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Mittwoch, 8. Januar 2014

DTM - The Jolly Joker

Auf dem Papier befindet sich der Winter schon in der Halbzeitpause und der ist in unseren Gefilden in diesem Jahr noch gar nicht richtig aus den Startlöchern gekommen. Trotzdem freue ich mich, heute über MEINEN persönlichen Lieblings-Wintertabak zu schreiben. Zumindest, wenn dieser aus der Aromatenecke kommt. In der Szene, in der ich mich rum treibe, scheint mir der „Jolly Joker“ von DTM etwas unterrepräsentiert. Vielleicht liegt das aber auch an meinem eigenen Geschmack, der ja nicht zwangsläufig jedermann gut zu Gesicht stehen MUSS.


Ich habe schon viele Saison-, Jubiläums- und Weihnachtstabake geraucht. Bei keinem der Exemplare habe ich so ein wunderbares Marzipan- und Schokonussaroma zuerst in der Nase und anschließend am Gaumen gespürt. Die überwiegend auf Black Cavendish und etwas Burley basierte Mischung ist sehr dunkel, die paar kleinen, helleren Stückchen vom Virginia dürften wahrscheinlich nur optisch eine Rolle spielen. Perfekt geschnitten und perfekt konditioniert ist der „Jolly Joker“ superb in die Pfeife einzubringen. Das Entzünden erledigt sich fast wie von selbst.


Neben den genannten Marzipan- und Schokonussaromen habe ich den Eindruck, das auch ein Hauch von Vanille im Spiel ist. Klar, da wurde kein Lübecker Streifen und auch kein Alpenriegel zerkleinert und beigegeben. Es sind die Mittelchen, die uns hier ordentlich etwas vorgaukeln. Das allerdings in Perfektion. Es ist für mich ein leichter Tabak, sanft zur Zunge. Als gewohnter Filterraucher geht der „Jolly Joker“ bei mir auch ohne Probleme ohne Aktivkohle. In beiden Varianten raucht sich das Kraut gemütlich und aromatisch runter. Ein größerer Kopf ist empfehlenswert.

Auch ansonsten ist dieser Tabak nicht besonders kompliziert. Er kann, wie jeder andere auch, beim heftigen Ziehen heiß werden, aber das ist an sich nichts besonderes. Er verzeiht aber viel. Lässt man die Pfeife abkühlen und entzündet neu, dann nimmt er seine Aromen wieder auf. Er schmeckt bis zum Ende auf fast gleichbleibenden Niveau, was bei einem stärker aromatisierten Tabak keinesfalls usus ist. Die Raumnote ist deutlich spürbar, aber auch die ist nicht die Unangenehmste. Und zuletzt: Der Dosenaufkleber ist auch der HAMMA!!!!


Autor: Ralf Ruhenstroth


Kommentare:

  1. Danke Ralf,
    ich liebäugel schon sehr lange mit dem Kauf von diesem Tabak, aber bisslang habe ich mich nie dazu aufraffen können. Meist schreckten mich die 100g ab, was wenn der Tabak nun doch absolut nichts für mich wäre?
    Aber so wie du deine Eindrücke geschildert hast ist es wohl exakt für mich, als Süßgusche, komponiert.
    Wird also beim nächsten Besuch im Tabakladen mit in meinem Einkaufskorb landen!

    Gruß, Thomas

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  2. Den werde ich bei nächster Danpipe Bestellung mit ordern.
    Gruss kai

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