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Donnerstag, 10. Januar 2013

DTM - Torben Dansk #16 Sweet Sixteen

Das gleich vorab: Die “Süße Sechszehn” ist wirk­lich nur etwas für Aromatenliebhaber. Naturfreunde wer­den den Tabak mei­den wie Tom den „Season Harvest“.

Da ich so ziem­lich alle Tabake der TD-Serie geraucht habe – und die meis­ten für gut befand – musste nun auch ein­mal die Nummer 16 ran.

Ich bin schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem süf­fi­gen Tabak mit Kirscharoma (fragt mich jetzt bitte nicht, wie das kommt; ich weiß es nicht…) Bei Dan Pipe heißt es zu die­sem Tabak: “Eine über­wie­gend dun­kel gehal­tene, uner­hört sanfte und wun­der­bar zart-fruchtige Mischung aus Black Cavendish und gol­de­nen Virginia Grades. Ihre ganz beson­dere fri­sche Note erhält sie von einer Flavour-Komposition aus Grapefruit und Kirsch, wel­che die Natursüße des Black Cavendish und des Virginia noch unter­streicht.”


Nun: Vom ange­prie­se­nen Kirscharoma kann ich wenig rie­chen und schme­cken. Wenn es nicht im Werbetext stünde, wüsste ich es nicht. Und an Grapefruit erin­nert mich dabei gar nichts. Aber trotz­dem, mir gefällt der Tabak. Denn die Aromatisierung ist ange­nehm beerig-fruchtig (ich denke da an Waldhimbeeren) mit einer Ahnung an die ange­ge­be­nen Kirschen. Wenn Kirsche, dann aber die dunk­len, som­mer­sü­ßen. Mir wird das Aroma nie über (wie es mir oft bei Hocharomaten pas­siert), son­dern bleibt dau­er­haft ange­nehm. Wohl auch des­halb, weil das Aroma im Laufe der Füllung etwas an Kraft ver­liert - zum Ende einer Füllung hin schme­cke ich auch den Tabak her­aus. Aber gegen­über dem neulich review­ten „Cappuchino“ bleibt er dann doch um eini­ges mehr Aromat.

Der ist dann zwar qua­li­ta­tiv von guter bis hoher Qualität (was sich an der homo­ge­nen Asche zeigt), aber mir ein wenig zu leicht. Wie andere bereits fest­stell­ten: Ein wirk­lich guter Vormittags-Aromat. Abends brau­che ich mehr Kraft. Da greife ich dann lie­ber zum „Wappen von Hamburg“. Der ist zwar noch unde­fi­nier­ba­rer in sei­ner Aromatisierung; der Grundtabak hat aber etwas mehr Power.

Fazit:
Der „
Sweet Sixteen“ ist alle Male einen Versuch und sein Geld wert. Ein ordent­lich gemach­ter und daher ange­nehm über­ra­schungs­freier Tabak mit einem ange­neh­men Aroma (und einem Raumduft, der mich sofort an den Geruch in den Räumen der DTM den­ken läßt), der sich gut raucht, gut riecht und schmeckt.


Autor: Nic Franck
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1 Kommentar:

  1. Der ist mein Frühstückstabak, wenn ich arbeiten muss.
    Da ich so früh noch nichts essen kann muss dann was Leichtes her zur Tasse Kaffee.
    Von der Kirsche kann ich auch nicht wirklich was schmecken, aber dafür die Grapefruit.
    Auf das Kraut würde ich Morgens nur sehr ungerne verzichten.

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