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Mittwoch, 4. September 2013

Kärnbach - Curly 44 (Hausmarke)

Als ich vor eini­ger Zeit den „Cedros” von Ilsted reviewte, bekam ich den Hinweis, dass es den Tabak bei mei­nem Stammhändler – Kärnbach in der (Berlin-)Steglitzer Muthesiusstraße auch als Hausmischung gibt – für einen etwas güns­ti­ge­ren Preis. Dort kos­tet er tat­säch­lich nur(?) 17,10 Euro und wird in einer nor­ma­len und sehr schmuck­lo­sen Dose ange­bo­ten.

Das, was ich über den „Cedros“ schrieb, gilt also tat­säch­lich auch für den „Curly 44“ – der im Gegensatz zum „Cedros“sei­nem Namen alle Ehre macht. Denn tat­säch­lich besteht etwa ein Drittel der Mischung aus ziem­lich locker gespon­ne­nen Curly-Scheibchen.

Auch hier gilt: Der Tabak sollte unbe­dingt ohne Filter geraucht wer­den! Denn ansons­ten gibt es kaum mehr als warme Luft.  Er ist (mir) zu leicht – obwohl ich den Geschmack sehr mag. Der Tabak ist wür­zig und tabakecht, eine mini­male Aromatisierung, die mich an Karamell erin­nert, ist zudem immer anwe­send. Ich denke, dass die Aromatisierung nicht ganz genau die des „Cedros“ ist – viel­leicht kommt dort doch etwas von der Zedernholzdose hinzu.

Das erschmeckt man aber wirk­lich nur, wenn man sehr lang­sam raucht – und genau das ist mein Problem damit. Denn ich bin ver­sucht stark an der Pfeife zu zie­hen, um über­haupt etwas zu erschme­cken.

Obwohl der Tabak recht feucht ist (und auch nicht so schnell abtrock­net), glimmt er ohne große Kondensatbildung run­ter. Und trotz der Curlys geht das ver­hält­nis­mä­ßig schnell – die auf dem Foto abge­bil­dete Pfeife reicht für etwa 20 Minuten.

Ich mag das Kraut – das gebe ich zu. Aber ich würde mich sehr freuen, wenn ich einen Tabak fin­den würde, der ihm ent­spricht, aber etwas mehr “Kawumm” hat.

Also: Wer Appetit auf einen sehr freund­li­chen, leich­ten, natur­wür­zi­gen Tabak hat, sollte den „Curly 44“ (oder auch den „Cedros“) mal pro­bie­ren. Wer aller­dings eher Peterson-Tabake raucht… sollte die Dose mei­den.


Autor: Nic Frank
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