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Freitag, 15. Februar 2013

DTM - Torben Dansk #17 - Pride 'N' Joy

Dan Pipe schreibt über den Tabak: “Stolz auf den hohen Leistungsstandard unse­rer ‘Schwester’ DTM DAN TOBACCO und die hohe Qualität ihrer Tabake, Freude über den ste­ti­gen gro­ßen Zuspruch, des­sen sich die DTM-Produkte bei Ihnen, unse­ren Kunden, seit lan­ger Zeit erfreuen. Für uns Ansporn zu Kontinuität und Kreativität.

TORBEN DANSK No. 17 Pride’n’ Joy ent­hält aus­ge­sucht süße gold­gelbe bis rot­braune Virginias, wei­chen Burley und eine gute Portion vollmundig-aromatischen und so sanf­ten Black Cavendish, ver­edelt mit einem Flavour von aro­ma­ti­schen Waldheidelbeeren, deren Duft auch die Raumnote bestimmt.”


Waldheidelbeeren also. Na gut, ich wäre nie dar­auf gekom­men. Etwas bee­ri­ges hat der Tabak ganz sicher. Und das erin­nert mich auch irgend­wie an schwarze Beeren (Brombeeren oder so), aber kaum an Heidelbeeren. Doch das macht nichts. Der Tabak schmeckt auch ohne zu wis­sen, wonach er eigent­lich schme­cken soll.


Man kann sagen, was man will: Aber alle (und damit meine ich wirk­lich alle) Tabake aus der Torben Dansk Serie von DTM/Dan Pipe sind qua­li­ta­tiv gut bis sehr gut. Ich habe noch kei­nen erlebt, der wirk­lich Zicken machte. Das erstaunt, sind sie doch alle nicht allzu teuer. Dafür (und des­halb) aber alle auch anfän­ger­taug­lich. Der #17 macht da keine Ausnahme.

Der Tabak ist in sehr kleine Stücke geschnit­ten, es genügt ihn in die Pfeife zu wer­fen, das Stopfen und Nachstopfen ist kin­der­leicht. Ein, zwei Zündversuche und schon glimmt die Pipe.

Genau wie der (von mir als DTM-typisch emp­fun­dene) Geruch wird auch der Geschmack vor allem durch die Aromatisierung geprägt. Vom Tabak selbst ist nur wenig zu erschme­cken; Rauchiges kommt kaum mal durch. Ich emp­finde den Geschmack etwas zu künst­lich, nicht das, was ich mit Waldheidelbeere asso­zi­ie­ren würde. Starke Süße mit einer Spur nicht genauer zu beschrei­ben­der Dumpfheit prä­gen den Geschmack. Nicht, dass das unan­ge­nehm wäre, aber ich mag dann doch etwas mehr Frische, wenn ich fruch­tig aro­ma­ti­sierte Tabake rau­che. Ich werde die Dose ziem­lich sicher leer rau­chen. Aber die Nummer 16 bleibt dann doch mein Favorit. Sie hat das, was mir bei #17 fehlt.

Der Tabak raucht sich völ­lig pro­blem­los und rela­tiv fix run­ter, übrig bleibt ein wenig hell­graue, feine Asche. Und ein nicht zu über­se­hen­des (nicht zu über­rie­chen­des) Crossover. Der Tabak teilt sich den Pfeifen wirk­lich lang­an­dau­ernd mit. Er schmeckt mir mit und ohne Filter glei­cher­ma­ßen, es sind kaum Unterschiede für mich zu erken­nen.

Fazit:
Ein emp­feh­lens­wer­ter Tabak aus Lauenburg. Man sollte kein Highlight erwar­ten – aber einen preis­lich mehr als ange­mes­se­nen Hocharomaten. Für mich ist und bleibt die “Süße 16″ die bes­sere Wahl, doch da setzt sicher­lich jeder Raucher andere Prioritäten.

Für mich wird es nun Zeit, mal die Nummer 999 (Premium Mixture) zu kau­fen und zu tes­ten; Das dürfte fast der ein­zige Torben-Dansk-Tabak sein, den ich noch nicht geraucht habe. Den bestelle ich dann gemein­sam mit dem 250 Gramm-Paket der Nummer 16.


Autor: Nic Franck
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Eine Meinung von Dieter Niermann


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