf dem Deutschen Markt und bei allen Händlern steht das Ding nicht drin??!! Also den Tabak- und Pfeifen-Händler meines Vertrauens in Recklinghausen angerufen und um Hilfe gebeten.

Was dann kam war für mich nur noch unverständlicher. Laut seiner Aussage war die Pfeife ganz normal im Brebbia Sortiment zu bekommen und nicht irgendwie etwas Besonderes. Also habe ich sie bestellt und nach kurzer Zeit hielt ich sie in Händen.

Ein tolles Shape, eine klasse Verarbeitung, raucht sich toll und absolut nichts dran auszusetzen. WARUM in aller Welt geht das Ding auf dem Markt so unter? Ich weiß es nicht und kann es mir auch beim besten Willen nicht erklären. Aber da ich annehme, dass nicht nur ich dieses Shape toll finde, und da diese Pfeife ihren Dornröschenschlaf auf dem deutschen Markt echt nicht verdient hat, wollte ich sie hier wenigstens mal kurz vorstellen.


Auf das sie vielleicht doch noch den ein oder anderen Liebhaber findet!



Autor: Cord Markiewicz

Dienstag, 27. Mai 2014

News 2014: Eine Neue von Manfred Koziolek!

Neues vom Pfeifenmacher "MK". Eine schöne Handmade, ohne Filter, mit einer Länge von ca. 14 cm und einer Kopfhöhe von ca. 5,5 cm. Wer Interesse an diesem schönen Stück hat, der schaut im Shop von Manfred Koziolek genauer hin. (rr)

Copyright: M. Koziolek, Pfeife Nr. 456

Copyright: M. Koziolek, Pfeife Nr. 456

Copyright: M. Koziolek, Pfeife Nr. 456

Copyright: M. Koziolek, Pfeife Nr. 456

Sonntag, 25. Mai 2014

HU-Tobacco - Fayyum Kake

Auf der diesjährigen Pfeifenmesse in Lohmar stellte Hans Wiedemann von HU Tobacco ein neues Mitglied der foundation by musico Serie vor: den „Fayyum Kake“.
Hierbei handelt es sich um einen Latakia Crumbled Cake. Also einen Tabak, der unter Wärmeeinfluss gepresst und einige Wochen gereift wurde. Das Ergebnis ist erstaunlich und eine große Überraschung für die Freunde der Latakia Blends.

Die Basis des „Fayyum Kake“ ist der Fayyum Blend, bestehend aus gut 65% Latakia, firecured Kentucky und Virginias sowie einem Schuss Black Cavendish.
Diejenigen, denen der Fayyum bereits ans Herz gewachsen ist, oder die ihn gerne in der Pfeife rauchen, präsentiert sich mit dem „Fayyum Kake“ eine gänzlich andere Mischung.
Der „Fayyum Kake“ ist in Plugs geschnitten, die man der Dose entnehmen kann. Aufgrund der gepressten Konsistenz lässt sich der Tabak kinderleicht entsprechend portionieren, aufbröseln, in den Pfeifenkopf einbringen und entzünden.

Durch den Pressvorgang und die Reifung ist der Fayyum noch komplexer und intensiver geworden. Überzeugt der Fayyum Blend vor allem noch durch seine Kraft und Würze, so besticht der „Fayyum Kake“ mit Kraft, Würze und einer Harmonie. Die Komplexität des Tabaks ist deutlich höher als bei dem ursprünglichen Blend. Er ist vielschichtiger geworden und offenbart viel mehr geschmackliche Facetten. Er zeigt eine tiefere Bandbreite von Geschmacksnuancen, die von einer Erdigkeit bis hin zu Teer, Lagerfeuer, Leder und dunklen Früchten als Geschmacksnoten reichen. Die hintergründige Süße des Black Cavendish und der Virginias ist intensiver wahrnehmbar als noch beim Fayyum Blend.

Mit dem „Fayyum Kake“ ist Hans Wiedemann eine weitere Bereicherung der foundation by musico Serie gelungen und der bisher einzige in Deutschland verfügbare Latakia Crumbled Cake. Für alle Freunde und Liebhaber von Latakia Blends und Balkan Mischungen eine absolute Empfehlung!
Zu beziehen ist der „Fayyum Kake“ nach der Messe in Lohmar über den HU-Tobacco Webshop.
Viele Grüße aus dem Werdenfelser Land



Ihr Torsten Wieczorek

Sonntag, 18. Mai 2014

Die Pfeifenmesse Lohmar - Versuch einer sachlichen Betrachtung!

Nun ist die 9. Pfeifenmesse in Lohmar schon wieder seit einer Woche Geschichte - Kinder, wie die Zeit vergeht! Zeit, etwas Abstand zu gewinnen und ein paar sachliche Blicke zu riskieren. Die Euphorie ist abgekühlt... aber die Begeisterung ist geblieben!

Nein, eine Veranstaltung wie diese ist kein "Selbstläufer". Gut, ein paar organisatorische Dinge wiederholen sich und sind allein durch die Routine in den Griff zu bekommen. Trotzdem muss auch bei diesen Punkten die Sorgfalt walten, soll Reibungslosigkeit garantiert sein. Komplexer ist da schon der Punkt, bei doch gleichem Ablauf immer mal wieder mit etwas Neuem, etwas Besonderem aufzuwarten, um die Messe dauerhaft attraktiv zu halten.


Das gelingt dem Veranstalter Volker Bier recht gut, in dem er immer mal wieder neue Aussteller gewinnt, die den "harten Kern" ergänzen. Selbst eigentlich "artfremde Artikel", wie selbst gemachte Seifen, Lederartikel oder Messer, erfreuen sich bei den Besuchern großer Beliebtheit. Wobei ich der Überzeugung bin, dass es hier unbedingt bei Ergänzungen bleiben sollte, um den eigentlichen Charakter der Veranstaltung nicht zu verwässern. Ich denke allerdings auch nicht, dass es anders geplant ist.


In diesem Jahr nun kam der "große Schritt" dazu - eine wesentliche Vergrößerung der Ausstellungsfläche. Man mag nun glauben, dass solche Maßnahme doch automatisch die Akzeptanz des besuchenden Publikums findet - doch grau, liebe Freunde, ist alle Theorie. Größer reicht nicht. Es musste unbedingt darum gehen, den Charakter der bisherigen Messen zu erhalten. Ist und war die heimelige, familiäre Atmosphäre doch einer der dicksten Pluspunkte der Pfeifenmesse in Lohmar. Eben nicht unpersönlich und perfekt verchromt... sondern " nach Hausmacher Art".


Dieses Ziel ist sicher erreicht worden. Nicht zuletzt dem Charisma von "Bierchen" ist es zu verdanken, dass sich wieder "die Familie" traf... es wurde nur die Wohnung ausgebaut... und die hat an Gemütlichkeit sogar noch gewonnen. Der Stress und die etwas gedrückte Stimmung der letzten zwei Jahre waren Ergebnisse des "Käfighuhn-Syndroms", dem man als Besucher und Aussteller spätestens zur Mittagszeit erlag, wenn vor lauter Menschen keine Pfeifen mehr zu sehen waren. Spätestens dann waren ansprechende Präsentation, gute Gespräche und gemütliche Besichtigung der ausgestellten Artikel absolut unmöglich... und das drückte die Gemütslage dann doch.

Wie viel anders gestaltete sich doch die diesjährige Messe. Das Angebot in der Villa wurde deutlich reduziert, die Fläche wurde offener und so konnte man sogar in den Räumlichkeiten die dort präsentierten Pfeifen und Zubehöre gebührend bewundern und würdigen - was für ein schönes Gefühl! Die höchst angenehm empfundene Luftigkeit setzte sich draußen fort - im wahrsten Sinne des Wortes. Die Zelte im Park waren geräumig und auch hier ein Bummel und ein Schwatz mit Machern und Besuchern durchaus möglich. Wer allerdings glaubte, nun sei mehr Fläche als nötig vorhanden, sah sich getäuscht. Zur Spitzenzeit kam es in den Zelten dann doch zu recht beengten Verhältnissen. Macht aber nichts, daraus lässt sich lernen. Die Konsequenz: Im kommenden Jahr wird es sogar noch ein Zelt mehr geben.


Einen Kritikpunkt bei der Platzvergabe gab es dann doch. Es war wohl nicht sonderlich geschickt, mit Hans Wiedemann und Olaf Langner zwei "Publikumsmagnete" in ein Zelt und auch noch räumlich recht nah zueinander zu packen. Das wäre es aber auch schon. Ansonsten verdient die Aufteilung und die Aufmerksamkeit nur Bestnoten. So gab es reichlich Sitzplätze und Ruhezonen, auf und in denen es sich trefflich entspannen, fachsimpeln, auftanken und futtern ließ.



Genau DAS war dann wohl auch der Grund, warum die Gesamtstimmung derart friedlich, freundlich und gemütlich war - ganz im Gegensatz zu manchem, tatsächlichen Familientreffen. Mit wem man auch sprach, man sah in lächelnde oder doch zumindest sehr entspannte Gesichter. Das war richtig schön, das war tatsächlich ein Genuss! Natürlich prägen die Besucher eine solche Veranstaltung maßgeblich mit. Ich denke, das Publikum ist dem Ruf der Pfeifenraucher mehr als gerecht geworden. Alle Beteiligten, ob Organisatoren, Aussteller oder Fans dürfen für sich in Anspruch nehmen, eine tolle Messe erlebt und mitgestaltet zu haben.

Ein paar Leute, deren Besuch man sich erhofft hatte, haben noch gefehlt... ein paar Leute, die nicht da waren, wurden auch nicht wirklich vermisst. Das Positivste, was ich persönlich aus Lohmar mit nach Hause nahm, waren viele interessante Gespräche, war die Freude am Wiedersehen, war der Spaß am Kennenlernen... und die große Menge sehr junger Leute, die sich als engagierter „Pfeifennachwuchs“ präsentierten. Um die Zukunft der Pfeife muss einem nicht mehr bange sein - DAS weiß ich spätestens seit dieser Messe... und das freut mich unbändig.


Dieser immer mehr zunehmende Nachwuchs ist inzwischen sogar der Industrie aufgefallen - und sie feiert sich dafür. Zu Unrecht, denn die großen Tabak- und Pfeifenproduzenten haben zu dieser erfreulichen Entwicklung nicht das GERINGSTE beigetragen. Wenn sich jemand den Verdienst dafür an die Jacke heften kann, dann sind das WIR. Die Enthusiasten, die "Verrückten", die Fans und Freaks mit Leib und Seele. Wir haben mit viel Herz eine Atmosphäre geschaffen, in der sich wohl auch Beginner und Wiedereinsteiger zunehmend wohl fühlen.

Ein scharfzüngiger Kritiker hat das mir gegenüber kürzlich als "Pfeife von unten" bezeichnet. Na und? Scheint doch zu funktionieren... außerdem wachsen Dinge doch meistens von unten, oder? Mag schon sein, dass die eigentliche Pfeifenszene liebenswert chaotisch ist... aber, sie ist auch produktiv, phantasievoll, menschlich... und selbstständig. Sie braucht keine "Möchtegern-Herrscher", keinen großen Organisator... keine Lenkung. Dafür war Lohmar 2014 mal wieder ein schöner und erfolgreicher Beweis.

In diesem Sinne... wir sehen uns 2015!

Ihr Ralligruftie


Autor: Ralf Dings

Dienstag, 13. Mai 2014

Achtung Pfeifenfreunde: Einbruchsdiebstahl bei Dan Pipe in Lauenburg!!!

In der Nacht vom 12. auf 13. Mai 2014 wurde die DAN PIPE von Einbrechern heimgesucht. Es wurden unter anderem diverse Handmade Individualpfeifen entwendet.

Es wäre möglich, dass die Diebe diese Pfeifen über das Internet „an den Mann zu bringen“ versuchen werden, z. B. über e-bay. Glücklicherweise wurden alle Pfeifen für die Präsentation in unserem Online Shop fotografisch dokumentiert. Nachfolgend sind alle entwendeten Pfeifen und ihre Abbildungen zur Ansicht gelistet. 


Wir würden uns freuen, wenn Sie als unsere Kunden einen Blick darauf werfen und uns, falls Sie das eine oder andere Stück in einem anderweitigen Online-Angebot entdecken sollten, davon in Kenntnis zu setzen.

Vielen Dank im Voraus


Ihre DAN PIPE

Montag, 12. Mai 2014

HU-Tobacco - Fayyum

Mit dem „Fayyum“ aus der „foundation by musico“-Serie, den ich als dritten Tabak probiert habe, hat Hans Wiedemann nochmals in punkto Latakia einen drauf gesetzt. Mit einem Anteil von gut 65% liegt der „Fayyum“ noch über dem „Khoisaan“ mit 59% und dem „Tuarekh“ mit 51%. Trotz allem ist der „Fayyum“ keine „Latakia-Bombe“, sondern ein hervorragender Balkan Blend, der durch seine Vollmundigkeit und Komplexität besticht.

Er besteht aus Firecured Virginia und Kentucky Tabake, einer guten Portion zyprischen Latakia und etwas Black Cavendish. Der „Fayyum“ ist laut Beschreibung von HU Tobacco „eine volle englische Mischung, die sich durch ausgewogene, aber prägnante Geschmacksnoten auszeichnet. Ein Highlight für Freunde voller, eigenwilliger und naturbelassener Mischungen.“

Dem ist wenig hinzuzufügen.
Das Tabakbild ist tiefdunkel bis schwarz. Das Aroma des Tabaks, welches einem beim Öffnen der Dose entgegen strömt ist vollmundig, kräftig, nach Rauch und Röstaromen. Ganz so, wie man sich einen Balkan Blend vorstellt.

Der „Fayyum“ lässt sich wie alle HU Tabake unkompliziert stopfen und problemlos durch rauchen, bis nur noch ein kleiner weißer Ascherest am Boden des Pfeifenkopfs übrig bleibt.
Schon nach den ersten Zügen genießt man einen wunderbaren Balkan Blend, dem die firecured Kenntuckys die Kraft und der Latakia die Würze gibt. Der „Fayyum“ ist sehr gehaltvoll und delikat, nicht ganz so komplex wie der „Tuarekh“ oder „Khoisaan“, wobei der Virginia zusammen mit dem Black Cavendish für eine ganz dezente Süße sorgen, die ein wunderbares Gegengewicht zu den kräftigen und rauchigen Noten des Latakias und der Kentuckys ergeben; also ein wirklich rundum toller, harmonischer Balkan Blend. Der „Fayyum“ hat Charakter und überzeugt mit seiner Kraft und Würze und seiner Ausgewogenheit. Vom Nikotingehalt ist der Bursche ebenfalls kräftiger als der „Khoissan“ oder der „Tuarekh“. Für mich ist der „Fayyum“ eine der besten vollmundigen, englischen Mischungen oder Balkan Mischungen, die ich bisher geraucht habe und daher jedem Freund der Balkan Blends zu empfehlen.

Viele Grüße aus dem Werdenfelser Land

Ihr Torsten Wieczorek

Dienstag, 6. Mai 2014

DTM - Christmas Tobacco

Fröhliche Weihnachten!

...und? Schon alle Geschenke beisammen? Wie, zu früh? Ich bitte Sie... schon Anfang September grinsen uns wieder die Schoko-Nikoläuse aus den Auslagen an und "Radio Persil" fragt seine debile Hörerschaft, ob die akustische Umweltverschmutzung "Last Christmas" auch dieses Jahr wieder die festliche Stimmung auf den Nullpunkt dudeln soll. Es gilt sich anzupassen. Nach dem Fest ist vor dem Fest. Der Konsumdrache hungert. Also gibt es heute von mir den Tipp zum ultimativen Weihnachtstabak.


DTM - „Christmas Tobacco“. Das ist das Kraut, dass sich im Katalog auf Seite 79 so verschämt in der linken, oberen Ecke versteckt. Schon bei der Ansicht der Dose wird klar, dass dieser Tabak ein "Exporter" ist, eine Mischung "made for U.S.A." Die fett-feierliche Aufmachung, der Text, die liebenswert kitschige Stimmung durch Bilder und Schrifttyp. Bezeichnend auch, dass sich die Warnaufkleber Marke "EU-Volldoof" nur unter der Dose und auf dem Aromaschutz-Deckel befinden. Entfernt man die Aluversiegelung wird schnell klar, dass die Zeichen auf tropische Weihnacht stehen. Es empfängt einen der Duft nach Südsee-Früchten - Santa Claus im Baströckchen, sozusagen. Der Schnitt ist herrlich grob, das Farbbild ist, von goldgelb bis schwarz, sehr abwechslungsreich und appetitlich.


Na, dann mal los... und nicht zögerlich sein. Die kleinen Köpfe können gleich im Regal bleiben. Wir gehen da mal voll amerikanisch dran, diese Komposition schreit förmlich nach Giants! Wunderbar duftig, flockig und ideal konditioniert präsentiert sich der grobe Crosscut aus roten Virginias, Burleys und (zum Glück maßvoll dosiertem) Black Cavendish. Lässt sich problemlos stopfen und glimmt ganz entspannt an. Ja... süße Frucht, sanfte Anklänge an Marzipan, etwas Nuss. Voller, aromatischer Rauch und sogar dem Tabak-Geschmack wird noch genügend Raum gegeben. Christmas? Nun, zur Mitte der Füllung kommt das Marzipan dann doch deutlicher zum Tragen... trotzdem könnte auch "Tropical Dream" auf der Dose stehen. Das würde auch der barbusigen Dame auf dem Etikett entgegen kommen, die im abgebildeten Schnee ganz ordentlich frieren dürfte.


Ruhig und feierlich gestimmt raucht sich diese Melange geschmackvoll bis zum Ende. Tja, gelernt ist eben gelernt... da macht den Lauenburgern so schnell keiner einen Osterhasen für einen Weihnachtsmann vor. Sollten Sie in einem Mehrfamilienhaus wohnen, seien Sie gönnerhaft. Öffnen Sie die Wohnungstür, und sogar im Keller und auf dem Speicher wird Ihr "Weihnachtsduft" deutlich zu riechen sein. Nein, eine dezente Raumnote kann man diesem Tabak nun wirklich nicht unterstellen.


Also... ob Bing Crosby oder Bob Marley, ob Christkindles-Markt oder Rastafari, Weihnachtsbaum oder Palme... wenn Sie Spaß an locker-flockigen Fruchtmischungen haben und größere Köpfe auf Füllung warten, probieren Sie den "Christmas Tobacco"... oder schreiben Sie ihn auf den Wunschzettel... bald ist es wieder so weit. Ich hoffe nur, dass George Michael uns diesmal erspart bleibt.

Ihr Ralligruftie


Autor: Ralf Dings

Freitag, 2. Mai 2014

News 2014: Große "Mobilmachung" bei Olaf Langner!

Die Messe in Lohmar wirft heftige Schatten voraus. Olaf Langner hat geräumt, poliert, geputzt und mit Tochters Hilfe ausgezeichnet, wie ein Wilder.



Das Ergebnis sind rund 250 (!) Pfeifen der "Langner-Klasse", aus denen die Fans in Lohmar aussuchen können. Ob O.L. ohne Schwertransporter anrücken kann, muss sich noch zeigen.

und damit wir uns nicht falsch verstehen: Noch keine dieser Pfeifen war bislang auf seiner Seite zu sehen. Mangelnde Auswahl? Nicht bei Olaf, nicht in Lohmar!

Bleibt nur die Qual der Wahl – welch' süßer Schmerz!



(rd)