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Dienstag, 26. November 2013

Tabak: Erik Nørding - Hunter Blend "Labrador"

 
Das dänische Pfeifenmacher mitunter gerne auch ihre eigene Tabaklinie auf den Markt bringen ist bekannt. Ebenso, das Pfeifenmacher Pfeifenserien zu bestimmten Themen fertigen, wie z.B. Erik Nørding seine bekannten Jagdpfeifen seit 1995 eine bekannte Sache sind. Aber eine Tabakserie von Erik Nørding, die sich als Hunters Blend bezeichnet und Jagdhunderassen gewidmet ist, machte mich stutzig. Einerseits interessiert, andererseits ungläubig, ließ ich mir von einem Freund diesen von McClelland gemischten US-Tabak besorgen. Einige Wochen später standen die Dosen bei mir auf dem Tisch: Labrador, Retriever und Pointer. Wer allerdings einen erdigen, nach Wild, Wald, Jagd und Hundeschweiß riechenden Tabak vermutet hat, wie es der Name vermuten lässt, ist auf dem Holzweg. Erik Nørding’s Hunter Blends sind nämlich eine Serie von aromatischen Tabaken. 

Da ich gerne naturbelassene und englische Mischungen rauche, war ich sehr gespannt auf diese aromatischen Hunde-Mixtures. Ein Labrador riecht normalerweise nach Schlamm, Wasser, wenn er draußen seiner Arbeit als Apportierhund nach geht, zumindest tut unserer es. Nørding’s „Labrador“ hingegen hat ein wunderbares Aroma von Karamell, Haselnuss und einer leichten Note von Kaffee, den er beim Öffnen der Dose verströmt. Die Mixture besteht aus aromatisiertem Black Cavendish, süßen Virginias und mildem Burley. Aber Vorsicht: Der Tabak hat es in sich und ist bei Leibe keine leichte Mischung. Der Burley sorgt für einen ordentlichen Nikotingehalt und gibt, abgerundet mit den Virginias, der Mischung einen vollen, schönen aromatischen Geschmack.
Der Tabak lässt sich gut stopfen und brennt gleichmäßig und problemlos ab. Nach den ersten Zügen stellt sich ein wunderbares Aroma von leichter Süße, Haselnuss, Karamell und Kaffee ein, die das erste Drittel der Füllung über dominieren. Im zweiten Drittel treten der Burley und der Virginia in den Vordergrund und geben dem Tabak Körper und Kraft. Der „Labrador“ lässt sich angenehm und kühl rauchen, wird niemals unangenehm und der Black Cavendish ist ein angenehmer, aber nicht aufdringlicher Begleiter. Selbst für eingefleischte Raucher englischer Mischungen, die hin und wieder Abwechslung bei den Aromaten suchen, ist der Hunters Blend „Labrador“ von Erik Nørding eine lohnenswerte Empfehlung. Bei mir gehört er in jedem Fall zum ständigen Begleiter in meiner Tabakbar; und unserem Labrador gefällt er auch...


Grüße aus dem Werdenfelser Land

Autor: Torsten Wieczorek

Kommentare:

  1. Deine Besprechung macht mich neugierig...
    DU schreibst du hast dir den Tabak besorgen lassen, heisst das dass es ihn in die Deutschland nicht gibt?

    Gruß
    Dankward

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  2. Hallo Dankward, der Tabak ist leider in den USA aber nicht in Deutschland erhältlich.

    Gruß Torsten

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  3. evtl. in der Schweiz? wie einzelne McClellandtabake auch?

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