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Samstag, 18. August 2012

Tabak: Solani - Blend #633 - Virginia Flake

Rote Virginias aus dem Old Belt, helle Virginias mit einer ausgewogenen Prise Lousiana Perique.“

Kurz und bündig liest sie sich, die Beschreibung dieses von Kohlhase und Kopp produzierten Flakes. Ich bin ja bekennender Virginia- (plus Perique) Fan. Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis auch dieser Tabak mal im Einkaufssackerl (Anmerkung Jogi: Man muss wissen, dass der Autor Österreicher ist ;-) ) landete.


Ich bin jedesmal gespannt, wenn ich einen neuen Tabak ausprobiere. Diesmal war ich aber noch gespannter, denn dies war mein erster Tabak der Marke Solani. Die anderen Vertreter dieser Marke werden wohl nicht zu mir finden, denn ich glaube nicht, dass die etwas für mich sind.

Tabakbild und Konsistenz des „Blend #633“ sind absolut typisch für einen Kohlhase und Kopp-Flake. Die mittelbraunen, etwa 7 x 4 cm großen Scheibchen, mit einer Dicke von etwa 1 mm, können dank perfekter Feuchtigkeit und leichter Knickbarkeit sofort geraucht werden. Doch zuvor sollte man an ihnen schnuppern.

Ich muss zugeben, dass ich von der ersten Geruchsprobe nicht gerade angetan war. Vom Virginia konnte ich nichts riechen, nur das typische Perique-Aroma, das man am besten mit dem Geruch von Zwetschgen vergleichen kann. Doch darüber legte sich ein sonderbares, würzig-scharfes Aroma, das mich an sehr lang gereiften Käse erinnerte. Nach einigen Tagen war der Geruch jedoch etwas differenzierter: Zwetschgen, ganz leicht etwas wie Getreide, irgendeine undefinierbare Schärfe.

Unnötig zu erwähnen, dass der Flake perfekt abbrennt. Er bildet vielleicht etwas mehr Hitze, als andere K&K-Flakes.

Der „Blend #633“ schmeckt relativ mild. Ich finde, es gibt Flakes, die einen weitaus kräftigeren Antritt haben. Sofort nach dem Anzünden breitet sich eine sehr weiche Süße aus. Darüber legt sich ein Geschmack, der mich stark an Getreide erinnert. Bis zum Schluss bleibt der Tabak auffallend weich und mild.

Mag sein, dass Perique drin ist, mag sein, dass eine leichte Aromatisierung vorhanden ist. Ich kenne keinen Tabak, der mit Solanis „Blend #633“ vergleichbar wäre. Ein recht eigener Tabak, nicht schlecht, aber er lässt mich ein bisschen unschlüssig zurück. Irgendwann hol ich ihn mir vielleicht noch mal.


Autor: Max Muthsam

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