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Sonntag, 24. Februar 2013

Mac Baren - Navy Flake

Lohnt es sich wirk­lich, einen Tabak zu reviewen, der unter den aro­ma­ti­sier­ten Flakes als Quasi-Standard gilt? Die Antwort ist ein kla­res “Ja”. Denn nicht nur, dass mein letz­tes Review des Tabaks schon drei­zehn Jahre alt ist; ich habe sei­ner­zeit eher die Beschreibung eines Vergleiches geschrie­ben.

Deshalb liegt es nahe, dass ich nun­mehr ein­fach nur über die­sen Mac Baren schreibe, der mich seit vie­len, vie­len Jahren beglei­tet.


Der Geruch ist der Gleiche – aber inten­si­ver – wie der, der von mir sehr gelieb­ten „Mixture“. Interessant – und im Moment uner­klär­lich für mich – ist, dass der „Navy Flake“ das hat, was dem Namen nach der „Mixture Scottish Blend Flake“ haben sollte: die­sen fet­ten Honiggeruch und Geschmack, der für mich das Typische an Mac Baren aus­macht. (Obwohl das nicht stimmt; es gibt genü­gend Tabake von MB, die gerade kei­nen Honig haben.)


Die fest­ge­press­ten Flakes haben genau die rechte Feuchtigkeit, um sie sofort in einen wei­ten Pfeifenkopf zu stop­fen. Wobei ich mir ange­wöhnt habe, den Tabak auf­zu­rub­ben und sozu­sa­gen einen gro­ben ready-rubbed-Schnitt erzeuge. Im Ganzen (bzw. als Knick-Falt) lässt er sich (von mir) nicht rau­chen. Da geht er zu häu­fig aus und wird dann auch bit­ter.

Relativ locker (aber nicht zu locker, damit sich keine Glutnester bil­den) gestopft braucht er zwei, drei Zündversuche. Und dann… dann wird die Zunge und der Gaumen mit einem Hochgenuss ver­wöhnt. Ich mag die­ses wirk­lich starke Honigaroma. Es erin­nert mich immer an Waldhonig (also an die Ausscheidungen irgend­wel­cher Blattwanzen und nicht an Blütennektar). Trotzdem ist der Tabak hin­ter dem Aroma immer auch erschmeckbar. Die Balance ist wirk­lich gut gelun­gen.

Der Geschmack bleibt vom ers­ten bis zum letz­ten Zug kon­stant; ganz zum Schluss, kurz vor dem Erlöschen, ver­schwin­det die Aromatisierung und der Tabak wird stark rau­chig mit leicht bit­te­ren Anklängen. Doch bis dahin… ein­fach nur lecker.

Und der Tabak hat es in sich. Er ist – bei aller Aromatisierung – kein Leichtgewicht. Sondern er liefert auch Nikotin in vernünftiger Dosis mit. Nicht so, dass er umhaut (wie letz­tens der „Interlude“); aber doch so, dass er sättigt.

Man sollte ihn lang­sam rau­chen. Denn zu kräf­ti­ges Ziehen kann die Zunge ziem­lich mit­neh­men. Reiniger soll­ten immer bereit lie­gen. Auch des­halb rau­che ich ihn meist ohne Filter – denn ab und an muss der Kopf vom Kondensat befreit wer­den. Und Filterpfeifen las­sen sich dann halt nur bei Gefahr eines Holmbruches aus­ein­an­der neh­men.

Der Raumduft wirkt auf mich schon fast so auf­dring­lich wie ein Zuviel an Parfüm.

Fazit:
Ein Klassiker!


Autor: Nic Franck
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Kommentare:

  1. Frisch aus der Dose war mir der Tabak irgendwie zu kratzig, was wahrscheinlich an der Feuchtigkeit lag. Mittlerweile habe ich ihn aber sehr lieb gewonnen und der Duft aus der Dose lässt mir jedes mal das Wasser im Mund zusammenlaufen. Mit der Knick- und Faltmethode kann ich nichts mit anfangen, da bei mir häufig ungleichmäßiger Abbrand auftrat. Ich knete daher die Flakescheibe im Handballen zu einem mehr oder weniger kugelförmigen Etwas und stopfe das dann nicht zu fest in die Pfeife. Das klappt ganz gut.

    Beste Grüße
    Hakan

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  2. Moin, auch für mich ist der Navy Flake seit vielen Jahren mein absoluter Favorit bei den aromatisierten Flakes.

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  3. Hallo jogi
    Mein navy flake ist von kurz nach der Wende. Ca 26 Jahre . Gut oder schlecht ?
    MfG
    Steffen stolzer Besitzer von 145/150👍

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  4. Ich rauche nur Mac Baren Navy Flake morgens und Erinmore Flake nachmittags und abends. Andere Tabaksorten probiere ich erst gar nicht.

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