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Sonntag, 30. September 2012

Käptan's Barsdorf's Bester - Bright Virginia

Nachdem ich mich in meinen letzten Tabakvorstellungen eher um die “besonderen” Tabake gekümmert hatte, schreibe ich heute auch mal über meinen preiswerten Allday-Tabak von Käpt’n Barsdorf’s (ich kürze das jetzt KB ab, irgendwie muss ich bei den ganzen „Apodingsis“ immer an ein „Deppenapostroph“ denken…), nämlich den „Bright Virginia“! (Wie ist eigentlich die korrekte Mehrzahl von Apostroph? Weder duden.de noch wikipedia.de sind da hilfreich!)

Mit € 12,95,- für eine 180 g-Dose fällt der „Bright Virginia“ in die Kategorie der preiswerten Tankstellentabake was aber kein Negativkriterium ist – man bekommt ihn halt überall (was gerade für mich wichtig ist, hier am Popo der Welt gibt es keinen Laden, der auch nur mehr als Tankstellentabake anbietet).


Mit seinem fast schon an Zigarettentabak erinnernden Schnittbild wird der KB „Bright Virginia“ auch gerne von Zigarettenrauchern, die selber drehen und/oder stopfen, verwendet, ist jedoch auch für uns Pfeifenraucher gut zu stopfen und zu rauchen.

Etwa ab der Hälfte der Dose empfehle ich jedoch zwingend den Einsatz einiger Humidrole, da der aus reinem Virginia-Tabak (Das Anbaugebiet ist mir unbekannt, ich tippe jedoch mal nicht auf die bekannten “hochwertigen” Gebiete, sondern eher auf Südosteuropa o.ä.) bestehende Blend doch zum austrocknen neigt – wieder eine Gemeinsamkeit mit “klassischem” Zigarettentabak.


Der KB „Bright Virginia“ lässt sich problemlos in jeder Pfeife rauchen, das Anzünden ist kinderleicht – selbst ungeübte Pfeifenraucher benötigen (so sie denn Streichhölzer verwenden) selten mehr als 1-2 Hölzer für einen mittelgroßen Kopf, ein Nachzünden ist nur bei längerem Ablegen der Pfeife nötig.

Und wo ich gerade beim Nachzünden bin – der KB „Bright Virginia“ ist ein bodenständiger Tabak, der es einem nicht übel nimmt, wenn man die Pfeife auch mal etwas länger liegen lässt.

Es handelt sich halt um einen ziemlich naturbelassenen Virginia, ich persönlich schmecke keinerlei Zusatzstoffe heraus und auch das Tabakbild spricht Bände: Hell, locker, leicht!
Wenn man wie ich naturbelassene Tabake bevorzugt so kann man mit dem KB „Bright Virginia“ nicht viel falsch machen, es ist halt ein ehrlicher und grundsolider Tabak – und das für kleines Geld!

Zudem benutze ich den „Bright Virginia“ gerne, um mir “zugelaufene” Aromaten zu strecken – ich bin ja nicht so der absolute Fan von Aromabomben, aber wenn man die meisten Aromaten 50:50 mit diesem Virginia “streckt”, kann man sie (okay: kann ICH sie) problemlos zwischendurch weg qualmen.

Und gerade für Zwischendurch ist der „Bright Virginia“ der ideale Tabak, denn wer hat schon immer die Zeit und Lust sich 2 Stunden lang auf einen guten Tabak zu “konzentrieren”?
Hummer und T-Bone-Steaks sind ja ganz lecker, aber manchmal möchte man doch schlicht und einfach eine leckere Erbsensuppe mit Bockwurst wie die Oma sie gemacht hat, oder nicht?

Besonders “lecker” finde ich den „Bright Virginia“ übrigens in einer Maiskolbenpfeife – die Kombination aus der leichten Natursüße des Virginias und dem ebenfalls etwas süßen Maiskolbenaromas hat einfach etwas urtümliches und lässt vor meinem inneren Auge Bilder von Tom Sawyer und Huck Finn entstehen…

Autor: Sascha Krealing

Anm. Jogi: Der Anbieter ist übrigens von Eicken und lt. Herstellerbeschreibung verfügt dieser Tabak über ein feines Vanille-Aroma. Zumindest habe ich dies im Internet in einer Werbeanzeige so gefunden. Ob es wirklich so ist? Keine Ahnung!

Kommentare:

  1. @Jogi
    Wo hast Du das mit dem Vanille-ARoma her?
    Weder schmecke ich da was von noch steht irgendwas auf der Dose.
    Zitat:
    "Dieser sonnengereifte Virginia Tabak mit seinem feinen natürlichen Aroma verleiht diesem Blend eine besonders milde Note"

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    1. @cyberfux: Grüß Dich mein Lieber,

      Du, das habe ich im Internet in irgend einer Werbeanzeige gelesen. Aber ich schreibe das im Originaltext nachträglich dazu, denn Du hast Recht, dass das so mit dieser Anmerkung evtl. etwas verwirrend ist.

      Viele Grüße,
      Jogi

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  2. Sorry, wenn ich mich hier so anonym einmische.
    Bright oder Black Virginia.
    Zumindest Letzterer wir im Zusammenhang mit 'Hauch feiner Vanille' erwähnt, so zumindest im 2012 DP-Katalog.

    Gruß
    Ralf

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    1. Für den BLack Virginia kann ich eine Vanillenote bestätigen, das hier ist der Bright.

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  3. Der Bright Virginia wird leider nicht mehr von "von Eicken" angeboten. Ich habe gelesen, dass stattdessen der Black Virginia ein bisschen weniger aromatisiert wird, um beide Kundenkreise anzusprechen. (muss ich erstmal probieren, bin aber reichlich skeptisch)

    Da es aber immer noch viele 180gr Dosen vom Bright Virginia auf dem Mark gibt, werde ich mir 2 Dosen in Schnappdeckelgläsern einlagern.

    Ich danke für den Tipp

    ->zum einrauchen wirklich Topp
    ->zum Strecken der Aromabombem, die einem von der Familie (in guter Absicht) geschenkt werden
    ->zum "Mehrlagen stopfen" (zB. erst ein leicht aufgeriebener Flake, dann eine Lage Bright Virginia als "Feuerstarter")
    ->Oder einfach mal so...

    btw: Gratulation zum interessantesten deutschen Pfeifenraucherblog!

    Gruß Georg

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  4. nach dem vielen LOB mal eine kleine KRiTiK ...ich/wir sind seit jahren barsdorfs -pfeifen-tabak-silber-raucher ... und haben festgestellt,dass die qualität monat für monat schlechter wird....warum sind stöckchen , blätterwald und co seit geraumer zeit immer mehr zu finden?!?! ich erwarte gern eure antwort... glg ein LIEBHABER des BARSDORFS BESTER

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