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Samstag, 3. November 2012

Tabak: Robert McConnell - Maduro

Der „Maduro“ erinnert mich spontan an einen schwarzen Tee. Das Tabakbild ist einheitlich dunkel, und dazu der leckere würzig-süße Geruch wecken Assoziationen an eine gute Ostfriesenteemischung.

Die dunkle Farbe der Mischung stammt vom verwendeten hohen Anteil Black Cavendish. Zudem soll noch Perique enthalten sein. Der Tabak fühlt sich recht fest und schwer an, die Konditionierung des erhaltenen Pröbchens ist genau richtig. Laut Beschreibung des Herstellers ist der Tabak mit Rumaroma „brilliant abgerundet“. Die im Tabacum (aka Casa del Habano Stuttgart) erhaltene Probe riecht für meinen Zinken allerdings leicht nach etwas Fruchtigem. Rum kann ich dort nicht wahrnehmen. Tut meinem ersten Eindruck aber keinen Abbruch, ich finde den Geruch sehr angenehm und verheißungsvoll.


Das Stopfen funktioniert problemlos und wie man es von einer solchen Mischung erwartet. Tabak in den Pfeifenkopf reinrieseln, andrücken, noch etwas drauf, wieder leicht andrücken, fertig. Der leckere Tabakduft setzt sich im Rauchgeschmack fort. Dezente Süße. Etwas fruchtig. Sehr leckerer und unkomplizierter Geschmack. Leicht bis Mittelstark. Mild für die Zunge. Schmeckt tatsächlich ein wenig wie ein guter schwarzer Tee, bilde ich mir zumindest ein. Man möchte glatt einen Schwank Sahne und ein Kluntje in den Pfeifenkopf dazugeben! Beim Abbrand entsteht kaum Feuchtigkeit im Pfeifenkopf. Der Tabak schmeckt die ganze Füllung über konstant lecker. Das heißt allerdings auch, dass ich bei den drei genossenen Füllungen jeweils keine nennenswerte Entwicklung des Geschmacks über den Rauchverlauf wahrgenommen habe.


Fazit: Gefällt mir ganz gut, der „Maduro“! Der Tabak ist qualitativ hochwertig, schmeckt lecker, und hat in meiner Wahrnehmung durchaus einen eigenständigen Charakter. Meine Empfehlung hat er - zumindest für diejenigen unter euch, die Black Cavendish Aromaten nicht grundsätzlich ablehnen.



Autor: Steffen Dressler

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