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Donnerstag, 12. Juli 2012

Mac Baren - 7 Seas Cherry Blend

...und es hatte so gut angefangen!

Wertige, hübsche Verpackung. Nach dem Öffnen ein freundliches Tabakbild in Brauntönen mit schwarzen Sprenkeln, die übliche "Black Cavendish-Invasion" findet in diesem Tabak mal nicht statt und ein angenehmes, nicht zu chemisch-starkes Kirscharoma.

Der Tabak ist nicht pappig-feucht, lässt sich prima stopfen - Vorfreude macht sich breit. Die ersten Züge halten, was der Duft verspricht und schon bildet sich die Schlagzeile: "Angenehm aromatisierter, milder Tabak für entspannte Stunden!"


Doch, nach zehn Zügen ist die Luft raus. Das Casing verpufft, übrig bleibt Langeweile. Die Mischung ist ohne Kirscharoma nur nahezu geschmacksfreie Pappe. Beliebig austauschbar mit Dutzenden anderer Tabake dieser "ach so modernen" Richtung.

Ich frage mich, wer solchen, lieblos zusammen gehauenen Kram rauchen soll? Womöglich Beginner? Nein, Tabake, wie der Mac Baren „7 Seas Cherry Blend“ sind bestens geeignet, Anfänger schnell wieder von der Pfeife weg zu bringen. Aromatenfreunde? Die erwarten sicher Aromen, die länger, als zehn Züge halten.

Dieses Kraut ist gut geeignet, den Begriff "Aromaten" noch weiter in „unverdienten“ Verruf zu bringen. Nein, dieser Tabak hat den Familiennamen Mac Baren wahrlich nicht verdient. Doch, wenigstens der Text auf dem Pouch sagt die Wahrheit: "...beim Anzünden werden Sie die Süsse reifer Kirschen erleben."

Stimmt...und kurz darauf beginnt eine Stunde rauchbarer Zeitverschwendung.


Beide Daumen runter!

Autor: Ralf Dings

Kommentare:

  1. WOW - schöne Pfeife Ralf! Was issn des für'n Biest?

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  2. Meine "Lohmar-Spezial" vom lieben Jürgen !
    Jürgen Börners Pfeifen sind mir echte Hertenssache geworden.

    LG, RALF

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