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Montag, 5. August 2013

Samuel Gawith - Chocolate Flake

Leider kann das Foto den Geruch nicht trans­por­tie­ren. Doch stellt Euch ein­fach bit­tere Schokolade mit einem Kakao-Anteil um die 80 Prozent vor – dazu eine Spur Räucherschinken. So riecht der „Chocolate Flake“! Klingt selt­sam? Riecht aber unglaub­lich lecker.
Die Dose steht in mei­nem Vorratslager schon eine kleine Ewigkeit – ich schätze mal, dass der Tabak min­des­tens fünf Jahre in der Dose schlum­merte. Es kann auch län­ger sein. Um so bes­ser schmeckt er – vor allem bei die­sen Temperaturen. Ich jeden­falls brau­che bei die­sen hei­ßen Temperaturen schon aro­mastarke Tabake, dif­fi­zile Virginias oder leichte Aromaten schme­cken bei die­sem Wetter nach gar nichts.



Nicht so der „Chocolate Flake“. Die Spur Latakia und vor allem das kräf­tige Aroma dunk­ler Schokolade las­sen den Tabak auch bei die­ser Hitze schme­cken. Doch bis dahin braucht es erst ein­mal einen Moment der Aufmerksamkeit, näm­lich beim Stopfen. Der Tabak ist zwar in dünne und schmale Schreiben geschnit­ten, diese sind aber zäh und kleb­rig. Sie müs­sen zwin­gend aus­ein­an­der „ge­pus­selt“ wer­den – müh­se­lig, aber es lohnt sich. Denn erst wenn der Tabak rich­tig schön auf­ge­lo­ckert ist, glimmt er ohne Reste still her­un­ter. Ich habe einige Versuche gebraucht, bis ich den Flake so zu stop­fen ver­mochte, dass nicht am Ende der Füllung grobe, schwarze und stein­harte Strünke in der ansons­ten hell­grauen und puder­fei­nen Asche übrig blei­ben.

Es braucht schon einige Versuche, den klebrig-feuchten Tabak zu ent­zün­den. Aber wenn die Oberfläche glimmt… dann wird der Mund von einem fet­ten, kräf­ti­gen, aro­ma­rei­chen Rauch gefüllt, dass es eine Freude ist. Und das bleibt die ganze Pfeifenfüllung über so. Nur sehr gering ist die Zunahme an Stärke zum Ende hin, der Tabak ist erfreu­lich sta­bil im Geschmack.

Es emp­fiehlt sich, große und weite Köpfe für den „Chocolate Flake“ zu wäh­len – der Tabak schmeckt ein­fach bes­ser, wenn er kühl geraucht wer­den kann. Und er glimmt am Kühlsten, wenn er viel Platz hat. Und außer­dem: Man hat ja auch län­ger was davon! 
 
Der Tabak schmeckt tat­säch­lich so wie er riecht – viel­leicht sogar etwas inten­si­ver. Zwar schmeckt man auch den Tabak selbst, aber eigent­lich nur und vor­ran­gig die Aromatisierung. Und wenn man den kal­ten Tabakrauch lang­sam durch die Nase aus­bläst, kann man auch den Latakia erken­nen.

Da der Flake – wenn er denn glimmt – über­haupt keine Aufmerksamkeit mehr benö­tigt, selbst Reiniger sind nicht von­nö­ten – ist er wie prä­des­ti­niert dazu, mit einem schö­nen Buch in der Hand im Schatten eines gro­ßen Laubbaumes den Sommer zu genie­ßen. Nur reden sollte man nicht, wenn man die Pfeife im Mund hat: die Asche ist puder­fein und ver­teilt sich dann gleich­mä­ßig über Sprecher und Zuhörer.


Also: Wenn Ihr den Tabak seht und ein­mal einen wirk­lich spe­zi­el­len und ein­zig­ar­ti­gen Tabak rau­chen woll­t, kauft die­sen hier. Es lohnt sich!


Autor: Nic Frank
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Kommentare:

  1. Danke Nic!

    Ich wollte den Choclate Flake sowieso mal probieren.

    Mal wieder ein tolles Review.

    VG
    Dirk

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  2. Vielen Dank für den Bericht
    Ich werde den Tabak auf die Wunschliste setzen
    Viele Grüße Alexander

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