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Sonntag, 15. Juli 2012

Tabak: Robert McConnell - Scottish Flake

Kentucky-Fan zu sein, ist für mich nicht leicht. Ich liebe die kräftige, leicht pfeffrige Note, die er z.B., in Flakes zaubern kann. Doch, bei Lakelandern, wie dem "Bracken" von S.Gawith und bei Brocken wie dem "Irish Flake" von Peterson (K&K) wird es mir schnell des Guten zu viel. Mein Magen rebelliert - egal, wie vorsichtig ich diese Tabake rauche.


Mit dem McConnell "Scottish Flake" bin ich endlich glücklich... auch, wenn ich zunächst sehr skeptisch war, als Roland Zander ihn mir empfahl. Beim Öffnen der Dose überrascht der Tabak mit einer zarten Blättrigkeit und sehr dünnen Scheiben. Grobmotoriker sollten vorsichtig zu Werke gehen, wollen sie ihn knicken und falten.


Den sanften Duft nach Essig verdankt er dem in eher homöopatischen Mengen zugesetzten Perique. Er dient, ähnlich wie die eingebrachten Minimalmengen an Turkish-und Havanna-Leaf, der Abrundung, der Würzung. ...und die ist gelungen. Weiche, reife Virginias bringen die feine Süße, der Kentucky das Herzhafte, den Pfeffer in die Mischung. Delikat, aber nicht hart, duftig-würzig, reif...aber nicht zu stark. Etwas geschlossen-kräftiger, wenn man ihn mit "Knick-Falt" in die Pfeife bringt, etwas milder, feiner, wenn man ihn aufreibt.

In jedem Fall aber eine runde, leckere Sache, dieser Flake. Dabei sanft genug, um selbst MEINEN Magen nicht zu überfordern. Das Raumaroma bleibt akzeptabel, er liegt aber länger in der Luft... und das mit der Zeit recht schwer. Da er ein gutes Glimmverhalten an den Tag legt, nicht beißt, nicht überfordert, würde ich ihn auch Rauchern empfehlen, die noch nicht so lange die Flakes erkunden.

Wieder ein guter Wurf von Kohlhase und Kopp! Einer meiner Stammtabake!

Autor: Ralf Dings

Kommentare:

  1. Mein absoluter Liebling. Kann ich in jeder Stimmung geniessen.

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  2. Ich liebe den Tabak, könnte ich jederzeit und überall rauchen!
    Ein muss für jeden Flake Fan!

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