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Sonntag, 8. September 2013

DTM - Torben Dansk 999

Der „Torben Dansk 999“ lässt beim Öffnen des Pouches darauf schließen, dass es sich um einen Hocharomaten handelt. Eine schwere, fruchtige Duftwolke entweicht der Verpackung und ich hatte die Befürchtung, dass man es hier mit dem Aroma übertrieben habe könnte. Aber weit gefehlt! 


So intensiv wie er riecht, schmeckt er nicht. Jedoch ist der „999“ ganz klar bei den Aromaten angesiedelt. Von Tabak schmecke ich nichts.


Was ich schmecke, ist ein rundes, weiches und süßliches Fruchtaroma, was von einem ganz kleinen, aber feinen, herb säuerlichen Unterton begleitet wird. Diese Begleiterscheinung macht diesen Tabak für mich so interessant.

Deshalb, und nur deshalb, benötigt er auch ein wenig Aufmerksamkeit. Denn dieses Grapefruitaroma, was die Süße der Erdbeere – das Hauptaroma des „999“ – begleitet, schwingt nur ganz sachte mit. Wenn man die Pfeife nur nebenbei raucht, oder die Pfeife zu warm/heiß werden lässt, war es das. Dann hat man „nur“ den Erdbeergeschmack.

Die scheinbar nur in homöopathischen Mengen zugesetzte Vanille kann ich nicht mal erahnen, sie scheint der Abrundung des Werkes zu dienen. So, das man ein stimmiges Gesamtpaket erhält, ohne das ansonsten bei vielen Fruchtaromaten übliche Piksen und Stechen auf der Zunge. 


Die Raucheigenschaften dieses Tabaks sind ohne Fehl und Tadel. Wenn man die hellen Virginiaflocken und den Black Cavendish in die Pfeife gefüllt hat, ist auch der Rest ein Kinderspiel. Anzünden, rauchen, fertig!


Kein Rumgezicke, kein Sottern, keine Zwangsräumung nach der Hälfte der Füllung weil das Aroma schon futsch ist.

Fazit:
Ein solider Aromat mit einer kleinen Finesse. Lecker!



Autor: Sven Linke

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