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Mittwoch, 1. Mai 2013

Mac Baren - Vanilla Cream (Loose Cut)

Neulich an einem Samstag: Ich hatte Appetit auf etwas Süßes. Also kurz­ent­schlos­sen zu einem eher unbe­kann­ten klei­nen Laden mit beschränk­ter Auswahl, die aber immer­hin über die nor­ma­len “Tankstellen-Tabake” hin­aus ein paar Ordent­li­che im Regal ste­hen haben.
Ich habe mich (neben dem schon beschrie­be­nen Amphora (red) für den „Vanilla Cream“ von Mac Baren ent­schie­den. Einen Tabak, den ich mei­ner Meinung nach noch nie in der Pfeife hatte. 



 
Ich sage mal so: Ich werde den Pouch sicher lee­ren, aber noch ein­mal kau­fen? Wohl eher nicht. Denn mir ist der Tabak zum Einen zu leicht und zum Ande­ren missfällt mir das Raumaroma. Das liegt schwer im Zimmer – selbst noch Tage nach der letz­ten Füllung. Ich emp­finde es als auf­dring­lich, auch wenn Dritte es mögen.

Das Stopfen und Entzünden des schön anzu­se­hen­den und appe­tit­lich duf­ten­den Tabaks ist kin­der­leicht. Der Tabak ist ziem­lich elas­tisch, man kann also recht fest stop­fen. Selbst die klei­nen Flakestücke stö­ren nicht dabei. Sie soll­ten viel­leicht nicht unbe­dingt am Rand des Pfeifenkopfes lie­gen. Ein Anzündversuch genügt meis­tens, um den Tabak zum Glimmen zu brin­gen, dann braucht er kaum noch Aufmerksamkeit. Gut geeig­net also, um “neben­her” geraucht zu wer­den.

Und genau diese Klientel an Pfeifenraucher spricht der Tabak an: Leute, die kein Theater um das Pfeiferauchen machen wol­len, die aus Pfeifen qual­men, deren Kopfrand einer Kraterlandschaft gleicht und denen das Vanillearoma des „Danish Black Vanilla“ dann doch zu künst­lich ist. Allerdings schmeckt auch der Mac Baren nicht so, wie eine frisch auf­ge­schnit­tene Vanilleschote riecht. Sondern auch ihm ist deut­lich anzu­mer­ken, dass die Vanille aus dem Chemielabor stammt. Hier aller­dings unter­legt von dem typi­schen (Honig-)Aroma von Mac Baren.

Vom Tabak ist nichts zu schme­cken, er ist leicht und frei von Eigenaroma. Das bleibt so bis zum Schluss der Füllung. Der Geschmack ist ins­ge­samt eher lang­wei­lig, keine Spitzen, kein Erstaunen. Vom Anzünden bis zum Ende das gleich­blei­bend auf­dring­li­che Vanillearoma.

Fazit:
Nein, ich bin und werde kein Freund des „Vanilla Cream“. Dazu gibt es – auch aus dem Hause Mac Baren – genü­gend andere gute Tabake. Ich denke, dass der Tabak nicht wie­der bei mir auf­tau­chen wird.



Autor: Nic Franck
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Kommentare:

  1. Hi Nic,

    mir ist er auch zu leicht, aber weil ich den Geschmack als Abwechslung zu anderen Vanille Tabaken, wie z.B. SVH, ganz gerne habe, peppe ich ihn mit Irish Flake Stückchen auf.

    Viele Grüße,
    Peter

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  2. Hallo,

    schade, ich mag diesen Tabak sehr gern. Ich würde sogar sagen, wem die Vanille Tabake anderer Hersteller nicht zusagen, weil zu süß und zu stark aromatisiert sind, zu künstlich schmecken, wer mit Vanillegeschmack nicht Vanilin-Zucker sondern Vanille-Schoten verbindet, der ist m.M. bei diesem Tabak gut aufgehoben. Kein Hocharomat, sicher aber auch kein "klassischer" Däne, aber ein Tabak, bei sich natürliches, "echtes" Vanillearoma und ein virginiabetonter Tabakgeschmack die Waage halten und der dabei süß, aber nicht zu süß ist (und für die soziale Umwelt angenehm aber nicht aufdringlich ist). Einfach ruhig mal probieren.

    Viele Grüße,
    Olli

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