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Dienstag, 18. Dezember 2012

Tabak: Tabacum - Flake #222

Pfeifentabak-Hausmarke vom Tabacum in Stuttgart. Folgende Beschreibung findet man auf der Internetseite über den „Tabacum Flake 222“:
Dieser exotisch anmutende, mittelstarke Flake-Tabak aus 100 % Virginia wurde sorgsam mit duftenden, zarten Aromen von Koriander und Rosenöl zur Perfektion gebracht. Eine finessenreiche Spezialität. 100 % Virginia Flake – Koriander Rosenöl”


Fand ich interessant. Zum einen klingt die Kombi von Koriander und Rosenöl schon mal, sagen wir, außergewöhnlich… Und dann auch noch als Aromatisierung eines Pfeifentabaks!? Der erste Eindruck nach dem Öffnen der 100 g Dose war durchaus vielversprechend: Ca. 5 cm breite, 20 cm lange, gelbbraune Tabakstreifen sind ordentlich zu einem Kringel in der Dose zusammengelegt.



Und dann der Duft… Leckerst! Süßer Virginia, mit fruchtiger Note von Trockenpflaumen und vielleicht Rosinen. Leichte alkoholische Note. Damit verwoben dann tatsächlich eine Prise Koriander, allerdings ohne die Strenge des puren Gewürzes. Habe, ich gebe es freimütig zu, im direkten Vergleich zum Tabak an einer Dose getrocknetem Koriander geschnuppert. Sonst hätte ich die Note im Tabak wohl nicht isolieren können, sie ist nicht besonders prägnant. Ach ja, das Rosenöl habe ich nicht wahrnehmen können. Macht aber „nix“, alle Geruchskomponenten passen wunderbar zusammen, die Gesamtkomposition ist sehr gelungen, individuell, und weckt vor allem Vorfreude aufs Rauchopfer!

Zu Beginn war der Tabak aus meiner Dose etwas zu feucht, das Anzünden und Durchrauchen hat mir etwas Probleme bereitet. In Summe ein paar Stunden mit geöffnetem Deckel trocknen lassen hat geholfen. Die besten Stopf-Erfahrungen habe ich mit der Knick-Falt-Methode gemacht: Einen Strang der knapp doppelten Höhe der Tabakkammer einmal in der Mitte knicken, nochmal falten, und dann das entstandene Päckchen ohne Druck in die Pfeife geben. Oben noch ein paar Tabakschnipsel vom Boden der Dose drauf erleichtern das gleichmäßige Anzünden.

Den Geschmack finde ich bei vielen Füllungen dann eine echte Offenbarung! Der leckere Geschmack der qualitativ hochwertigen Virginias wird durch eine deutliche Süße unterstützt, aber nicht überdeckt. Die Aromatisierung muss ebenfalls sehr hochwertig sein, da sich die Aromen des Tabakdufts voll im Rauchgeschmack wiederfinden. Wie gesagt, viele Füllungen schmecken einfach grandios…

Manchmal allerdings… keine Ahnung, woran es liegt: Manchmal schmeckt der „Zwozwozwo“ einfach nur nach verbranntem Gras. Gleiche Pfeife, gleiche Stopftechnik, gleicher Filter, gleicher Steffen: Völlig anderer Geschmack, schlechter Abbrand, heiße Pfeife… Kann gut sein dass es an mir liegt, ich bin nicht sonderlich erfahren mit Flakes. Aber andere Tabake sind auf jeden Fall deutlich konstanter im Geschmack!
Habe den Tabak mit Aktivkohlefilter, Balsaholz und ‘mit ohne’ Filter getestet. Am besten fand ich den Kohlefilter: Bei beiden Alternativen wurde es gegen Ende der Füllung kratzig im Hals.

Fazit:
Ein sehr guter Tabak! Ich habe erstaunlich oft zum Tabacum „Flake 222“ gegriffen, so dass meine 100g Dose nun bald leer ist. Immer in der Hoffnung, die Diva an einem der hervorragenden Tage zu erwischen… In Summe empfehle ich den „222“ Virginiafreunden mit Flake-Erfahrung, die vermutlich meine Probleme mit dem Rauchverhalten des Tabaks nicht oder zumindest weniger haben werden. Die interessante Aromatisierung ist auf jeden Fall einen Versuch wert!
Hier kann man den Tabak online ordern: Tabacum Online-Shop


Autor: Steffen Dressler

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1 Kommentar:

  1. Ich bin zufällig über diesen Tabak gestolpert und war schon nach der ersten Pfeife begeistert.Der 222 hat nun einen festen Platz in meiner Tabakbar und den Skippers Flake verdrängt.

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