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Sonntag, 23. Februar 2014

McClelland - Blue Mountain

Blue Mountain Latakia – Machen Sie eine Reise in die Vergangenheit!?
Reich an feinsten Blue Mountain Latakia, eine klassische, volle Balkan-Mischung, weich und voll Aroma. Die Inspiration für diese elegante Mischung war eine 21-jährige alte Dose der legendären Balkan Sobranie Mixture No. 759“ – so beschreibt McClelland ihren „Blue Mountain“.

Warum soviel Phatos? Warum die Geister der Vergangenheit bemühen?
Die Mixture No. 759 ist ein Klassiker und gilt Vielen als unerreichte Balkan-Mischung. Wohl dem, der noch eine Dose sein Eigen nennen kann; ihm sei der Genuss von Herzen vergönnt.
Ich halte nicht viel davon, verblichende, alte Mischungen mit den Tabaken von heute vergleichen zu wollen. Zu unterschiedlich sind die Voraussetzungen, als sich ein aussagekräftiger Vergleich machen ließe. Tabak ist eine verderbliche Ware und viele der alten Sorten, wie syrischer Latakia, oder speziell Blue Mountain Latakia, sind schwer oder gar nicht mehr zu bekommen. Heute gibt es Tabake in hervorragender Qualität, die keine Vergleiche notwendig haben und für sich sprechen.

Für sich spricht auch der „Blue Mountain“ von McClelland. Die Inspiration ist bei jeder Füllung zu spüren. Für mich, um es vorweg zu sagen, einer der besten Balkan-Mischungen, neben der „English Balkan“-Mischung von Huber und dem „Tuarekh“ aus der foundation by musico Serie von HU-Tobacco, die ich bisher geraucht habe.
Von der McClelland Tabaken anhängenden KetchUp-Note habe ich beim Öffnen meiner Dosen bisher wenig bis gar nichts wahrnehmen können; stattdessen voller, satter Latakiaduft, ein Hauch von Leder und Erde. Das Tabakbild ist ein Loose Cut, geprägt vom satten Schwarz des Latakias, gemischt mit einigen braunen und hellbraunen Sprenkeln von anderen Orienttabaken und dunklem Virginia.
Der „Blue Mountain“ lässt sich ohne Probleme in die Pfeife einbringen und entzünden. Er glimmt ohne Zicken und mehrfachem Nachzünden anstandslos runter, bis nur noch ein Häufchen weißer Asche am Boden des Pfeifenkopfes zurückbleibt.
Er lässt sich ebenso problemlos rauchen, ist aber erstaunlich leicht im Vergleich zum „English Balkan“ von Huber und kommt eher wie ein Engländer daher, vergleichbar vielleicht mit dem „Frog Morton‘s Cellar“ von McClelland, der Huber „Smoking Mixture“ oder dem „Fayyum“ von HU-Tobacco. Geschmacklich dominiert beim „Blue Mountain“ jedoch eindeutig die Würze und Rauchigkeit des Latakia. Schon mit den ersten Zügen schmeckt der Tabak kräftig, würzig und vollmundig. Die anderen Orienttabake flankieren den Geschmack durch ihre delikate Note. Der Virginia ist kaum zu spüren und bleibt dezent im Hintergrund mit einer ganz leichten Süße.

Die Raumnote ist nicht unangenehm oder aufdringlich, wenngleich für empfindliche Nasen eher ungeeignet.
Als Fazit lässt sich festhalten, der Tabak ist auf alle Fälle eine Empfehlung wert, besonders für Latakiajünger und Anhänger der englischen Mischungen. Er ist auf jeden Fall eine Versuchung wert.
Erhältlich ist der McClelland „Blue Mountain“ bei 4noggins.com und kostet USD 10,19,-- die 50g Dose.
Viele Grüße aus dem Werdenfelser Land


Ihr Torsten Wieczorek

1 Kommentar:

  1. dem gibt es nichts hinzuzufügen Thorsten!
    Sehr lecker und absolut empfehlenswert....

    Grüße in die Heimat
    Christian Reischl

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