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Donnerstag, 30. Januar 2014

Die grünen Pfeifen oder: Wandlung kann erstaunlich sein!

Wer bei Google "Norbert Lammert Bilder" eingibt, erhält nicht EIN Foto vom Bundestagspräsidenten mit seiner, angeblich, so geliebten Pfeife. Da waren also auch die "Säuberer" unterwegs und der „Pfeifenraucher des Jahres 2014" sich nicht zu schade, Beweise seiner Leidenschaft auf dem Altar der „Political Correctness" zu opfern. Schließlich will man ja nicht aus der rund gelutschten Phalanx beliebig austauschbarer Polit-Typen herausstechen. Zudem muss man ja immer den inquisitorischen Hexenhammer der öko-diktatorischen, grünen Verbotspartei fürchten.

Doch halt... was geht da vor? Sollte der grüne Wolf plötzlich Kreide gefressen haben? Nun, zumindest schwört die Parteiführung ihre Schäfchen neuerdings auf einen leiseren Kuschelkurs ein. Schließlich hat der berechtigte Ruf, eine Verbotspartei zu sein, zur schlagartigen Entfernung von den Fleischtöpfen der Bundesmacht geführt. DAS geht nun wirklich nicht. Also rasch die Realos striegeln und sie der Öffentlichkeit als die Prachtschafe präsentieren... und die Fundis werden rigoros geschoren und kurz angepflockt! Reicht das? Nicht ganz! Ein paar verirrte und immer noch zu laut blökende Schafe wie Barbara Steffens, müssen unbedingt ins Gatter... und Schäferin Hannelore muss neu instruiert werden. Der Mist, den dieses Schaf aber über die nordrhein-westfälischen Wiesen verteilt hat, stinkt nachhaltig zum Himmel.

http://goering-eckardt.de/detail/nachricht/einzigartiges-ein-mann-handwerk-in-tabarz.html

Da ist es doch schön und für den Pfeifenraucher erfreulich, dass sich die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, bei einem Besuch der "Kallenberg"-Pfeifenmanufaktur mit Freude und Interesse von Herrn Filß das Handwerk erklären lässt... und sich, ganz nebenbei, noch als frühere Pfeifenraucherin outet.

http://goering-eckardt.de/detail/nachricht/einzigartiges-ein-mann-handwerk-in-tabarz.html

Wir hätten Sie gern in unserem Kreis zurück, Frau Göring-Eckardt... wie wär's? Dann könnten wir zusammen mit Ihnen und dem grünen Spitzenkandidaten für die Europawahl, Monsieur José Bové, ein Pfeifchen rauchen und über Vernunft, Demokratie und Entspannung sprechen.

José Bové; s. http://www.tagesschau.de/ausland/europawahl396.html

Was also nun, liebe Grüne? Rasch liberale Schminke auf's inzwischen so gehasste Oberlehrer-Image pappen, leiser sprechen und den Status Quo sichern? Ja, das hätten Frau Steffens und Frau Kraft in NRW wohl gern! Doch während sich der scheinheilige Horst in seinem Bayern hinter dem Argument verstecken kann, dass dortige Rauchverbot sei (des faulen) Volkes Wille gewesen, ist die unverhältnismäßige Hysterie, die einen ganzen Wirtschaftszweig in NRW zu Grunde richtet, die Ausgeburt der grün-roten Bevormundung unbefragter Bürger!


Schicken sie das Schaf und seine Schäferin nach draußen. Sollen sie doch den selbst produzierten Dreck von den Wiesen kratzen. Ein Haufen von unausgegorenem Mist, unter dem schon Hunderte von Existenzen verschwunden sind, und unter dem DAS GRÜN wieder zum Vorschein kommen könnte, dass es normal denkenden Menschen ermöglicht, sich mit dieser Farbe wieder auseinander zu setzen, ohne das dabei zutiefst undemokratisches Gedankengut die Oberhand gewinnt. Auf eine "entspannte Füllung", Frau Göring-Eckardt.

Ihr Ralligruftie


Autor: Ralf Dings


Kommentare:

  1. Tja, DASS Problem ist NICHT(!) Pfeiferauchen, dass der Hr. Lammert von der CDU(!) und viele andere Politiker betreiben ...

    SONDERN, die Menge (pro Tag), also Sprich GENUSS ... !!!?!!!

    UND GENAU DASS(!) ist bei den Meisten (hier ?!?) NICHT vorhanden !!! - ich meine jetzt Genuss ;-)
    Und genau dies wiederum 'meint' primär "Grün"(und Schwarz und Rot und viele GelbBlaue (und Pinke (NEOS.eu))

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    1. Nein ! Das Problem ist das verwehrte Recht auf Selbstentscheidung und das fehlende Zutrauen in den Bürger, verantwortungsbewusst mit liberalen Regelungen umzugehen...wie es in anderen Bundesländern durchaus besteht.
      Denn auch Entscheidungsfreiheit ist ein Genuß.

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  2. Und noch so ein erhobener Zeigefinger...

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    1. Wieder so ein GenussRaucher, der 2 oder 3 oder bis zu 5 Pfeifen pro Tag smoked ;-) - Genuss eben :-D

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  3. Erst informieren...
    http://de.wikipedia.org/wiki/Genuss

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    1. Hallo Ralf, du/Sie schlägst Dich mit Deinem eigenen vorgetragenem Argument.
      Lese den gesamten Wiki-Text, bezüglich GenussSucht.

      Aber etwas Anderes: ist lustig, dass fast zwei Tage keiner Antwortete aber anderen Artikeln schon.
      Dann schreibt der Erste oben, den ich im Übrigen zustimme, Erklärung warum folgt, und erst dann kommt die Welle ;-)

      Warum Zustimmung zum ersten Poster:
      Tabak ist förderlich und ein Stimulator für Kreislauf, Darmtätigkeit usw.
      Und es schüttet positive Stimulanzen im Hirn/Rezeptoren aus ... (Siehe dazu auch den WikiArtikel)

      ABER, wenn man dies jeden Tag und vorallem mehrmals täglich macht, hat man eine Reizüberflutung und dann wird das Gute zum Gift ...
      -> Kreislauf Adernproblem, Darm meist zuviel Bewegung und die Glücksausschüttung lässt nach!

      Das ist genauso wie bei zB Schmerzmitteln, die man Täglich über Jahre nimmt. Sie lassen mit der Zeit nach oder man muss stärker Nachdosieren, weil der Körper sich daran gewöhnt hat...

      Deshalb bedeutet Genuss: nur wann man wirklich(!) will, eben Genuss und nicht immer.
      Dazu war ja in einem anderen Blogeintrag hier bereits die rede ;-)

      Und somit hat meiner Meinung der Erste-Schreiber den Nagel auf dem Kopf getroffen.


      P.s. Politiker & Pfeiferaucher des Jahres. Kann es sein, dass man die nicht sieht, weil sie eben selten und deshalb zu Hause rauchen. Wie meist Hr. Lammert ;-)

      Gerald

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    2. Lieber Gerald,
      ich habe den Wiki-Artikel nun wiederholt gelesen...kann aber einfach nicht erkennen, was er ( und auch das erste Posting) mit dem Inhalt des Artikels zu tun hat. Ich finde keinen Zusammenhang zwischen gut bezahlten Lobby-Abhängigen und dem erwünschten Maß an Pfeifengenuß. Es geht nicht um die Frage, wieviel...es geht um die Frage. ob überhaupt und in welchen Refugien...und es geht um Opportunismus der üblen Sorte.
      Solltest Du allerdings der Meinung sein, dass man uns Pfeifenraucher per Gesetz dazu zwingen muss und sollte, unsere Pfeifen nur noch daheim zu rauchen, ist das ein sehr spezieller Ansatz...der dann aber auch noch nicht die Frage der Menge klärt.
      Lieben Gruß, RALF

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  4. Lieber Ralf,

    deine Einleitung wirft vor allem die Frage auf, wie sinnhaft eine Alibi-Veranstaltung wie die alljährliche Kür des "Pfeifenraucher des Jahres" noch ist. Klar, die Industrie kann ihr Geld verheizen, wie sie mag. Wenn man sich die Größe des Brimboriums ansieht und sich ungefähr vorstellt, was das kostet, stellt man sich aber zwangsläufig die Frage, ob man nicht stattdessen sinnvoll viel für die Pfeife hätte erreichen können.
    Zumal es, so wie letztes Jahr, schon wieder ein Mann ist, den man vorher noch nie mit einer Pfeife gesehen hat, noch zukünftig jemals sehen wird.
    Pure Selbstbefriedigung, was da veranstaltet wird

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  5. Ja, mein Lieber...DAS ist auch noch so ein Thema, dem ich mich in Zukunft widmen möchte. Da recherchiere ich aber erst einmal Zusammenhänge...und suche die Ursache für den faulen Geruch.
    Lieben Gruß, RALF

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  6. Wie gut, dass du nicht schweigst und sagst was ist. Für mich zählt das Pfeiferauchen zum Weltkulturerbe und die Rauchercafes sind zu schützende Kulturgüter. Niko K

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  7. Ich muss gestehen, dass mir dieser Blogeintrag ausgesprochen gut gefällt. Er hätte vom Inhalt auch von mir sein können, nur, dass ich es nicht so treffend formulieren könnte. Aber ich lese ja auch gerne Statements von Henryk M. Broder :-)) Ich mag eine gewisse Überspannung und auch etwas Provokantes, welches dazu geeignet ist, die getroffenen Hunde, die zunächst aufjaulen und anschließend wild um sich beißen, aus der Reserve zu locken.

    Ich räume ein, dass ich mit dieser Art von Politik, die daraus besteht, den Menschen das Recht und die Fähigkeiten abzusprechen, selbst zu entscheiden, was für einen gut oder schlecht ist, ein ordentliches Problem habe.

    In Restaurants wird auch in Rheinland-Pfalz nicht mehr geraucht. Und an jeder Kneipe steht von außen gut sichtbar, ob es sich um eine Raucherkneipe oder um eine rauchfreie Bude handelt. Da kann jeder für sich selbst entscheiden, ob er rein geht oder eben nicht. Und auch die Wirte können ganz alleine entscheiden, ob sie auf einen Teil des Publikums, in diesem Fall Raucher oder Nichtraucher, verzichten wollen oder nicht. Auf Spielplätzen und in öffentlichen Gebäuden hat auch bei uns der Qualm nichts verloren. Und bei dieser Regelung kommen alle miteinander hervorragend aus und sind zufrieden.

    Dass sich nun ausgerechnet die Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Grünen, der Partei, die im Zuge des eingeführten Rauchverbotes in NRW den maßgeblichen Schub geleistet hat, mit einem Pfeifenmacher abbilden lässt, mutet auch mir persönlich sehr seltsam an und irgendwie fühle ich mich da auch verar.... . Das als seltsam zu bezeichnen, wäre vollkommen untertrieben, sondern ist ein weiterer Beitrag, der dazu führt, dass die Menschen zunehmend politikerverdrossen sind. Immer so drehen, wie die Fähnchen gerade wehen? Und da ist das schöne Bild vom Pfeiferauchenden Herrn Bové im Zuge des beabsichtigten Europawahlkampfes ein zusätzlicher Hohn, wie ich finde.

    Ralf hat schon Recht: Das Image einer Verbotspartei hat den grünen offensichtlich viele Stimmen gekostet. Das wiederum gefällt mir in diesem Fall außerordentlich ;-)

    Viele Grüße,
    Jogi

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  8. Naja, ob ich da die Wandlung vom Saulus zum Paulus glauben soll? Ich hoffe es! Aber auch interessant finde ich den Vorstoss der Grünen in NRW, doch zukünftig Cannabis zu erlauben - dass heisst also ich darf zwar im öffentlichen Raum keine Pfeife rauchen. ein gemütliches Tütchen ist aber immer drin? Vielleicht könnte man in Lohmar ein Eckchen reservieren?

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  9. Yo...Peace, Mann...coole Idee ! Ich werd`Bruder Volker drauf ansprechen. Eine Reggae-Kapelle findet sich sicher auch noch...und zum Schluß der Messe singen wir alle: "We shall overcome".
    DAS wird auch alternativen Anklang finden.
    High five, RALF

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