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Montag, 3. Dezember 2012

Tabak: McClelland - Christmas Cheer 2012

Als mich diese Dose erreichte, war ich zugegebener Maßen überrascht. Ein Freund (Nichtraucher), der mir ab und an US Tabake mitbringt strahlte, als er mir sagte, dass man Ihm diese Dose besonders empfohlen hatte. Ich sah den kleinen Aufkleber mit $ 29,- und dachte nur: Kein Wunder. Ich befürchtete einen Aromaten erwischt zu haben, da ich bisher keine roten Dosen von McClelland kannte. Nach genauerem studieren des Labels stellte sich Erleichterung ein. Denn dort stand „Handblended, premium pressed Viginia flake pipe tobaccos. A fine vintage, naturally sweet, in limited quantity“.



Beim Öffnen der Dose machte sich ein bekannter Duft breit. Ketchup! Jedoch ist ein deutlicher Unterschied zu den in hellen oder dunkelbraunen Dosen daherkommenden Burschen aus gleichem Hause zu vernehmen. Nun folgte das Beäugen des Tabakbildes und eine gewisse Vorfreude kam auf. Sogleich wurden einige Stückchen zwischen Daumen und Zeigefinger aufgerubbelt und zum Atmen auf einem Kaffeefilter ausgebreitet. Eine passende Pief für das erste Rauchopfer gewählt und was dann geschah, lässt sich einfach beschreiben.

Anerkennend hoben sich meine Augenbrauen und zufriedenes Lächeln machte sich breit. In den folgenden Tagen wurden ca. 20g in mFi Rauchhölzern geopfert und die Begeisterung wusste zu wachsen. Glücklicherweise besann ich mich der Tugend, einen Ami auch mal oFi zu verrauchen. Zu Beginn der Füllung tat ich mich etwas schwer, was als hauptsächlicher Filterraucher verständlich sein mag. Aber dann… Wow! Dieser Tabak gehörte ab diesem Tag in eine Meerschaum ohne Filter. Wenn er erst einmal Marschtemperatur erreicht hat, entwickelt er in vielfältigen Facetten einen herrlichen Virginia-Genuss, bei dem das Runterrauchen Freude macht. Selbst wenn die Gier am Nuckel zuschlägt wird er nicht zickig und verträgt das Nachzünden.


Mein Fazit: Eine Bereicherung für alle, die auf „#22“, „#24“, „#27“ oder Kandidaten wie „St. James Woods“, „Dark Star“ und die leckeren Bulks „2010“ und „2015“ stehen.


Autor: Stefan Rehm

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