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Mittwoch, 18. Juli 2012

HU-Tobacco - Directors Cut

Der „Directors Cut“ von HU ist eine Mischung aus Virginia, Perique und Burley. Hoch interessant ist dabei, dass man in dem Loose Cut noch eine Menge an kleinen Curlys findet, die in der Tat an die „Three Nuns“ von Bell erinnern (ein ähnliches Tabakbild liefert der „Chateau Henri #13 von Peter Heinrichs). Der Geruch des Tabaks lässt auf eine naturnahe Mischung schließen.


Und so ist es auch. Sorgfältig gestopft bemerkt man beim Anzünden einen erdigen Grundton, tabakecht, vor allen Dingen rund. Eine dezente Süße und eine auffällige und interessante Spritzigkeit. Das wird vom Perique kommen!

Die fire-cured Virginias verursachen auch Stärke, der „Directors Cut“ ist kein laues Lüftchen. Er wirkt zwischendrin sogar leicht fruity, aber auch würzig. Später gewinnen die Virginias mit ihrer Süße die Oberhand, eindeutig. Der Perique wurde gut dosiert, er wird nicht aufdringlich oder gar unangenehm.

Sicherlich hat HU hier einen beachtenswerten Tabak im Angebot. Auch wenn der Vergleich mit den „Three Nuns“ eigentlich nur optisch treffend ist, so ist er auf jeden Fall dazu geeignet, sich an deftige Mischungen wie vom Schlage Bell heran zu tasten. Er ist ehrlich, vielleicht ein wenig aromatisiert, raucht sich bis zum Ende stimmig und hinterlässt somit einen guten Eindruck. Nicht unbedingt ein Abräumer, dafür fehlt ihm meines Erachtens das Besondere, aber grundsolide und auf alle Fälle einen Versuch wert!


Autor: Ralf Ruhenstroth

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