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Mittwoch, 26. November 2014

Holger Danske - Royal Navy Flake

Ich war mal wieder auf der Suche nach einem Virginia-Flake. Möglichst reinrassig sollte er sein, und mit einer guten Natursüße geprägt. Mein Auge fiel dann beim Stöbern auf den Holger Danske „Royal Navy Flake“, der mich preislich als auch „dosendesigntechnisch“ ansprach.


Also nix wie los und bestellt. Kurze Zeit später kam er dann an, fix ausgepackt und Rüssel rein. Ja.... Virginia-Süße, wie ich sie haben wollte. Ein wenig (und wirklich nur wenig) Fruchtaroma lässt sich im Hintergrund erkennen. Vordergründig kommen schön das Heu und der Honig durch. Gerade das Honigaroma erinnert mich dann doch etwas an den MacBaren „Navy Flake“. Nur ist er von weicherer Konsistenz, lässt sich aber trotzdem per Knick und Falt in die Pfeife einbringen.

Gesagt, getan und Feuer frei. Schon die ersten Züge stellen klar, was mich erwartet. Virginia soweit der Gaumen schmecken kann, mit einem leichten Anflug von Frucht. Am ehesten etwas zitrusartig würde ich behaupten. Nach drei Zündungen lässt er sich auch bequem und entspannt neben der Gartenarbeit runter rauchen. Sofern man das ganz in Ruhe betreibt. Sonst neigt er, wie viele Virginias, zum Biss. Er kommt auch mit der richtigen Feuchte an. Ich musste ihn nicht erst trockenlegen. Außer einem Häuflein Asche und ein paar kleinen Tabakkrümeln bleibt auch nicht viel übrig. Das Nikotin spielt sich für mein Empfinden im unteren Mittelfeld ab. Geraucht habe ich ihn, wie immer, mit Filter.

Fazit: Wer einen unaufgeregten Virginia-Flake sucht, oder damit liebäugelt, einen Flake zu testen, könnte hier durchaus fündig werden. Er lässt sich auch schön nebenher rauchen. Nur gegen Abend wird er dann doch etwas zu leicht für mich. Da ziehe ich derzeit doch eher etwas gehaltvolleres vor.



Autor: Chris Henck

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