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Montag, 13. Januar 2014

Ein kleines Wunder!

Vor ein paar Tagen schickte mir mein Freund Roman Peter aus der Schweiz die Januar/Februar-Ausgabe des schweizerischen Magazins " Schweizer Landliebe".


Darin befand sich ein wunderbar detaillierter und fotografierter Artikel über Romans Schaffen und seinen Laden. Es wurden sogar Formulierungen gebraucht, wie "wohlriechender Tabak", "Gemütlichkeit" und "Genuss"!



Meine Freude, einen solchen Artikel lesen zu dürfen, mischte sich ein wenig mit Neid. Glückliche Schweizer, die sich einfach nicht vorschreiben lassen, was sie mögen dürfen und was nicht. Die nicht unter der Gutmenschen-Diktatur leiden müssen, die wir uns vom "Big Brother" aus Brüssel und aus der Zentrale der "Verbotsrepublik Deutschland" in Berlin aufnötigen lassen. Die Schweizer trauen sich noch die Fähigkeit zum selbstständigen Denken zu und machen davon Gebrauch. Tatsächlich hat mich dieser Artikel sogar ein wenig traurig gemacht. Bis... ja, bis ich dieser Tage die Januar/Februar-Ausgabe der deutschen "Landzauber" in den Händen hielt. Fast traute ich meinen Augen nicht!


Ein Bericht über den Pfeifenmacher Tosch (Tobias Scheffe) über ganze drei Seiten. Gut, zu Tabak kein Wort... doch positive Berichterstattung über etwas, was so "negativ besetzt" ist, wie Rauchgeräte.




Haben da womöglich die Ersten die Schnauze voll davon, sich dem perfiden Druck unfähiger Polit-Handlanger zu beugen? Stellen vereinzelte Menschen wieder fest, dass sie sehr wohl selbst bestimmen wollen und können, ohne sich von den kläffenden Schoßhündchen der Lobbys eine Pressezensur aufzwingen zu lassen? Ich weiß, dass es nur ein kleiner Artikel in einem kleinen Magazin ist. Ich weiß aber auch, dass es für große Feuer kleiner Funken bedarf... und ich hoffe, dass sich daraus mit der Zeit ein Feuer entwickelt, an dem sich alle "Möchtegern-Diktatoren" moderner Politikprägung ordentlich den Arsch verbrennen. Ich jedenfalls danke dem OSP-Verlag für den bewiesenen Mut. Ein schöner Artikel!

Ihr Ralligruftie


Autor: Ralf Dings

Kommentare:

  1. Hallo Ralf,
    ja, in der Tat erstaunlich. Allerdings glaube ich, daß wir als Pfeifenraucher ohnehin nur der Kollateralschaden im Kampf gegen die Zigarette sind. Würde es die nicht geben, stünde die Pfeife im öffentlichen Bewußtsein vermutlich nach wie vor für Genuß, Gemütlichkeit, Handwerk und die guten alten Dinge, die Zeitschriften wie "Landliebe" nun mal beschwören. Schauen wir mal, welche Sichtweise auf die Dauer die Oberhand gewinnt...
    LG, Jan

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    1. Moin Jan,
      da sehe ich genauso. Daher wird sich sicher ein Arbeiten mit der Brechstange auch nicht auszahlen. Ich denke auch, dass eher subtiles Werken wertvoll ist, um wieder eine gewisse Normalität zu erreichen und das reine "schwarz-weiss" aus der Sichtweise zu bekommen. Warten wir es ab.
      Lieben Gruß, RALF

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  2. Hallo Ralf,

    nur so zum Vergleich: In Österreich wird ab 1. März 2014 die Tabaksteuer für Zigaretten und Feinschnitt um 15 Cent pro Jahr erhöht. Zigarren und Pfeifentabak ist nicht betroffen, da zuwenig Volumen und zu wenig Einnahmen. Einerseits freut mich das aus egoistischen Gründen, andererseits zeigt es mir, dass es dem Staat nicht ums Sucht- gegen Genussrauchen geht und nicht einmal um die Gesundheit, sondern nur ums Geld.

    An anderer Stelle habe ich gelesen, dass man sich von staatlicher Stelle nicht um die Pfeifenraucher, bzw. deren Bekehrung kümmern muss, da sie eh von selber "aussterben". Vielen Dank auch!

    lg,
    Peter

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    1. Moin Peter,

      na, denen werden wir zeigen, wer hier eher ausstirbt !
      Zum Rest: da kann ich nur nicken.
      Lieben Gruß, RALF

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    2. Österreich zahlt jedem Trafikanten, der seine Tabak-Lizenz abgeben möchte: 30.000,- € Prämie.
      Offizielle Begründung ist, den verbleibenden Trafikanten somit die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit zu erleichtern.
      Der Irrsinn treibt manchmal kuriose Blüten.... solang´s der Steuerzahler aufbringen muss.

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    3. JaJa - der (Ö)Steuerzahler ...

      Sind Trafikanten nicht Selbstständig & keine (Staats)Beamte ... ?!? ;-)
      Zuschüsse danach, von der Wirtschaftskammer (da Selbstständig) und nicht (nur) vom Sozialamt ...

      @Diese Zahlen - von wo was wie wer ?!?

      Mehr dazu - in Ö:
      • https://www.wko.at/Content.Node/branchen/b/Tabaktrafikanten/Infomappe_Trafikanten.pdf

      • www.albatros-media.at/pdfs/Jahrbuch%20fuer%20Tabaktrafikanten.pdf


      P.S.: die Lizenz bekommt man nicht (primär) vom Staat -> MVG [Trafik MonopolVerwaltung --- http://www.mvg.at]


      NaJa ...,
      Gerald

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    4. zum Beispiel da: http://kurier.at/chronik/oesterreich/jeder-zehnte-trafikant-sperrt-zu/26.634.854

      Ursprünglich las ich das in einem Convenience Fachmagazin, das hätte ich allerdings erst auf Arbeit suchen und scannen müssen, gibt´s online nicht.

      Die Monopolverwaltung GmbH befindet sich zu 100% in Staatsbesitz ergo geht´s dem Steuerzahler flöten.

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    5. Ah' der Kurier - Zuspitzung a la Detail ... ;-)

      http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/oesterreich/1377108/Schliessungspraemie-fur-marode-Trafiken

      ~6 Monate bekannt & recherchiert(!) - daraus Zitat zB vom Wirtschaftsblatt:

      "...
      Handel. Heimische Trafikanten, die weniger als 400.000 € Jahresumsatz machen, sollen zum Zusperren motiviert werden. In einem Strukturfonds(!!!!!!) liegen dafür acht Millionen €.
      Wien. Von den österreichweit rund 6800 Trafiken erwirtschaften etwa 450(!!!!!!!!) Standorte weniger als 400.000 €Jahresumsatz mit dem Verkauf von Tabakwaren, dem größten Umsatzposten. Sie sollen noch in diesem Jahr zum Zusperren motiviert werden, und zwar mit Mitteln aus dem Strukturfonds, der von der Tabakindustrie(!!!!!!!!!!) gespeist wird. Die Zigarettengroßhändler müssen pro 1000 verkauften Glimmstängel 60 Cent in den Fonds zahlen. Acht Millionen€(!!!!!!!!!!!!) sollen heuer zusammenkommen
      ..."

      Ciao,
      Gerald

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    6. Was dazu gelernt, danke für die Info!

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  3. Ich kann ganz gut damit leben als Pfeifenraucher vom politischen Mainstream übersehen zu werden. Wir sollten uns nicht scheuen, unsere Leidenschaft in dem uns noch zugestandenen Randgruppen - Biotop schamlos auszuleben. Irgendwann werden auch wir noch von gesundheitspolitischen Grünkernaposteln zur Zielscheibe auserkoren werden. Deshalb: "Carpe diem!"
    So: Meine Bulldog ist mit "Huber Louisiana Flake" gestopft, zwei "Dram of Ardbeg" stehen bereit -- der Tag kann also genüßlich ausklingen!

    Ich wünsche Euch einen entspannten Abend,
    Max

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    1. Moin Max,
      im Grunde hast Du recht...doch, mir reicht dieses Randgruppen-Biotop nicht. Zumal die angebliche "allgemeine Antiraucher-Stimmung" gar nicht so allgemein ist, wie man die Menschen glauben lassen will.Ich habe nicht tausende Stunden Engagement investiert, um mich mit weniger zufrieden zu geben, als wir erreichen können.
      Schau`n `mer mal.:-)
      Lieben gruß, RALF

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  4. ICH DACHTE PFEIFENRAUCHER SEIEN DENKER ?!? NaJa ...
    EU-Dikatoren, GutMenschen und CarpeDiem & sondern nur ums Geld bzw. deren Lobby ..,
    • die Schweiz nicht in Europa ?! Aber es gibt Raucherräume ... Sind SelbstDenker ...

    Wenn ich nicht wüsst', dass es Gut(meschen)Gemeint wäre/ist -> würd' ein Ösi-Pfeifenraucher lachen [vor lauter SelbstDenken ;-) ]

    Gerald

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    1. Sobald ich den Inhalt verstanden habe, werde ich gern Stellung beziehen.
      Lieben Gruß, RALF

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  5. Zu Ihrem Bericht "Kleines Wunder" äussere ich mich jetzt lieber nicht. Ich möchte Sie aber wissen lassen, dass die letzte Ausgabe des Magazins "The-Heritage-Post" dem Thema Pfeife und Tabak eine lange Strecke gewidmet hat. Und die THP ist ein deutsches Magazin für Männer.

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  6. Sie hätten sich aber gern zu meinem Artikel äussern können. Es ist aber sehr erfreulich zu lesen, dass es auch in anderen Publikationen solche Berichte wieder gibt. Ich kenne das Magazin nicht, daher konnte ich mit dieser Information nicht dienen. Dank an Sie, dass sie es ergänzend angeführt haben.

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  7. Die aktuelle "The-Heritage-Post" beinhaltet einen Artikel über Tabak. Insbesondere Pfeifentabak und der Firma Kohlhase & Kopp. Dem Seitenumfang nach, ähnlich lang wie der vorangegangene Artikel über das Pfeiferauchen.

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