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Sonntag, 2. November 2014

Old Boy vs. Peterson = Die Langzeiterfahrungen

"Dieses Ding taugt nicht viel... krumm und schief, maximal 30 Euro wert..." So der vernichtende Kommentar eines befreundeten Fachhändlers, als ich ihm im Juni 2013 mein Peterson-Pfeifenfeuerzeug zeigte, das mir meine Frau zum Geburtstag geschenkt hatte. Ich muss zugeben, dass auch meine Skepsis (als bekennender Old Boy-Fan) groß war. Deutlich sichtbar, dass das Peterson einfacher, grober und lange nicht so detailverliebt daher kommt wie der alte Junge. So sorgte ich mich schon um die Langzeit-Qualität und sah deutliche Vorteile beim immerhin auch 50 Euro teureren Old Boy. Ich denke, im ersten Teil meiner Betrachtungen zu beiden Feuerzeugen ist das deutlich herüber gekommen. Nun sind 16 Monate ins Land gegangen und nicht nur mit dem Peterson haben sich entsprechende Erfahrungen angesammelt... das Old Boy hat mir einige nervende Erlebnisse beschert. Zeit also, für eine entsprechende Beurteilung aus meiner Sicht.

Zunächst dachte ich, mein Old Boy sei vielleicht ein Montagsmodell. Seit seinem Kauf machte und macht es immer wieder mit den gleichen Zicken auf sich aufmerksam. An sich eine lange ausgereifte Konstruktion, für die man alle Teile mit ein wenig Mühe bekommt und das Meiste selbst machen kann. Großes Plus. Das es allerdings nur für eine gewisse Zeit dicht ist, bestätigten mir etliche Nutzer genauso, wie die hohe Empfindlichkeit der Düse.


Die Undichtigkeit resultiert aus der nachlassenden Spannkraft der Feder unter dem Scharnier des Verschluss-Hammers und dem gleichen Problem der hinter dem Scharnier sitzenden L-Federn. Das Problem ist lange bekannt, tritt oft auf und kann den Spaß am OB schon deutlich mindern. Die Erneuerung der Federn ist zwar in Eigenarbeit möglich, die Ersatzteile sind günstig... aber es ist schon ein kniffliges Stück Arbeit.


Bei einem Feuerzeug für 150 Euro sollte dieser "Eingriff" trotzdem nicht jedes Jahr einmal nötig sein - soviel ist sicher. Die Düse ist extrem empfindlich gegen Verschmutzungen von außen (Rußpartikel) und innen. Zu den inneren Verschmutzungen kommt es, wenn man Gase der billigen, ungereinigten Sorte verwendet. Darin befinden sich feinste Metallpartikel (aus nicht einwandfreien Leitungen, durch die das Gas bei seiner Produktion strömt), die die OB-Düse gern mal verstopfen... oder sogar ins Jenseits befördern.


Das ist nun einmal der Preis für die feine Düse am OB und der damit verbundenen, feinen und gerichteten Flamme.

Die Düsen-Probleme blieben mir bislang erspart... allerdings nur, weil ich konsequent Rowenta-Gas für das Old Boy benutze. Über 3 Euro für 65 ml kommt man hinweg... wenn sich aber mal wieder schleichend die Undichtigkeit des alten Jungen einstellt, wird es ein teurer Spaß! Für eine einwandfreie Funktion stellt das OB aber auch noch andere Ansprüche. So ist das Reibrad recht fein geriffelt und setzt sich bei der Verwendung weicher Feuersteine (z.B. Zippo) schnell zu. Schlechter Funke = schlechte Zündung. Der Mechanismus des Verschluss-Hammers ist auch nicht gern verdreckt, da er sonst seine ohnehin schwache Federkraft noch mehr verliert. Kurz, nach jeder dritten Füllung wird bei mir die weiche Zahnbürste bemüht, um mit sanfter Seifenlauge wieder für Sauberkeit zu sorgen. Gut trocknen, ein Tropfen WD-40 ans Scharnier... und weiter geht es. Oh ja, mein Old Boy hat es schon gut, bei mir. Doch, auf Dauer ist seine Wartungs-Intensität schon etwas nervig. Das führt dazu, dass bei vielen meiner Pfeifenfreunde der alte Junge den Weg in die dunkle Schublade gefunden hat.


Ist denn nun das Peterson eine erholsame, die Nerven schonende Alternative? Ja... und das kann ich im Brustton 16-monatiger Erfahrung sagen. Was man ihm vorwerfen kann, ist seine mechanische Grobschlächtigkeit - angewandte Feinmechanik ist anders. Bisweilen finden sich Gussgrate, der Verschluss-Hammer sitzt gern etwas windschief auf der Düse und Teile, die man beim OB per Schraube entfernen kann (Zündstein-Röhrchen) sind einfach genietet und erschweren u.U. Reparaturversuche. Erst nach einiger Zeit des Gebrauchs merkt man, dass diese Nachteile dem Feuerzeug teilweise zum Vorteil gereichen. Wie das?


Zum Beispiel der Verschluss. Mag er schief sitzen wie er will... er ist ohne jeden Eingriff dicht - seit 16 Monaten. Er schließt mit einem satten "Klack" - die Düse bekommt ordentlich was auf den Hut und macht, was sie soll: schließen! Das mag nicht elegant sein - aber zweckmäßig. Der aufgeräumte Feuerzeug-Kopf erleichtert zudem die Reinigung. Die größere Bedüsung macht zwar die Flamme weicher und weniger zielgerichtet, verkraftet aber auch nicht ganz so snobistisches Gas ohne Murren!

Das Peterson wurde bei mir als "Working Dog" engagiert. Sein Job war und ist, Feuerquelle am Arbeitsplatz zu sein. Es wurde nicht geschont, befand sich häufig in der Hosentasche, gemeinsam mit dem Stopfer, es wurde nur halb so oft gereinigt und gewartet, wie das Old Boy.... und? Es funktioniert. Dank gröberem Reibrad auch mal mit weicheren Steinen, dank grober Mechanik sicher und zuverlässig... und mehr kann man nicht verlangen. Die befürchteten Lackschäden am Außenmantel blieben aus, das verwendete Metall zeigt sich ebenfalls widerstandsfähig. Alles schön mit Herrn Peterson.


Immer, wenn ich gerade das Old Boy mal wieder abgedichtet, gereinigt und befüllt habe, regt sich doch der Besitzerstolz und die Freude an der herrlichen Mechanik. Bis es wieder neue Zicken gibt und sich das Peterson mit seiner kumpelhaften Robustheit erneut ins Herz schleicht. Schwer, Partei zu ergreifen.


Entscheiden Sie selbst, wem IHR Herz gehört. Berücksichtigen sollte man allerdings, dass das Peterson in der Anschaffung ein ganzes Drittel günstiger ist. Problemlosigkeit und robuste Mechanik sind für mich entscheidende Punkte bei Geräten und Werkzeugen des täglichen Gebrauchs. Ich mag die Teile mit dem großen P.

Ihr Ralligruftie



Autor: Ralf Dings

Kommentare:

  1. Danke für den tollen Artikel. Hab schon lange überlegt mal ein Old Boy zu kaufen, weil mein jetziges Xikar Pfeifenfeuerzeug auch so seine Mucken macht, aber es scheint ja, dass das Old Boy ebenso zickt.

    Gruß
    Christian

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    1. Hallo Christian,
      ich weiß nicht, ob meine festgestellten Probleme typisch sind...mir sind sie jetzt nur schon öfter begegnet.
      Lieben Gruß Ralf

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  2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  3. Tschau Ralf
    Vielen Dank für Deinen detailreichen Vergleich der beiden Marken.
    Ich besitze das Peterson-Feuerzeug nicht. Dafür habe ich das ITT Corona Old Boy mit den Pfeifen-Shapes. Das kostet zwar um die CHF.-200 (c.a.170 Euro). Dafür bekomme ich jederzeit Ersatzteile.
    Ich benutze dieses Feuerzeug seit 3 Jahren und hatte damit nur einmal Probleme, deren Zusammenhang jedoch mit einer schlechten Gasqualität stand. Zwar sollte das Gas der Marke (Unilite Lighter Gas) 90 ML. für CHF.- 3.50. sogar für Jet Flame Bunsenbrenner geeignet sein. Es verrußte mir jedoch den Klappdeckel sowie die Düse. Danach versuchte ich es mit einem Gas, welches eigentlich für Fondue Rechaud Gasbrenner bestimmt ist, der Marke Kigas 400ML. für CHF.-4.50, aus dem Warenhaus Coop. Jenes bewährte sich ausgezeichnet bis heute. Die Flamme rußt nicht und ist somit von hohem Reinheitsgrad, muss das Feuerzeug nur noch selten mit der Zahnbürste reinigen.
    Beste Grüße
    Reto

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    1. Tschau Reto,
      nun, Ruß-Probleme habe ich sogar mit dem Rowenta Gas, wobei ich glaube, dass der Hauptteil der Ablagerungen eher vom aufsteigenden Tabakrauch bei der Zündung stammt.
      DU hat da aber eine saubere UND günstige Gasquelle aufgetan..und das ist sehr selten. Ich denke, da bemühe ich mal Herrn Google...
      Liebe Grüße, RALF

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  4. Hi, danke für den Vergleich. Jetzt weiß ich auch, dass die weichen Zippo Steine für die Zündprobleme verantwortlich sind. Habe schon das 2. Reibrad verbaut. Welche Steine kannst Du empfehlen? Gas nutze ich "Ronson" schon seit einigen Jahren ohne Probleme. Undichtigkeit habe ich bei meinem OB noch nicht beobachtet oder ist mir einfach nicht aufgefallen. Ich ertappe mich, so gern ich das OB auch mag, immer öfter dabei wie ich zum bewährten Pfeifen-Zippo greife. Beste Grüße, Uwe

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  5. Hallo Uwe,
    ich habe gute Erfahrungen mit den Steinen von Myflam und Ronson...Ebenso mit den Exemplaren von Dunhill.
    Lieben Gruß Ralf

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  6. Seit gut zwei Jahrzehnten leistet mir ein Erbstück der Marke "Sarome" beste Dienste. Gleich welche Feuersteine oder welches Gas -- das Feuerzeug funktioniert einfach. Über die ästhetische Qualität dieses gebürsteten Edelstahl Backsteins kann man sicherlich geteilter Meinung sein. Aber es versieht seine Bestimmung mit präziser Funktion. Ich bin damit zufrieden. Was will ich mehr.
    Die einzige Alternative zu der ich gelegentlich im Zustand nostalgischer Verzückung greife, heißt Streichholz!

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  7. Also, ich bin da völlig auf Deiner Seite, mein Lieber. Sowohl bei der zauberhaften Ästhetik alter Feuerzeuge...als auch bei ihrer Robustheit.
    Das gibt es heute nicht mehr wirklich.Der Ronson-Lighter mit der Cadillac-Flosse wird ja wieder produziert...für mich ein absoluter Quell der Versuchung. Bei gebrauchten Exemplaren aus der Bucht bin ich hingegen skeptisch.Halt`das Sarome in Ehren...das hat es verdient !
    Liebe Grüße, RALF

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  8. Hi Ralf,

    ich habe mir vor 2 Jahren ein gebrauchtes OldBoy gekauft.
    Für 50 € zzgl. Versand in Matt schwarz.

    Seit diesem Tag tut es seinen Dienst ohne einen einzigen Ausfall.
    Vor 4 Wochen musste zum ersten mal der Feuerstein gewechselt werden. Ich verwende sowohl für das OldBoy als auch für mein "Zigarren-Dupont-Maxijet" ausschließlich Sarome Gas. Bei sowas schau ich dann auch nicht auf den €uro.

    Gezicke oder erhöhter Wartungsaufwand kann ich bei meinem nicht feststellen. Alle paar Monate reinige ich es mal mit einem feuchten Pfeifenreiniger und entferne groben Rus.

    Meine Erfahrung und die Tatsache, dass ich jederzeit sämtliche Ersatzteile bekomme, es mir sogar im Schadensfall für "kleines Geld" repariert werden kann - gestaltet die Feuerzeug Auswahl beim Thema Pfeife für mich alternativlos.

    Ich bin so von dem OldBoy überzeugt, ich werde mir in absehbarer Zeit auch noch das silber Matte mit Pfeifenshapes zulegen.

    Es hat für mich nur einen Nachteil, es ist nur sehr bedingt "Outdoor" tauglich. Im windigen Biergarten ist mir ein Feuerzeug mit Piezo Zündung lieber.

    Schön ist es trotzdem, wenn es ein alternativ Produkt gibt das ähnliche Qualitäten mit sich bringt.

    Wie heißts so schön? Konkurrenz belebt das Geschäft.
    Wir Kunden können da nur gewinnen! :)

    Beste Grüße

    Tim

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    1. Hallo Tim,
      ich habe zunächst gedacht, es sei nur mein Old Boy, was Zicken macht. Nachdem dann aber drei gute Pfeifenfreunde von gleichen Problemen berichteten, wurde ich nachdenklich. Bei Herrn Zander von Tabak Zander Wuppertal besorgte ich mir dann die nötigen Ersatzteile (er ist bestens sortiert) und erfuhr, dass diese Probleme häufiger auftauchen und er diese Teile öfter neu verbaut oder sie versendet.
      Bis dahin wusste ich das auch nicht.Wenn ich aber ganz ehrlich bin, mag ich deswegen auch nicht wirklich auf mein OB verzichten...Herzenssache, warscheinlich.:-)...und ich nutze es inzwischen über Jahre. Da muss das Peterson seine Langzeit-Qualität erst noch beweisen. Gut ist es aber, soviel steht fest. Deutlich besser jedenfalls, als von manchen Experten behauptet. Geständnis: Wenn es draussen RICHTIG windig ist (auf unserem Balkon, z.B.) nutze ich ein Jetstream mit ganz feiner Flamme. Den Umgang damit kann man durchaus als ungefährlich für die Pfeife ansehen, wenn man sorgsam ist.
      Liebe Grüße, RALF

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  9. Hallo erstmal,
    ich bin erst heute über diesen Blog "gestolpert", werde aber nun häufiger hier reinlesen.
    Mein Lieblingsfeuermacher ist ein altes Sarome SD, welches ich mir vor Jahre recht früh in meiner Pfeifenlaufbahn zugelegt habe und welches, abgesehen von dem obligatorischen Feuersteinwechsel, mir bisher noch nie Probleme bereitet hat. Auch nach einer längeren Rauchpause von ein, zwei Jahren, hat es anstandslos seinen Dienst wieder aufgenommen und auch gutes, sowie weniger gutes Gas zuverlässig entflammt.
    Leider scheint es genau dieses, schön etwas gewichtiger in der Hand liegende Modell, nicht mehr zu geben. Ein ähnlich aussehendes Nachfolgemodell tut zwar auch seinen Dienst, liegt mir aber lange nicht so gut und gern in der Hand.
    Meine insgesamt drei IM Corona (optisch baugleich wie das Old Boy) habe alle nach mehr oder weniger langer, intensiver Nutzung doch die gleichen Zicken an den Tag gelegt, wie sie hier beschrieben sind. Wobei bei mir noch dazu kommt, dass die Feuersteine gegen Ende hin dazu neigten, das Zündrad zu verkanten, weil sie nicht mittig, sondern schräg versetzt angedrückt werden und oben immer ein schmaler "Dorn" entsteht, das manchmal kaum noch zu entfernen war und sich regelrecht zwischen Zündrad und obenliegende Fixierschraube festgefressen hatte.
    Optisch sind die alten Jungs für mich zwar immer noch das Pfeifenfeuerzeug schlechthin, aber nach drei Problemfällen bleibe ich bei meiner Sarome, bis sie irgendwann den Geist aufgibt (was hoffentlich noch lange dauern möge).
    Herzliche Rauchgrüße
    Michael

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    1. Lieber Michael,
      ich denke, ich weiss, von welchem Sarome Du sprichst. Das war und ist ein Meilenstein unter den Feuerzeugen und tut sicher noch lange seinen Dienst, mit ein wenig Pflege.
      Ja, es scheinen beim OB tatsächlich immer die gleichen Schwachstellen zu sein. Ein schöner Grund für IM, mal ein wenig Modellpflege zu betreiben. :-)

      Lieben Gruß, RALF

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  10. Hallo Ralf,
    ein schöner Vergleich! Ich bin jetzt schon des öfteren dem Peterson begegnet und kann, zumindest was die Optik betrifft, nur positives berichten. Allerdings bin ich kürzlich von der Marke Peterson und einem ihrer Bruyereprodukte (Pfeife möchte ich es nicht nennen) so dermaßen entäuscht worden, das ich über weitere Produkte dieser Marke gar nicht nachdenken mag. Sicher Quatsch, wahrscheinlich hat Peterson mit der Produktion dieses Feuerzeugs nichts zu tun und gibt hier lediglich den Namen. So ist das halt mit Entäuschungen...
    Ich nutzte seit einigen Jahren das Sarome SD und bin immer noch glücklich es in den Händen zu halten. Ich mag das massive Teil und hatte noch nie Probleme damit. Eben ein zuverlässiger Begleiter!
    Herzliche Grüße,
    Konrad

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    1. Lieber Konrad,
      ich habe großes Verständnis für Deine Abneigung gegen Peterson-Produkte der Neuzeit.Zuletzt habe ich hier massive Kritik an Peterson und Stanwell geübt- zwei Firmen, deren Ruf die STG auf dem Gewissen hat. Dafür bin ich dann wegen angeblich mangelnder Objektivität gescholten worden- verstehe das, wer will.
      Das Feuerzeug stammt aber (mit ziemlicher Sicherheit) von Pearl, einem renommierten Japaner, der die Technik beherrscht...und es ist wirklich gut, auch, wenn das P auf dem Mantel nicht mehr unbedingt eine Zierde ist ! :-(
      Wie ich oben schon Michael schrieb: Halt`das SD in Ehren und es wird Dir noch lange gute Dienste leisten ! :-)
      Lieben Gruß, RALF

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  11. Die Probleme mit der Schliessmechanik haben mich lange unsicher gemacht ob ich mir einen alten Jungen zu legen soll.
    Auf der suche nach alternativen bin ich auch über das Peterson gestolpert. Ich muss sagen, nicht mein ding....
    Dann per Zufall habe ich das Kiribi Kabuto Feuerzeug entdeckt. Made in Japan...
    Ich habe mir das Grosse gegönnt. Gleich hoch wie das OldBoy aber breiter und leichter.
    Das ganze für 90$
    Zu beginn war ich sehr skeptisch. Mittlerweile habe ich das FZ ein gutes halbes Jahr und bin begeistert. Der gebogene schweif nach oben ist äusserst konfortabel. Es besitzt zwei flammen die zu einer zusammen wachsen. Das macht die Flamme resistenter gegen Wind.
    Das FZ ist seit ich es habe immer in der Hosentasche zusammen mit dem Stopfer und dem Schlüsseletui. Ich habe das Nickel überzogene und nun bekommt das FZ einen wunderschönen Vintage Look.
    Es zündet immer und das genialste ist, seit ich es habe, habe ich es 3x nachgefüllt.
    Ja ich mache Werbung für dieses FZ. Nein ich bekomme nichts dafür. Bin einfach ein sehr zufriedener Besitzer eines Kiribi Feuerzeugs. :)
    Vielleicht darf ich es hier mal Vorstellen, da es eine echte alternative bietet zu dem was so auf dem Markt ist.

    Herzliche Grüsse aus der Schweiz,
    Yves

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    1. Lieber Yves,
      ich gebe zu, dieses Feuerzeug bislang nicht gekannt zu haben!
      Wenn ich es mir so anschaue und die Erfahrungen (auch von Dir) lese, scheint das ein Versäumnis zu sein. Lieben Dank für den Tip...Du kannst Dir sicher sein, dass ich DAS näher kennenlernen will ! :-)
      Liebe Grüße, RALF

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  12. Hallo Ralf,

    ich verfüge über ein, dem Peterson anscheinend baugleiches, Feuerzeug der Handelsmarke "Jean Claude". Da fängt langsam die Steinfeder an zu zicken und erzeugt nicht genug Druck. Daher dann ein zu kleiner Zündfunke der meist nicht beim ersten Mal zur Flammenzündung neigt.

    Könntest du bitte mal deine Oldboy-Feder in das Peterson einbauen? Einfach zum testen ob das möglich ist. Ich würde dann bei Erfolg eine qualitäts Oldboy-Feder in meinem Feuerzeug verbauen. Preislich lag es gleich wie dein Peterson bei um die 49 EUR.

    Mit besten Dank im Vorraus

    Sebastian

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  13. Hallo Sebastian,
    nein, baugleich sind J.C. und Peterson nicht...aber sehr ähnlich in der Ausführung. Die Feder des Old Boy passt nicht ins Peterson. Einmal ist die Feder des P. länger und auch etwas dicker. Da gäbe es Probleme, mit dem geraden und gleichmäßigen Vorschub des Steins.
    Nach passenden Federn zu suchen, macht aber bei Eisenwarenhändlern und/ oder im Netz durchaus Sinn. Ich bin da schon fündig geworden.
    Lieben Gruß, RALF

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  14. Das ist noch ein guter Hinweis, ich danke dir.

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  15. Hey nicht schlecht. Schönes Equipment hast du da in deinem Besitz. Auch ein sehr schöner Artikel! Weiter so

    Gruß Seppi

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  16. Hallo, liebe OB Gemeinde!Hab alle Kommentare gelesen, und festgestellt dass gibt Unterschied:"Alt" und "Neue" Ausführung von OB(!).Ich bin seit über 17 Jahren sehr zufrieden mit OB und muss ich eins sagen: nach ca. 10(!)Jahren hat sich Feder verabschiedet. OK - das ist normal, aber 2 Jahren nach Austausch - war "neue" Feder wieder hin !!Also...neue Feder muss hier! Ca. 2 Jahre später...NEUE FEDER muss man einbauen !!Na ja...!Am Anfang hab ich Cartier Steine benutzt und "Hochkarätige" Gas.Nach ca. 7 Jahren-durch Zufall- hab Ich ganz "normale" Zündsteine in Kiosk gekauft (in rundem Plastik) - es hat ganz gut funktioniert- benutze die bis Heute (also über 12 Jahren und immer noch mit erstem Reibrad). Zur Thema Gas:am Anfang nur "Noble Marken" dann hab ich was anderes ausprobiert...und ...keine Proteste von OB Seite !! Kein Ruß und keine Zündungsprobleme.Und jetzt kommt das "schlimmste" (für Puristen):ich benutze Gas: 300 ml für 2,30 € - Made in Holland (!!??)-OHNE extra Ruß oder irgendeine Probleme !!(Weil Alt ist besser als Neu??).
    Resumee:"Alte" Ausführungen von OB unterscheiden sich Qualitativ von "Jüngeren" gewaltig (das gilt auch für Ersatzteile)!!!!

    Gruß an alle Mitglieder
    Marc


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