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Mittwoch, 25. Dezember 2013

Mac Baren - Mixture Flake

Die Entdeckung des Bekannten

"Hömma', wieso gibt dat eigenzlich in den Blog jede Menge Zirkuskraut, abba nich' ein vernünftiget Refju über dem "Miksscher" von Mäc Bärren? Is' Euch der zu nomaal oder wat?"
Gute Frage, Helmut. Vielleicht, weil die Mixture schon immer da war- seit Anbeginn der Zeit? (Ok, seit 1958 - was ungefähr auf dasselbe rauskommt). Vielleicht, weil sie von (gefühlt) einer Milliarde Pfeifenrauchern probiert wurde, ohne das EINER das Aroma hätte exakt benennen können? Vielleicht, weil man nicht einfach über "die Mutter aller Pfeifentabake" (moderneren Zuschnitts) spricht? Egal jetzt... hier kommt der „Mixture Flake“, garniert auf einer Platte mit ein paar Krümeln der Ready rubbed-Version "Scottish Mixture".


Nein, wirklich unterschiedlich sind beide Versionen im Geschmack nicht. Die milde, nicht recht zu definierende Süße, die Anmutung von Butterplätzchen, die Nussigkeit, das Honig-Aroma plus leicht fruchtiger Note dominieren auch den „Mixture Flake“. Das ist Mac Baren, das ist Heimat, dass ist entspannt und unkompliziert zu genießen.

Jep... unkompliziert. Jetzt kommen wir nämlich zum Vorteil des Flakes. Die Platten liegen ordentlich in der Dose und dank des Klebereinsatzes sind sie so stabil, dass man sie auch als Parkett verlegen könnte. Die rechte Menge, leicht zu knicken - etwas auflockern und rein in den Kopf. Sanft und recht problemlos anzuglimmen - SO geht Flake für Beginner!


Gerade für Flake-Neulinge bietet sich der „Mixture Flake“ an. Weniger intensiv-süß als der „Navy Flake“ ist er sowohl gelungene Alternative für den Nachwuchs, als auch gediegener "ADS" ( das ist das dusslige US-Kürzel für Alltagstabak) für erfahrene Freaks. Während der Ready Rubbed sich bisweilen etwas störrisch bei der Befüllung zeigt (man sollte größere Tabakteile zusätzlich aufrubbeln) lässt sich der Flake leicht und exakt dosieren.


Der einzige Grund, warum „Mixture“ und Raucher zu erbitterten Feinden werden können, ist die Rauchgeschwindigkeit. Da sowohl Flake, als auch Ready Rubbed problemlos anglimmen, sollte man Dampflok-Einlagen unterlassen. Darunter leidet die klare Wahrnehmbarkeit der Aromen... und eine heiß gerauchte „Mixture“ beißt und kratzt, wie eine Katze, die ihre Jungen verteidigt. Ich persönlich finde übrigens, dass der Flake kühles Rauchen durch noch mehr Aromen als der Readdy Rubbed belohnt.

Keine neuen Erkenntnisse durch die Flake-Version also? Nö... und das ist absolut positiv zu verstehen.

So Helmut... getz hör' dat meckern auf, rauch' Dein "Miksscher-Fläk" un' sach' nich' immer "Zirkuskraut" zu die anderen Tabake, hör' se? Kann ja nich' jeder dem ganzen Tach Mäc Bärren rauchen, woll!

Ihr Ralligruftie


Autor: Ralf Dings

Kommentare:

  1. Ralligruftie unser,
    unser täglich Review gib uns heute...oder wie? Auf jeden Fall ein feiner Zug von Dir. Immer wieder erfrischend, Dein zu Papier oder zu Zelluloid Gebrachtes. Auch ich konnte beim Mixture Flake keine bahnbrechenden, neuen Erkenntnisse gegenüber dem Ready Rubbed gewinnen. Nur dass es beim Flake als Anfänger etwas besser gelingt, die kratzende Katze im Sack zu lassen. Mac Baren Mixture ist wie die Zigarren von Romeo & Julieta, kein Aroma dominiert, die Gesamtkomposition ist gefällig. Mir persönlich ist die Mixture jedoch etwas zu "floral" gehalten und so habe ich für mich beschlossen: Geht zwar irgendwie immer, muss ich aber nicht permanent in der Tabakbar haben. Die Geschmäcker sind halt verschieden. So, und nun bin ich gespannt, was Du uns morgen bescherst...;)

    Liebe Grüße,
    Sascha aus Mering

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  2. Naja...von wem habe ich denn die ganzen Versuchungen zu Reviews ? :-)
    Nein...heute bleibt frei von Pfeifen-Schreibe...dazu ist mein Buch zu spannend...und der Wunsch nach ein wenig Couching zu übermächtig.
    Lieben Dank und ebensolchen Gruß,
    RALF

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  3. Hallo Ralf,

    den Mixture Flake kenne ich leider noch nicht, da es ihn bei uns nicht gibt, aber die Mixture ist seit Jahrzehnten ein treuer Begleiter. Immer habe ich ihn nicht im Haus, aber nach einiger Zeit denke ich mir, warum ich eigentlich schon länger keine Mixture geraucht habe. Dann ab in den nächsten Laden, bei der Mixture muss ich mir keine Gedanken machen, ob er geführt wird, es gibt ihn überall. Dann rauche ich ihn und denke, warum habe ich ihn schon so lange nicht geraucht.

    Wann immer ich eine Pause vom Pfeiferauchen eingelegt habe, die auch ein paar Jahre dauern konnte, war die Mixture der Tabak, den ich mir für den Wiedereinsteig gekauft habe. Er ist wohl mein "Lebenstabak".

    lg,
    Peter

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  4. Tja Peter...DAS ist so dieses "Heimkommen-Gefühl", was ich auch beim Erinmore beschreibe. Mancher mag es langweilig nennen oder zu konservativ. Ich freue mich ebenso, wie Du, wenn es eine "Tabakinsel" gibt, auf die man sich immer mal wieder zurückziehen kann.
    Lieben Gruß, RALF

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