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Sonntag, 1. Juni 2014

HU-Tobacco - Khoisaan

Als zweiten Tabak aus der foundation by musico Reihe, habe ich den „Khoisaan“ probiert und auch er hat mich überzeugt . Ähnlich dem „Tuarekh“ glänzt auch der „Khoisaan“ mit einem hohen Anteil an Latakia, nämlich 59%. Anders als der „Tuarekh“ verzichtet der „Khoisaan“ auf weitere Orientgrades und besitzt mit gut 16% Perique und ordentlich firecured Virginias einen gänzlich anderen Charakter.

Der „Khoisaan“ - ist ein schwarzer, vollwürziger Latakiablend. Rauchig cypriotischer Latakia ist abgemischt mit reichlich Louisiana Perique und kräftigem firecured Virginia aus Tansania . Das Ergebnis ist ein vollwürziger gehaltvoller Blend mit hintergründigen Holz- und Fruchtnoten. Der „Khoisaan“ - eine komplexe Mischung für den erfahrenen Raucher, so die Beschreibung von Hans Wiedemann.

Das Öffnen der Dose wird begleitet von einem kräftigen, vollen Aroma, das der Tabak verströmt, wobei die Würze des Latakias und die Vollmundigkeit der Virginias als erstes in die Nase ziehen. Der relative hohe Anteil an Perique lässt sich erst beim zweiten Mal spüren, wenn leicht fruchtige Noten und ein Hauch von Schärfe mit in die Nase steigen. Der „Khoisaan“ ist etwas gröber gerissen als der „Tuarekh“, lässt sich aber ebenso unkompliziert stopfen und problemlos durch rauchen, bis nur noch ein kleiner weißer Ascherest am Boden des Pfeifenkopfs übrig bleibt. Das Tabakbild ist aufgrund der höheren Anteile an Latakia und Perique ein wenig dunkler als beim „Tuarekh“.

Beim Entzünden und nach den ersten Zügen genießt man einen wunderbar cremigen und reichhaltigen Tabak mit Anklängen von verschiedenen Holzarten, einer leichten Note, die an ein Lagerfeuer erinnert und ganz dezent dunklen Früchten, sowie einer ganz leichten Schärfe. Es ist ein sehr komplexer Tabak mit verschiedenen Nuancen von kräftig, stark bis hin zu einer milden leichten, hintergründigen Süße der Virginias. Gerade das Zusammenspiel von Latakia und Perique gibt dem Blend seinen Charakter, abgerundet mit den firecured Virginias. Der „Khoisaan“ ist nicht ganz so ausbalanciert wie der „Tuarekh“, sondern eher etwas würziger, kräftig-delikater. Insgesamt ist er aber wie der „Tuarekh“ eine herrliche Mischung, die bis zum letzten Zug spannend bleibt und nie langweilig wird. Es macht Spaß ihn mit und ohne Filter zu rauchen, wobei er mir am besten aus meiner Meerschaumpfeife ohne Filter geschmeckt hat.
Der „Khoissan“ ist eine ebenfalls mittelstarke, englische Mischung mit einem nicht so hohen Nikotingehalt. Er ist vor allem etwas erfahreneren Rauchern ans Herz zu legen, die einen wirklich komplexen Tabak genießen möchten.
Viele Grüße aus dem Werdenfelser Land

Ihr Torsten Wieczorek

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