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Samstag, 1. Juni 2013

Tabak: Timm (DTM) - City Line #3 - Honey Blend

Die Werbung ver­spricht: “Ein herr­li­cher Anblick, der Appetit macht: Eine Mischung von gold­gel­bem Broad Cut Virginia mit etwa 30 % eines auf­ge­lo­cker­ten Virginia Flakes und tief­schwar­zem Black Cavendish, mit einem Flavour von Yucatan-Honig und Trauben ver­fei­nert.”
Außerdem sei der Tabak voll­mun­dig, süß, weich und sanft im Geschmack mit sehr ange­neh­mer, duf­ti­ger Raumnote.

Empfohlen von einem Freund, der sowohl Pfeifenraucher als auch Verkäufer in einem Timm-Laden ist, mit dem Hinweis, hier­mit einen All-Day-Smoke zu erwer­ben, rau­che ich nun schon seit Tagen aus die­ser rie­si­gen und bis Oberkante gefüll­ten Dose.


Eines ist rich­tig: Man kann die­sen Tabak tat­säch­lich den gan­zen Tag lang rau­chen – und rich­tig ist auch, dass er auf­grund sei­nes Schnitts weite, große Pfeifenköpfe braucht. Zudem ist es auch nicht über­trie­ben, den Tabak als süß und sanft zu beschrei­ben sowie die Raumnote duf­tig zu nen­nen.

Und doch… und doch emp­finde ich das Aroma, das tat­säch­lich etwas an dunk­len Honig erin­nert und nur sehr wenig (im Geschmack) an Trauben, auf Dauer etwas auf­dring­lich und zugleich eine Spur zu lang­wei­lig. Da sind die 200 Gramm dann doch ganz schön viel.

Andererseits: Ich wun­dere mich selbst, wie oft ich mir ein Pipken mit dem „Honey Blend“ stopfe. Da der Tabak auch sehr leicht ist (im Nikotin, nicht unbe­dingt im Geschmack), kann ich pro­blem­los meh­rere Pfeifen damit am Tag rau­chen. Der Raumduft ist ange­nehm, süß­lich aber auch tabakechte Anteile sind zu erschnup­pern. Das gilt beim Rauchen nicht unbe­dingt. Hier domi­niert ein­deu­tig die – mit Filter ver­stärkte! – Aromatisierung. Das ist eine Melange aus süßem Honig und einem von mir als etwas muffig-künstlich erschmeck­ten Aroma. Das mögen die Trauben sein, von der die Werbung spricht.

Seltsamerweise ist mir sogar das künst­li­che an der Aromatisierung nicht so unan­ge­nehm. Ich ver­mute, dass sich meine Geschmacksknospen gerade neu ent­fal­ten Im Ernst: Der „Honey Blend“ ist ein fast idea­ler Begleiter durch den gan­zen Tag. Natürlich rau­che ich auch andere Tabake par­al­lel – aber sogar als Betthupferl ist er mir in den letz­ten Tagen ab und an in die Pfeife gekom­men. Und das, obwohl ich am Abend stär­kere Tabake bevor­zuge.

Ich habe mich – nach­dem ich etwa ein Viertel der Dose auf­ge­raucht habe – an ihn gewöhnt. Ob ich den Tabak so schnell wie­der nach­be­stelle weiß ich (noch) nicht.  Er macht mir zwar Spaß, aber ich kenne mich: Ich brau­che dann mal was Neues…



Autor: Nic Franck
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