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Dienstag, 24. Juli 2012

Tabak: Merkers Mischung #53

Keine Lust auf Perique, keine Lust auf Kentucky, keine Lust auf Vanille, Karamell oder Rum? Soll`s ein Flake sein, der einfach "nur" Virginia ist? Ohne Brimborium und tralala?

Na, dann empfehle ich den hier!


Drei verschiedene Virginias, die Zusammenhalt demonstrieren. Dieser sehr naturnahe Flake, den Lutz Merker für seine "Sächsische Pfeifenstube" in Leipzig von Kohlhase & Kopp fertigen lässt, kommt im ganzen Strang. Anfang suchen, vorsichtig ziehen, schon schlängelt er sich appetitlich blond bis braun aus der Dose.


Der Duft? Heu... mehr ist nicht. Mehr muss aber auch in diesem Fall nicht. ...und genauso weich und samtig wie er sich anfasst, schmeckt er dann auch. Das Knicken und Falten ist problemlos (er schmeckt in dieser Form intensiver und geschlossener, als aufgerieben), das Anzünden ebenso. Was sich auf der Zunge breit macht, ist ehrliches, fein-süßes Virginia-Aroma.

Ruhig geraucht entfaltet der 53er all die wunderbaren Nuancen, die Fans solcher Virginia-Flakes so lieben! Süss, sanft, vollmundig-Klasse! Ein "naturreines" Erlebnis? Nun, wir wissen, dass es (zum Glück?) diese Tabake nicht gibt. Doch, Merkers „53“er kommt der Sache sehr nahe - noch dazu mit einem durchaus angenehmen Raumaroma.

Ganz feines Kraut...DANKE, lieber Uwe!


Autor: Ralf Dings

Kommentare:

  1. hallo Ralf,

    ich bin ein Verfechter von Hausmarken, wobei "meine" Hausmarken zumeist aus dem Pfeifenladen in der Muthesiusstraße in Berlin-Steglitz stammen.
    Die dortigen Hausmarken stammen ebenfalls von K&K.
    Was mir nun bei diesem Tabak auffällt - ist die verblüffende Ähnlichkeit des Tabakbildes mit einem meiner Favoriten - dem Pfeifenladen 300, ebenfalls ein reiner Virginiaflake.
    Ohne jetzt geschmacklich vergleichen zu können, liegt nicht die Vermutung nahe, das K&K den gleichen Tabak bei verschiedenen Händlern als Hausmarke verkauft? Tut der Qualität des Tabaks ja keinen Abbruch und bietet (bei entsprechend grossen Chargen) die Chance, eine gleichbleibende Qualität bei angemessenem Preis zu bieten.
    Wenn es denn so wäre - wäre es nicht interessant, herauszufinden welche Hausmarken die "gleichen" Tabake beinhalten?

    grüsse uwe

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    1. Ich bin mir sogar sicher, Uwe, dass diese Mischung noch unter anderen Namen "rumgeistert".Exclusiv für Merker wird sie sicher nicht sein.Ich denke nicht, dass sich ein kleiner Tabakhändler diesen Luxus leisten kann und will. Du hast als sicher RECHT.
      Nur, hinter die Auflösung zu kommen, ist nahezu unmöglich. Wir haben, bei einem anderen Tabak mal versucht, "Nachforschungen" anzustellen. Das Netz ist so verzweigt...irgendwann "verläuft" man sich.
      Lieben Gruß, RALF

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  2. Lutz Merker läßt fertigen, und ein Zitronenfalter faltet Zitronen.

    Wahrscheinlicher: Lutz Merker bestellt den bei KK aus der Liste der als "Haustabake" mit Label nach Wahl erhältlichen Sorten, KK bekommt ihn von Orlik und packt ab - in Dosen mit einem Label, dass Lutz Merker bestellt hat. ;-)

    Man muss doch die Märchen der Händler nicht noch weiterverbreiten. ;-)

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    1. Hallo Michael,

      ich gehe mal davon aus, dass dieses "Geheimnis" mittlerweile jeder, engagierte Pfeifenfreund kennt.
      ...und, wer rechnen kann, dem wird schnell klar, dass sich kleinere Händler Exclusiv-Mischungen gar nicht leisten könnten, selbst, wenn sie wollten.
      Gut, statt "fertigen lassen" werde ich zukünftig "beziehen" verwenden. Es geschah nicht aus der Ambition, Märchen zu erzählen...einfach nur, weil´s schöner klingt.:-)

      Lieben Gruß, RALF

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  3. Lieber Herr Dings,
    letzte Woche war ich auf der Durchreise in Mainz und habe im Zigarrenhaus Leist die Hausmarke Nr. 88 "Johannes Gutenberg" gekauft, auch von K&K bezogen. Es ist wohl derselbe Tabak wie der von Ihnen beschriebene "Merker", die Beschreibung passt genau (auch Tabakbild und Dose). Ein wirklich angenehmer Tabak, bei dem ich gerne an die sehr nette Familie Leist in ihrem Tabakgeschäft zurückdenke.

    Viele Grüße
    Peter aus München

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