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Donnerstag, 10. Januar 2013

Tabak: Van Rossem - Troost Slices

Das Schöne am Pfeiferauchen ist doch die Vielfalt, die sich einem offenbart. In Deutschland ist die Auswahl an Tabaken im Vergleich zu anderen Ländern wirklich noch groß(artig), da würden sich auch unsere Nachbarstaaten die Finger nach lecken. Nichtsdestotrotz habe ich jetzt einen Tabak in der Pfeife, den es bei uns (derzeit) leider (immer noch) nicht zu erwerben gibt. Sehr bedauerlich, wie ich finde. Aber zumindest in Holland sind die „Troost Slices“ von Van Rossem gut und reichlich zu bekommen. Und die Chance sollte man bei einem Besuch in den Niederlanden nutzen. Und wenn es nur dazu ist, mal etwas anderes auszuprobieren. Der Reihe nach:

Troost Slices“ sind fast drei Zentimeter breite Flakescheiben, sie sind mittel – dunkelbraun mit recht hellen Einfärbungen. Ein Virginia-Burley, die tatsächlichen Anteile innerhalb der Mischung können sich für mich ausschließlich auf den von mir festgestellten Geschmacksnuancen stützen. Dazu gleich mehr. 

 
Die Flakescheiben sind ein bisschen feucht, ein bis zwei Stündchen bei Raumtemperatur tun dem Rauchopfer vor der Verkostung gut. Der Geruch in der Dose ist kräftig, da findet man Beeren, Pflaumen, aber auch Nuss und Schokolade. Dahinter erhascht man einen echten Tabakduft, so dass man sehr schnell versteht, dass es sich hierbei um einen (leicht) aromatisierten Flaketabak handelt. Ich muss feststellen, dass ich diesen Tabakduft bisher noch nirgends woanders so in dieser Art erschnuppert habe.

Nach dem Anzünden wird es zunächst etwas fruchtig am Gaumen, fast vollmundig, nicht sehr süß mit einer einzigartigen Würze. Für mich spricht das dafür, dass der Anteil von Burley recht hoch ist. Und auch hier komme ich zu der Feststellung, dass ich solch ein Aroma, wie es die „Troost Slices“ bieten, bisher noch nicht geraucht habe. Sehr interessant und abwechskungsreich!

Der Flake ist mittelstark, im Kopf hinterlässt die Mischung grau-weiße Asche. Bis zum letzten Krümel ist die Füllung bekömmlich und schmackhaft. Hersteller dieses Krauts ist lt. Dosenaufdruck schlicht und einfach die Scandinavian Tobacco Group, welches die bisherige Aussage, dass nämlich Orlik Hand anlegt, nicht widerspricht. Mein Tipp: Bei Gelegenheit unbedingt mal ausprobieren. Herzlichen Dank an Bernd, der mir für „nur“ € 7,75,- ein Döschen hat zukommen lassen.


Autor: Ralf Ruhenstroth

Kommentare:

  1. Das hört sich sehr gut an. Einmahl mehr ein Kandidat der auf meine Beutliste kommt.

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    1. Ja Stefan, der ist für Dich auf alle Fälle eine Versuchung wert!

      Beste Grüße,
      Jogi

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  2. Danke für das tolle Review, Ralf.
    Ist mal was Anderes, ein Review über einen Tabak zu lesen, der zu meinen ständigen Begleitern gehört.

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    1. Hallo Bernd,

      Dir danke ich noch mal für das Übersenden dieses doch sehr interessanten Tabaks!

      Herzliche Grüße,
      Jogi

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  3. Danke für das Review! Klingt auf jeden Fall schon mal interessant!

    LG
    Tobias

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  4. Moinsen,

    die Troost Slices gab es vor langer (und für kurze) Zeit auch mal bei und in D zu kaufen...

    BG - Manni

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  5. Hallo Jogi,

    habe eben meine erste Füllung Troost Slices geraucht & ich bin sehr begeistert. Jetzt muß mit meinem Dösschen nur gut haushalten & mich mal um Nachsschub bemühen, denn der sollte eigentlich dauerhaft in meiner Tabakbar ein Zuhause finden.

    Grüße

    Sebastian

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    1. Hi Sebastian,

      ich mache die Tage noch ein Video über diesen Tabak. Ja, mich beeindruckt er auch!

      Viele Grüße und danke für Deinen Kommentar,
      Jogi

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  6. Hi Jogi,

    Also ich persoenlich empfinde den Geruch der Troost Slices aus der Dose als relativ aehnlich dem Royal Yacht, wenn er laenger offen ist. Geschmacklich schimmert sogar immer wieder ein wenig University Flake ohne die zigarrigen Noten durch. Natuerlich nur ganz subtil und selten, aber das ist das "beerige", was ich auch rieche...
    Lecker...

    LG,
    Phil

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    1. Hi Phil,

      ja klar, kann man durchaus so wahrnehmen. Danke für Deinen Kommentar!


      Viele Grüße,
      Jogi

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