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Sonntag, 12. Januar 2014

Mac Baren - Cherry Ambrosia

Das ist nun wahr­lich nicht mein ers­ter Kirschtabak - und es wird ver­mut­lich auch nicht mein letz­ter sein. Denn - ich kann nicht erklä­ren, wes­halb - für mich ergän­zen sich Tabak und Kirscharoma gut. Allerdings gibt es hier beim „Cherry Ambrosia“ ein paar Abstriche zu machen. Meine Referenz ist und bleibt bis­her der „Black Cherry“ von Samuel Gawith - und an den reicht der Mac Baren doch nicht heran.
Als ich die frisch gekaufte Dose öff­nete… da roch gleich das ganze Zimmer nach der Aromatisierung. Allerdings erin­nert die mich nicht so sehr an frisch gepflückte Süßkirschen, son­dern eher an den Geruch von Konfitüre - also viel kon­zen­trier­ter, als es die ein­zel­nen Früchte über­haupt kön­nen. Trotzdem finde ich das sehr appe­tit­lich, appe­tit­lich genug, dass ich nach dem Öff­nen der Dose erst mal zwei Tage lang fast nur die­sen Tabak rauchte.


Er ist ein biss­chen zu feucht, wenn die Dose frisch geöff­net wird. Und fest gepresst, so dass diese Feuchte auch nach Öff­nen der (nicht son­der­lich gut schlie­ßen­den) Dose lange bleibt. Das macht zwar das Rauchen etwas unan­ge­neh­mer, da Feuchte auch Zungengrillen bedeu­tet… Da aber das Wasser darin der Geschmacktsträger ist, schmeckt der Tabak, wenn er zu tro­cken wurde, nicht mehr nach dem, was sein Name ver­spricht. hier heißt es also: Kompromisse ein­ge­hen!

Ich stopfe ihn nur leicht in eher kleine Pfeifenköpfe, der Tabak quillt etwas auf und braucht Luft, um sich zu ent­fal­ten. Denn wenn er im letz­ten Drittel aus­geht ist ein Neuentzünden nicht unbe­dingt ein geschmack­li­cher Hochgenuss. Doch davon abge­se­hen: Er lässt sich ruhig und ent­spannt rau­chen. Trotz der hohen Feuchte sot­tert er nicht und lässt sich auch pro­blem­los fil­ter­los rau­chen - eine gut ein­ge­rauchte Zunge ist hier jedoch Bedingung. Mit Filter wird er etwas nichts­sa­gen­der, sowohl die Aromatisierung als auch das tabak­ei­gene Aroma gehen ver­lo­ren.

Und davon hat es an sich nicht so viel. Denn der Tabak ist mir zu leicht. Ich würde mir etwas mehr Kraft wün­schen, der nicht vom Aroma, son­dern vom Grundtabak her­rührt. Ich bin immer etwas ver­sucht, zu stark an der Pfeife zu zie­hen. Das jedoch ist dem Geschmack abträg­lich. Der Tabak wird bis­sig und schmeckt nach gar nichts mehr - aller­dings (siehe oben) lässt er sich nach dem Ausgehen noch ein­mal ent­zün­den. Genuss ist das dann aber nicht mehr. Ansonsten wird der leichte Tabakgeschmack von einem sanf­ten und rela­tiv unauf­fäl­li­gen Kirscharoma unter­malt. Beides - der Tabak selbst und auch die Aromatisierung - sind sehr sanft - mir: Zu sanft.

Der Geruch im Zimmer hat erstaun­lich wenig vom Aroma, das aus der Dose kommt und abge­schwächt auch im Rauch vor­han­den ist. Wenn aber gelüf­tet wird, dann ist er wie­der stark vor­han­den und das dann auch tage­lang. Ich werde die Dose ver­mut­lich auf­rau­chen - aber dann genügt es mir mit dem MB „Cherry“. Wenn mir wie­der nach Kirschen ist, werde ich wohl eher wie­der zum Gawith-Tabak grei­fen.


Autor: Nic Frank
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