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Montag, 17. Juni 2013

Mac Baren - Dark Twist

Er ist ein Klassiker! Einer, den jeder Pfeifenraucher, der nicht unbe­dingt Kompott in den Pfeifenköpfen haben möchte, unbe­dingt pro­biert haben muss. Sicher: Er wird nicht Jedem gefal­len – aber den Versuch sollte man wagen. Zumal die­ser Curly zu den am ein­fachs­ten zu rau­chen­den zählt.

Etwas ähn­li­ches habe ich bereits 2003 geschrie­ben. Und nehme kein Wort des vor immer­hin zehn Jahren Gesagten zurück. Denn noch immer mag ich die­sen Früchtebrot/Pumpernickel-Geschmack, der das vor­herr­schende Aroma des „Dark Twist“ ist.
Der Geruch aus dem Pouch macht mir sofort Appetit. Ich mag diese Mischung aus süßem Virginia und BC mit die­sem Hauch von Würze. Ich bin mir zwar nicht im Klaren dar­über, was diese Würze ist und woher sie kommt – aber im Moment rau­che ich auch noch eine uralte Dose “Dark Strong Kentucky” von Orlik – die hat einen ähn­li­chen Charakter. (Doch dazu mehr, wenn ich den Tabak reviewe.)

Da die gro­schen­gro­ßen (also: Zehn-Cent-großen) Scheiben rela­tiv brö­se­lig sind macht das Brechen der Curlys nicht viel Mühe. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht so viel davon halte, die Scheiben im Ganzen zu rau­chen. Das macht mehr Mühe (durch hohen Zugwiderstand) als Freude. Deshalb bre­che ich die Curleys auf – ein­fach in der Mitte bre­chen und das dann in den Pfeifenkopf stop­fen. Nicht zu fest (eben wegen des Zugwiderstandes), aber auch nicht zu locker, damit das Ganze gleich­mä­ßig glimmt. Das ist Übungs­sa­che, gelingt aber schnell.

Dann genü­gen auch zwei, drei Zündversuche, bis die Oberfläche glimmt – und sich der Tabak fast ohne Nachstopfen bis auf den Grund her­un­ter­rau­chen lässt. Ich habe den „Dark Twist“ fast immer ohne Filter geraucht – denn an ihm merkt man, dass er dänisch ist und für das fil­ter­lose Rauchen gemacht. Denn jeder Filter (na gut: außer Papier) nimmt dem Tabak das, was ihn eigent­lich aus­zeich­net: Die sprit­zige Würze. Es sind für mich näm­lich gerade die – in der Musik würde man sagen Obertöne-, die den Charakter des Tabaks aus­ma­chen. Filter las­sen den Tabak nicht schlecht schme­cken, aber doch ein wenig lang­wei­li­ger wir­ken.

Und der „Dark Twist“ ist abso­lut kein Zungengriller. Sondern ein fein­wür­zi­ger, voll­mun­di­ger Gaumenschmaus, der auch even­tu­ell Mitanwesende im Zimmer mit einem wun­der­vol­len Geruch beglückt. Hier – bei die­sem Tabak – geschieht das sehr Seltene: Der Tabak riecht aus dem Pouch so wie er schmeckt und der Raumduft ent­spricht dem Geschmack.

Er strengt nicht an, ist kein Nikotinmonster und raucht sich für einen Presstabak erstaun­lich ein­fach. Und zudem schmeckt er noch sehr gut. Ich weiß gar nicht, was sich gegen den „Dark Twist“ sagen lässt…




Autor: Nic Franck
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