Willkommen bei Jogi-wan...

Willkommen bei Jogi-wan...

Donnerstag, 14. März 2013

Tabak: McClelland - Frog Morton On The Town

Der „Frog Morton On The Town“ von McClelland ist in den USA ein sehr renommierter Tabak. Er baut eine gekonnte Brücke zwischen Freunden der englischen, schweren Latakia-Tabake und denen, die einen Latakia als Würztabak gerne mögen, aber jede weitere Zugabe als zu heftig empfinden. McClelland bietet eine ganze Frog Morton „Serie“. Der Zusatz ..“On The Bayou“ lässt erahnen, dass hier noch Perique beigemengt wurde, dann hätten wir noch den „..Across The Pond“ und neuerdings den „Frog Morton Cellar“, der allerdings im Rahmen des 35-jährigen Jubiläums der Firma erst im Jahr 2012 das Licht der Welt erblickte.


Der „Frog Morton On The Town“ ist eine Mischung aus überwiegend Latakia, dazu kommen helle Virginia-Tabake sowie Orients, vorzugsweise auch Basma. Es ist ein Ribbon Cut, vollkommen problemlos in die Pfeife zu stopfen. Der Geruch in der Dose bietet fast ausnahmslos Latakia.


Nach dem Anzünden entfaltet sich natürlich der Latakia, aber auch die Virginias spielen direkt mit dem Gaumen und der Zunge. Da tritt eine dezente Süße zum Vorschein, die zusammen mit den etwas würzigen Orienttabaken ein perfektes Zusammenspiel bieten. Und: Der „Frog Morton On The Town“ ist sanft, weich und leicht. Als Nikotinbombe macht er auf gar keinen Fall auf sich aufmerksam. Viel mehr unterstreicht dieser Tabak, dass der Latakia von Grund auf nicht der starke Vertreter im Ensemble ist. Ruhig genossen ist der „Frog Morton On The Town“ ein Erlebnis, der den ganzen Tag eine wichtige Rolle im Leben des Pfeifenrauchers spielen kann.

Der Raumduft lädt den Nichtraucher nicht unbedingt zum Verweilen ein, allerdings gibt es da noch ganz andere Vertreter, die den Eindruck eines Kuhstalls erwecken. So heftig ist diese Mischung hier ganz und gar nicht. Die Kondensatbildung ist äußerst gering. Raucht man diesen Tabak mit Filter und Bedacht, dann bleibt der Filter weitestgehend trocken. Den „Frog Morton On The Town“ habe ich sowohl mit, als auch ohne Filter geraucht. Ohne Filter bietet er noch ein paar klitzekleine Nuancen mehr, die aber letztlich nicht die größte Rolle spielen.

Ein Klassiker, ganz ohne Frage. Auch bei mir ein Tabak, der wenn möglich, immer wieder vorhanden ist.


Autor: Ralf Ruhenstroth

Kommentare:

  1. Klingt ja überaus ansprechend - aber wie krieg ich als Bundesrepublikaner ohne amerikanische Verwandte diesen Tabak? Mal eben über den Teich fliegen und die Aldi-Tüte vollmachen, ist nicht. Hast Du da vielleicht eine Bezugsquelle? Der Dank der Pfeifenrauchergemeinde würde Dir sicher sein ;-)

    MfG
    Gunnar

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Gunnar,

      ja, Du hast Recht. Es ist nicht ganz einfach, an einen US-Tabak zu kommen. Ich mache es in der Regel so, dass ich mir hin und wieder ein Döschen von einem Pfeifenfreund schicken lasse. Sozusagen als Geschenk. Entweder aus den USA oder aus der Schweiz. Letzteres ist ja nicht ganz so weit weg.

      Viele Grüße und danke fürs Kommentieren,
      Jogi

      Löschen