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Freitag, 24. August 2012

Huber - Virginia Rich and Dark

Der Tabak duftet ausgesprochen mild nach dunklem Brot. Ganz leicht kann man auch den Perique riechen. Stopfen und Anzünden gelingt ohne weiteres. Der Tabak brennt gleichmäßig und kühl. Der Geschmack ist die ganze Füllung über auffallend weich. Im ersten Drittel dominiert der holzige, grasige Virgina. Danach kommt auch der Perique zur Geltung. Die Rauchigkeit des „Dark Fired Kentucky“ schwingt nur ganz leicht mit, rundet den Tabak aber wunderbar ab. Je weiter die Füllung runter brennt, desto würziger und komplexer wird der Geschmack.


Dennoch: Bis zum Schluss ein sehr weiches Rauchvergnügen. Den Nikotingehalt empfinde ich als angenehm. Nicht ganz leicht, aber weit entfernt von Knallern wie dem "Irish Flake" oder dem "Nightcap".

Fazit:
Ein weicher und komplexer Tabak für Puritaner. Vergleichbar mit Ashtons "Black Parrot", Rattrays "Old Gowrie" und "Hal o the Wynd". Im Gegensatz zu den genannten verfügt der "Rich and Dark" aber über eine äußerst geringe Süße, so dass er vielleicht nicht jedem Virgina-Freund zusagt. Man muss schon etwas Erfahrung und Konzentration mitbringen, um diesen Tabak wertschätzen zu können. Für die (leicht) Fortgeschrittenen eine hundertprozentige Empfehlung.


Autor: Max Muthsam

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