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Montag, 11. November 2013

G.L. Pease - Laurel Heights

Der stinkt schon aus der Dose... etwas süßlich, dahinter verbirgt sich etwas modriges und ledriges; die Summe ergibt einen Geruch aus der Dose, den ich kaum beschreiben kann. Dabei ist die Zusammensetzung dieses lockeren Schnittbildes auf Anhieb nicht spektakulär. Feinste Virginias, wie man sie in der „Fog City Selection“ von G.L. Pease oft findet (s. auch „Union Square“) und eine Spur von Latakia. Es könnten Öle sein, die man in der Dose erschnuppert und die auch im Raum beim Verkosten einen Duft hinterlassen, als wenn ein Puma hinter die Heizung geschifft hat.


Der „Laurel Heights“ ist einer von den Tabaken, der mir direkt nach dem Öffnen positiv auffällt, weil er sich in einer exakt richtigen Konsistenz zum sofortigen Verkosten befindet. Darüber hinaus ist er so was von leicht zu stopfen, so dass man schon aus diesem Grunde nicht von ihm lassen mag. Der Tabak schmeckt durch, ist mittelstark. Er ist dezent süß und daneben schwingen immer ein kleines bisschen Würze und Rauchigkeit mit. Diese Kombination in diesem Mischungsverhältnis macht auch mir, der nicht unbedingt zu den Latakia-Freunden gehört, richtig Spaß.

 
Ein Genuss, der mal wieder beweist, dass der Latakia in relativ geringen Dosen ein fulminanter Würztabak sein kann. Ich weiß, die englischen Kumpels mögen das Zeug lieber mit der Bauschaufel verabreicht, mir als Virginia-Liebhaber ist es genau so recht. Allerdings: Rauchen kann einsam machen. Denn die Raumnote hat es in sich. Meine Frau macht die Tür zu, und zwar von außen. Egal, ich möchte Pfeife rauchen und nicht quatschen... zumindest diese Füllung, so lange, bis nichts außer dunkelgraue Asche zurück bleibt.


Autor: Ralf Ruhenstroth

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