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Freitag, 7. Februar 2014

Kontor - #33

Kontor-Tabak... was bitte ist das!?


Das, liebe Freunde, sind die Hausmischungen aus dem Tabak Kontor in Leipzig, einem Fachgeschäft, welches hauptsächlich Zigarren führt. Allerdings findet auch der Pfeifenfreund einiges, um seinem Genuss zu frönen – z.B. diesen Tabak. Wie die meisten Hausmischungen wird auch der Kontor von Kohlhase & Kopp gefertigt.


Gut, schauen wir uns den Tabak mal etwas näher an:

Der Beschreibungstext verrät uns, dass es dieses Kraut in zwei Ausführungen gibt. Die No.3 und die No.33. Beide sind identisch und bestehen aus 5 verschiedenen, roten Virginias – mehr nicht! Der Unterschied besteht lediglich darin, dass die No.33 dreimal soviel Zeit hat, in Ruhe nachzureifen. Ich darf zitieren: „Die No. 3 und die No. 33 haben landauf landab schon einige Fans dänischer aromatisierter Tabake zu überzeugten Anhängern naturbelassener Tabake werden lassen.“ Das weckte sofort die Lust in mir, den mal zu probieren!

Wenn man die Dose öffnet, blickt man auf ein recht dunkles Tabakbild in Form eines Ready Rubbed bzw. Broken Flake. Der Geruch ist wirklich betörend – Malz, dunkles Brot und jede Menge Trockenfrüchte steigen in die Nase. Schon an dieser Stelle läuft einem das Wasser im Mund zusammen! Beim haptischen Test merkt man sofort, dass es sich hier um einen qualitativ hochwertigen Tabak handelt - samtig weich und perfekt konditioniert!


Die No.33 stopft sich absolut unproblematisch und mit zwei Hölzern ist die Pfeife in Gang. Sofort macht sich ein voller, wohlwollender Rauch im Mund breit und man kommt in Versuchung, viel öfters an der Pfeife zu ziehen. Aber das sollte man tunlichst vermeiden! Dann kippt der Geschmack und wird relativ sauer. Beherzigt man allerdings ein ruhigen und entspannten Rauchgenuss, entfaltet dieser Tabak alles, was man von einem dunklen Virginia erwartet. Purer Tabakgeschmack mit einer verhaltenen bzw. gedämpften Süße.

Die No.33 brennt sauber bis zum Schluss ab und das natürliche Aroma hält bis zum letzten Krümel durch. Kondensat bildet sich nur gering. Ich habe den Tabak ohne Filter geraucht – wie er mit Filter schmeckt, kann ich nicht sagen.

Fazit:
Beim oben genannten Zitat kann ich mir definitiv vorstellen, dass das so ist! Ein naturnaher dunkler Virginia, wie er im Buche steht. Meiner Meinung nach braucht er sich nicht zu verstecken und kann locker mit den üblichen Verdächtigen, z.B. Rattray's "Marlin Flake", "Brown Clunee" oder auch "Hal 'o the wynd", mithalten. Geraucht werden sollte er aus mittleren bis großen Köpfen, da er etwas Platz benötigt, um sich zu entfalten.



Autor: Tobias Höse


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