Willkommen bei Jogi-wan...

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Dienstag, 1. Juli 2014

Erfahrungsbericht: Kauf einer Peterson Pfeife im Internet oder: Na toll!

Hallo, meine Name ist Jochen, ich bin 46 Jahre alt und lebe seit etwas mehr als 10 Jahren in Dublin, Irland. Pfeife rauche ich seit knapp drei Jahren. Ich habe meine erste Pfeife in Deutschland gekauft und rauche seitdem nur Pfeifen mit Filter. Tja, und da beginnt das Problem: Es ist hier in Dublin nicht leicht, Pfeifen mit Filter zu bekommen und gibt es mal eine, so kostet sie einen Apothekenpreis (wie eigentlich alles hier ordentlich teurer als in Deutschland ist).

Aus diesem Grund habe ich meinen Pfeifenbestand bisher bei Besuchen in Deutschland im Fachgeschäft oder im Internet gekauft. Ich habe bisher bei meinen Internet (Neu-)Käufen bei Dan Pipe nur gute Erfahrungen gemacht, ebenso waren meine Estate-Pfeifen von Olaf Langner immer in einem guten Zustand. Soweit so gut, mein „Basis-Bestand“ an Pfeifen ist mittlerweile gedeckt und so schaue ich eigentlich nur noch nach speziellen Pfeifen.

So kam es, dass ein großer Pfeifenhändler aus der Nähe von Köln auf seiner Webseite im April diesen Jahres ein Sonderangebot von Peterson Jahrespfeifen 2012 stehen hatte. Wir sind im Jahr 2012 in unser neues Haus gezogen und somit war diese Pfeife zur „Hauspfeife“ bestimmt. Also flugs im Webshop des Händlers bestellt. Ja, ich weiß, ich habe ralligrufties Video über die fragwürdige Qualität von Peterson Pfeifen auf youtube gesehen. Aber ich schlug diesen Hinweis einfach in der Wind. Diese Pfeife musste es sein. Außerdem war sie 50% im Preis reduziert. Nein, ich hätte sie nicht für 199,-- Euro gekauft, aber für 99,50,--Euro wurde ich schwach. Hey, schließlich war es doch die zukünftige Hauspfeife.


Nach einer Woche hielt ich das Paket in der Hand, schnell ausgepackt, in Gedanken schon überlegt, welcher Tabak da wohl rein soll. Dann allerdings die erste Überraschung: Der Silberring an der Pfeife war verbeult und zerkratzt. Hm, was tun? Zurücksenden, dafür 15,--Euro Porto zahlen oder konnte ich damit leben?


Ich überlegte eine kurze Weile und entschied mich, die Pfeife zu behalten. Ich würde mich schon daran gewöhnen können. Dann die Pfeife schnell gestopft und in meinen Gartenschuppen zum Rauchen gegangen. Beim Rauchen viel mir allerdings dann auf, das mit dem Mundstück irgendetwas nicht stimmte. Irgendwie fühlte es sich schief an. Ja, es ist in sich verdreht. Das ist dann wohl dumm gelaufen. Die Pfeife selbst rauchte sich einwandfrei. „Was tun?“ spricht Zeus.

Ich mich also an den Computer gesetzt und eine Email an den Händler geschrieben. Ich schilderte die Situation, schickte Fotos der Pfeife mit und wies daraufhin, dass ich die Pfeife schon geraucht habe. Des Weiteren fragte ich an, ob es denn sein kann, das diese Pfeife zweite Wahl ist und ob der Händler in diesem Fall dann nicht auf seiner Webseite darauf hinweisen könne? Oder zumindest die Pfeifen vor Versand auf Zustand prüfen kann? Dan Pipe, zum Beispiel, beschreibt diese Prüfung jedenfalls in ihrem Katalog. Am nächsten Tag bekam ich dann eine Antwort, dort entschuldigte sich das Unternehmen, wies jeden Hinweis auf mindere Qualität zurück, sie hätten schon mehr als 100 dieser Pfeifen verkauft und beschwert hätte sich noch keiner. Sie wollten aber meine Mail an die STG weiterleiten. Klasse, das war es also? Schien so, das war das Letzte, was ich von diesem Händler, geschweige denn STG gehört habe. Kein Hinweis wie: Bitte senden Sie die Pfeife zurück, wir erstatten das Porto etc.

Ich ließ noch ein paar Tage ins Land ziehen, aber beim dritten Rauchen hatte ich genug. Schließlich gibt es in Dublin ja DAS Peterson Geschäft. Also bin ich am nächsten Tag dorthin gefahren und habe dem Verkäufer die Situation geschildert. Der sah sich die Pfeife an und sagte „die hätte nie verkauft werden dürfen, wo ich die denn her hätte“? Sprach's, notierte den Händler, nahm die Pfeife und bat mich um vier Wochen Geduld. Nach vier Wochen konnte ich die Pfeife wieder dort abholen, Peterson hat ein neues Mundstück gebaut, der Silberring allerdings sieht immer noch so aus wie vorher.


Ich sagte dann dem Verkäufer, das Peterson ja wohl ein Problem mit ihrer Qualitätskontrolle haben muss oder wie es sein kann, dass so eine Pfeife überhaupt in den Handel kommen kann? Er meinte dann, dass Peterson durchaus Pfeifen zweiter Wahl an ausgesuchte Händler verkauft.

Das lassen wir mal so stehen. Ich habe lange darüber nachgedacht. Sehr lange... Der Pfeifenmarkt ist so riesig nicht. Gerade bei Peterson Filterpfeifen sicher nicht. Warum sollte also eine Firma wie Peterson zweite Wahl Pfeifen unter die Leute bringen? Vor allem, ohne den Kunden darauf hinzuweisen? Meine Pfeife kam in einem „Jahrespfeifen“-Karton, der Stempel der Pfeife sagt „Pipe of the year“. Kein Hinweis auf zweite Wahl. Warum auch? Es ist sicher einfacher eine fehlerhafte Pfeife einfach zu korrigieren. Gerade in meinem Fall mit dem Silberring und dem Mundstück. Dies ist möglich, bevor ein Kunde sich über das Produkt ärgert.

Kann man allerdings dem deutschen Händler Böswilligkeit unterstellen? Ich glaube nicht und ich hoffe es auch nicht ,denn dann wäre das Betrug. Was man dem deutschen Händler sicher vorwerfen kann ist, das sie Pfeifen im Internet verkaufen ohne die Pfeife vor Versand zu prüfen. Das ist ärgerlich für den Kunden, der ja im Versandhandel keine Chance hat, sich von der Qualität der Pfeife zu überzeugen. Und je mehr ich darüber nachdenke, ist es auch unverschämt. Es kann ja soo schwierig nicht sein eine Pfeife vor Versand einfach mal auf Beschädigung zu prüfen, noch dazu weil der Händler sicher nicht hunderte Pfeifen am Tag verkauft. Das ärgert mich wirklich.

Wie dem auch sei, ich habe daraus gelernt: Sollte ich nochmal eine Peterson Pfeife kaufen, dann nur nachdem ich sie in der Hand hielt und sie genau anschauen konnte. Werde ich nochmal bei besagtem Händler eine Pfeife kaufen? Das beantwortet sich von selbst. Ich bin mir darüber im Klaren, dass ich diese Sache mit dem Händler weiter verfolgen hätte können... aber das war mir zu viel Stress, da sitze ich lieber in meinem Schuppen und schaue auf das Meer hinaus und rauche eine Pfeife!


Übrigens habe ich mit meiner „Hauspfeife“ meinen Frieden gemacht. Sie raucht sich super und über den Silberring sehe ich inzwischen hinweg.

Viele Grüße von der Insel,

Jochen



Ein Gastbeitrag von Jochen Wenski

Kommentare:

  1. Moin Jochen,
    wenig überzeugende und souveräne Vorstellung, die Händler und Hersteller da gegeben haben.Beide fallen aber in der Hinsicht wirklich nicht zum ersten Mal auf. Lieben Dank für offene, klare Worte und better luck next time !
    Lieben Gruß, RALF

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    1. Hallo Ralf, danke fuer den Hinweis. Wie beschrieben, ich war ja eigentlich gewarnt von Deinem Video. Das dann allerdings der Haendler auch nicht so toll ist (siehe unteren Kommentar von Michl) war mir bisher noch nicht bewusst. Man(n) lernt nie aus! Lieben Gruss, Jochen

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  2. Hallo Jochen,
    Du wirst es nicht glauben, aber auch ich bin ein "Opfer" dieses Händlers geworden.
    Auch ich ließ mich von dem 50% Rabatt locken und bestellte die Jahrespfeife 2012.
    Als sie bei mir ankam, stellte ich ebenfalls das verdrehte Mundstück fest. Der Silberring, ebenso der Rest der Pfeife war aber O.K.
    Nach kurzem Mailverkehr mit dem Händler schickte man mir eine andere Pfeife zu.
    Bei diesem Exemplar war das Mundstück zumindest ansehnlicher, nicht perfekt, aber man konnte damit gut leben.
    Nur war da der Silberring verkratzt und zusätzlich angelaufen.
    So machte ich aus diesen beiden Pfeifen eben eine für mich
    noch akzeptable Pfeife und schickte die andere wieder zum Händler zurück.
    Ein kostenfreier Rückholschein konnte ich mir dann online ausdrucken, sodass ich kein Porto bezahlen mußte.
    Da mir die Pfeife einfach gut gefallen hat, wollte ich sie nicht komplett wieder abgeben und mit dem ganz leicht verdrehten 2. Mundstück kann ich gut leben.
    Mir hat man auch geschrieben, dass 100e Pfeifen verkauft wurden und sich kein Käufer beschwert hätte.
    Schon seltsam!!!!!

    Von dem Händler bin ich mächtig enttäuscht und werde dort wohl nicht mehr bestellen/kaufen.

    Beste Grüße
    Michl

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    1. Hallo Michl, das ist allerdings der Hammer. Boese ist wer boeses denkt aber evtl. ist Dein 'Ruecklaeufer' wirklich bei mir gelandet. ;)
      Viele Gruesse, Jochen

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    2. Moin Michl,
      der Satz: "...haben wir Hunderte Pfeifen von verkauft, ohne Beschwerden" ist bei diesem Händler ein Standardsatz, den ich schon öfter lesen durfte ! Deine Enttäuschung kann ich ebenfalls gut nachvollziehen.
      Lieben Gruß, RALF

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  3. Und so erklärt sich es: MIchl´s retournierte Pfeife ist bei Jochen gelandet.

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  4. Also ich habe noch nie ein Problem mit Peter Heinrichs gehabt. Bin ehrlich gesagt froh das es noch jemanden wie den Peter gibt. In dem Fall hätte man die Pfeife aber jedoch austauschen müssen.

    Gruß
    Dirk

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    1. Moin Dirk,
      es geht hier wohl auch weniger um P.H. selbst. Es geht eher um merkwürdige Vorgänge in seinem Haus...von denen er noch nicht einmal wissen muss.Trotz allem ist berechtigte Kritik sicher erwünscht und erlaubt.
      Lieben Gruß, RALF

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    2. Hi Ralf,

      ist das so? Merkwürdige Dinge?
      Sei mir nicht böse wenn mein Ton jetzt etwas ruppiger wird aber: Ist das eine der Sachen die unter dem Motto gehen "Wenn Ralli das sagt hat der Rest das auch ohne Beweis zu glauben"? Das mag jetzt hart klingen. Ich kenne keinen der bisher Probleme mit PH hatte. Ich selber kaufe und bestelle dort oft. Immer zu vollster Zufriedenheit.

      Aber das heisst auch nicht das es immer so ist. Es war halt nur bei mir bisher immer so. Vieleicht läuft da ja irgendwas aus dem Ruder. Wir könnten das besser beurteilen wenn du deine Behauptung mal mit Fakten untermauerst. Dann kann man auch entscheiden ob man das selber auch als merkwürdiges Verhalten empfindet oder das vieleicht auch nur eine subjektive Empfindung deinerseits ist.

      Ich will dich nicht persönlich angreifen aber solche in den Raum gehusteten, unbelegten Vermutungen sind mir schon immer quer im Magen gelegen.

      Diese Geschichte hier ist sicherlich nicht ordentlich gelaufen und sehr ärgerlich. Aber seien wir mal ehrlich, das kommt in jedem großen Unternehmen mal vor. Und PH ist einer der größten in der Branche.

      Grüße
      Dirk

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    3. Ein Freund betrachtet neue Pfeifen in einem Pfeifenkasten, weist einen Verkäufer auf einen deutlichen Holmriß an einer Pfeife hin.Der bedankt sich, äussert, seinen Chef zu unterrichten und die Pfeife zu entfernen.Als mein Freund eine Stunde später geht, liegt die Pfeife immer noch an ihrem Platz.Ein anderer Freund aus der Schweiz kauft in Bergheim zwei Pfeifen. Der Verkäufer übergibt sie in einem Karton. Erst als es klappert, stellt besagter Freund fest, dass die Pfeifen lose und ohne Säckchen gemeinsam im Karton liegen. Auf dem Weg nach draussen fällt meinem Freund ein, dass er ja den Kassenzettel für den Zoll braucht.Doch, den findet der Verkäufer plötzlich nicht und stellt nach etwas Stammeln eine handgeschriebene Quittung aus. Sind DAS die Sachen, die Du lesen willst, Dirk ? Muss man sowas erst mit Firmennamen austratschen, um glaubwürdig zu sein ?
      Ich habe es BEWUSST nicht getan. Weil ich davon ausgehe, dass der Chef in einem solch`grossen Haus nicht alles wissen kann. Weil es vielleicht Ausnahmen sind, mit denen man nicht hausieren geht. Weil ich mir nicht vorstellen kann, dass so etwas mit P.H.`s Billigung passiert.Ich lasse mir aber nicht unterstellen, Gerüchte zu streuen, weil ich jemandem an die Karre pi...will.
      DAS, lieber Dirk ist in der Tat ruppig...und für meinen Geschmack über das Ziel hinaus...und das die angesprochenen Dinge durchaus mal passieren können, habe ich mit keinem Wort bezweifelt. Nur die Häufung macht mich skeptisch.
      Gruß zurück, RALF

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  5. Hi Ralf,

    ich finde das man seine Kritik schon auch belegen sollte. Ansonsten ist es doch einfach nur eine Behauptung. Keiner kann nachvollziehen was gemeint ist. Und wenn man den Händler eigentlich nicht schlecht machen will könnte man auch einfach dem Chef eine Nachricht zukommen lassen und nicht öffentlich etwas behaupten ohne es zu belegen.
    Jetzt weiss jeder was du meinst. Und da dürfte jetzt auch jeder deiner Meinung sein. Ich inklusive.

    Das es sich so darstellt als ob ich behaupten würde du würdest jemandem an den Karren pinklen wollen ist leider eine Notwendigkeit gewesen um dich davon zu überzeugen, daß man Kritik immer äussern sollte wenn man sie auch belegen kann oder sie für sich behält.

    Vielen Dank für die Aufklärung.
    Gruß
    Dirk

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  6. Servus, das Problem hatte ich bei diesem Kölner Händler auch schon.Die Peterson Explorer hatte ich aber damals zurückgeschickt.
    Der damals reduzierten Pipen hatten alle was, wie ich nach längerem Gespräch mit einer Mitarbeiterin erfuhr.Das kam allerdings nur sehr zögerlich und durch die Blume.
    Was solls, es gibt einige sehr gute Internetläden, da kann ich auch mal einen aus den Favoriten löschen wenn der Service nicht stimmt.
    Der Händler hat ob seiner Grösse guten Service übers Netz vielleicht garnicht nötig.
    Grüsse Karsten

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    1. Hallo zusammen,

      sorry, aber die wirklich absurde Vorstellung hat der Händler abgegeben, der hier ein neues Mundstück hat anfertigen lassen mit der Begründung, eine solche Pfeife hätte nie verkauft werden dürfen. Das ist an Ahnungslosigkeit nicht zu überbieten! Was war denn passiert? Das leicht gebogene Mundstück lief ein klein wenig aus der Achse. Funktional vollkommen egal, aber halt nicht schön. Sowas passiert manchmal beim Biegen (Handarbeit!) und ist offensichtlich nicht kontroliert und korrigiert worden. Passiert übrigens bei allen größeren Herstellern mal. Daß absolute Laien sowas nicht merken und sich dann aufregen ist normal, aber ein Fachhändler? Das ist wirklich absurd! Selbst ein ambitionierter Laie hat das in höchstens 30 Sekunden zuhause korrigiert: Mundstück einfach erwärmen und neu biegen. Fertig! Geht einfacher und schneller als eine email schreiben, zu einem Händler zu rennen oder so ein Fass hier aufzmachen. Ich hoffe nur, daß das neue Mundstück nichts gekostet hat?

      Schwerwiegender finde ich den Silberring, der Dich offensichtlich gar nicht so sehr gestört hat wie das Mundstück: dieses ist auf englische Art über den Holm gezogen. Das Holmende ist, so wie ich das sehe, ganz leicht konisch und darüberhinaus rustiziert. Wenn man, was man normaler- wie richtigerweise macht, den Silberring sehr straff aufzieht, erhöht sich dessen Spannung wenn der Holm leicht dicker wird. Dabei zieht sich der Ring dann über das Relief und verformt sich dem Relief entsprechend. Das ist die "Delle". Bei einer glatten Pfeife wäre das gar kein Problem gewesen, aber so sollte man das eigentlich nicht machen. Nur: das ist kaum zu korrigieren bzw. es wäre hier wirklich sinnvoller gewesen, die Pfeife auszutauschen!

      Zu PH: Wenn ein Händler in der Woche 20 Pfeifen verkauft, wird er dabei tendenziell weniger Fehler machen, als einer, der 200 Pfeifen verkauft. Man kann zu PH stehen wie man will, aber er hat als Händler in der Branche einen ausgezeichneten Ruf und den hat er meiner Meinung nach zurecht.

      Grüsse
      Peter

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    2. Hallo Peter,

      danke fuer Deinen Kommentar,
      ich moechte an dieser Stelle gerne auf folgendes hinweisen:
      1. Natuerlich bin ich Laie und genau aus diesem Grund werde ich aber den Teufel tun bei einer 100€ Pfeife, welche bei mir neu mit schiefen Mundstueck ankommt, anfangen mit Waerme etc.
      versuchen das Mundstueck selbst zu richten.
      Das koennte im Disaster enden und ehrlich gesagt sehe ich das auch ueberhaupt nicht ein.
      Als Analogie hierzu: Ich kaufe ein Hemd oder Hose und sehe das es/die nicht richtig vernaeht ist. Oder ein neues Auto und die Tuer ist verbeult. Natuerlich koennte ich jetzt Nadel und Faden oder einen Hammer nehmen und die Sache korrigieren.
      Nur wird das erstens doof aussehen weil ich eben Laie bin und zweitens warum eigentlich?
      Ich habe Geld fuer ein neues Produkt bezahlt (welches nicht als mindere Qualitaet angepriesen worden ist) und dann erwarte ich es auch, das das Produkt in Ordnung ist.
      2. Wenn Du mein Posting nochmals liest dann wirst Du feststellen das ich zwei Dinge kritisiert habe:
      - Den Hersteller, weil das Finish der Pfeife sehr schlecht ist. Dies wurde vom Hersteller
      teilweise korrigiert. Die haben ueberigens das Mundstueck nicht "einfach erwaermt und wieder hingebogen", sondern ein neues gebaut. Ich habe jetzt zwei. Ohne Bezahlung, hat nur ein bischen Sprit fuers Mopped gekostet.
      Der Hersteller haette durch eine vernuenftige Qualitaetskontrolle diese Pfeife nicht in den Umlauf bringen bringen duerfen.

      - Den Haendler, und dies ist aus meiner Sicht sogar aergerlicher. Er haette durch eine einfache optische Qualitaetskontrolle des Produktes (noch dazu weil er ja Experte ist) dieses nicht versenden duerfen.
      Wenn Du die anderen Posts hier liest scheine ich ja nicht der Einzige zu sein der die teilweise mangelhafte Qualitaet von Peterson erfahren durfte.
      Der Haendler MUSS dies auch wissen, speziell wenn er einige Ruecklaeufer bekommt.
      Aus diesem Grund muss er als Haendler mit "ausgezeichnetem Ruf" diese Pfeifen VOR Versand pruefen.
      Als Internetkaeufer (speziell im Ausland, wegen der hohen Versandgebuehren) habe ich keine andere Chance als mich auf diesen Haendler und seine Expertise zu verlassen.
      Deshalb bin ich sehr enttaeuscht.
      Und an dieser Stelle sei es mir erlaubt sachlich darauf hinzuweisen, das ist der Sinn eines Forums.
      Evtl. liest der besagte Haendler ja mit, aendert was an seiner Qualitaetskontrolle und alles wird wieder gut.
      Viele Gruesse,
      Jochen
      PS: Ich habe mir die Pfeife eben nochmals am Silberring angesehen: Sie ist bis tief in den Silberring hinein rustiziert. Wenn man es haette richtig machen wollen haette man das Ende der Pfeife glatt gemacht und darueber den Ring gesteckt. Ich kann jedenfall eine Naehnadel (wo wir schon bei Hemd und Hose waren ;) tief in den Ring reinstecken. Egal...

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  7. Hallo zusammen.

    Ichhabe ende April ebendiese Pfeife auch bei "dem großen Internet und Pfeifenhändler aus Köln" gekauft.
    Mein Mundstück war ebenso verdreht, was schlimmer war:
    Die Filterbohrung war so tief gebohrt, dass im Mundstück ein LOCH war. Da ich dort aber hinfahren konnte, und die Pfeife ungeraucht war habe ich sie vor Ort reklamiert und getauscht bekommen. Mein Silberring war ebenfalls sehr verbeult.
    Bei der Pfeife, die ich im austausch bekommen habe ist das Silber soweit in Ordnung, nur die Stemelung ist nicht so, wie sie laut Peterson sein soll.
    Leicht in sich gedreht ist mein jetiges Mundstück ebenfalls.
    Konnte mir aber vor Ort die "Beste" aussuchen.
    Insoweit liegt die Vermutung nahe, das es sich um 2te Wahl handelt.
    Solltest Du Dich nach April beschwert haben, dann ist die Aussage, es gäber keinerlei Beschwerden über diese Pfeifen eine Lüge. Ich habe dort im Laden nämlich richtig Rabatz gemacht... Das sollten die nicht so schnell vergessen haben. (Ich bin normalerweise ein ruhiger, umgänglicher Mensch. Aber wenn mir ein Dienstleister dumm kommt und frech wird, dann weiß ich mein Anlegen freundlich, aber mit Nachdruck, Ausdruck zu verleihen.)
    Grüße,

    Andi

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  8. Liebe Pfeifenfreunde,

    ich habe eine ganz ähnliche Erfahrung gemacht. Seit langem liebäugelte ich mit einer Vauen Jahrespfeife 2012C. Immer wieder studierte ich verschiedenste Angebote im World Wide Web. Schließlich fand ich eines Tages besagte Pfeife auf der Webseite eines großen Kölner Pfeifengeschäftes für unglaubliche 99 Euro, was einem Preisnachlass von 80 Euro entspricht. Die Pfeife habe ich sofort bestellt und sie kam wenige Tage später bei mir zu Hause an.
    Die angelaufenen Silberappliaktionen waren für mich kein Grund zur Beschwerde (dies liegt im Material begründet ist leicht zu beheben - wenn ich Händler wäre, dann verließen jedoch sämtliche Applikationen nur poliert meine Geschäftsräume).
    Leider war erstens der Silberring am Holm lose, zweitens saß das Mundstück schief und ein deutlicher Spalt war zwischen diesem und Holm zu sehen.
    Ich informierte den Händler unverzüglich über die Mängel und teile ihm mit, dass ich die Pfeife beim Hersteller einsenden würde.

    Vauen nahm sich, wie auch sonst immer, der berechtigten Reklamation an und ich bekam die Pfeife mit fixiertem Silberring als auch mit neu angepasstem Mundstück in einwandfreiem Zustand zurück. Wieso konnte der Händler das Mängelexemplar nicht erkennen und beim Hersteller reklamieren?

    Einige Monate zuvor schickte ich eine stark reduzierte Vauen Barontini an einen Kölner Händler zurück, da die Pfeife ebenfalls starke Mängel aufwies.

    Beste Grüße.
    B.A.

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  9. Ich kenne ein sehr einfachere Rezept, an einwandfreie Pfeifen zu kommen: vor Ort persönlich kaufen.

    Ich käme niemal auf die Idee, mir eine Pief im Internet zu bestellen. Ich will das Ding sehen, anfassen, die Innenwände des Kopfes begutachten (nein, ich kaufe auch keine Pfeifen, die mit Einrauchpaste vekleistert sind!), ich will das Mundstück persönlich abnehmen und wieder ansetzen, die Bohrung im Holm und die Paßgenauigkeit begutachten. Ich weiß, dass die Händler manchmal ein wenig sparsam gucken, wenn ich beim Kauf als erstes mal eine kleine Taschenlampe auf den Thresen stelle... Und manch einer war schon ganz blass, wenn ich die modelle in einen "Taugt"- und "Taugt Nicht"-Stapel sortiert habe, vor allem, wenn andere Kunden im Laden waren, die mein Treiben mit wachsendem Interesse verfolgten...

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  10. Meine erste pfeife wahr Peterson aus der Serie Sherlock Holmes sie ist über 15 j und lässt sich immer noch gut rauchen. in zwischen habe ich zwei neune der Serie gekauft und bin zufrieden .
    ich habe Roman Peter der selber Peifenbauer ist auf den Video von Raligruffti angesprochen er meinte das Peterson einer der besten Pfeifen ist ,und beste Hölzer verwendet. Das ist am leichtem Gewicht erkennbar.
    Vielleicht ist deine Pfeife einfach beim Händler beschädigt worden.
    Gruss Roland aus Zürich

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