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Samstag, 23. Juni 2012

Tabak: W.O. Larsen - Selected Blend No. 32

Der "Larsen No.32" ist von der Schnittart her gesehen ein Exot: Ein Flake Tabak, der wie Curly Cut zu einer Schnecke zusammengerollt ist.

 

Man kann ihn auf mehrere Arten stopfen:

Scheibe zusammengeklappt und leicht verdreht, nur ganz leicht gestopft.
Scheibe zerrieben (wie normale Flakes).
Scheibe zu Streifen aufgedreht.

Der Geruch: leicht nach Karamell und Plätzchen.

Geschmack: leicht, nicht zu süß.

Der Tabak sollte langsam geraucht werden, wie die meisten reinen Virginia-Mischungen. Er ist für die erste Bekanntschaft mit VA-Flake zu empfehlen, da er nicht so kräftig wie die englischen Flakes ist, und nur leicht aromatisiert, so dass man auch noch etwas von dem Virginia schmeckt.

Je nach Größe des Pfeifenkopfes lasse ich die Curlys sogar ganz, in eine Dunnie ODA z.B. passen 2 Scheiben, aufeinandergelegt und leicht zusammengerollt, rein.

Der Tabak brennt so sehr langsam (ca. 2,5 Stunden), ohne auf der Zunge zu brennen. In kleinen Pfeifen nehme ich nur 1 Scheibe und stopfe sie ebenfalls gerollt. Vor dem Anzünden lockere ich mit dem Pfeifenbesteck die Oberfläche auf, damit der Tabak besser anbrennt. IMO sollte man die Scheiben möglichst wenig rubbeln, höchstens leicht beim Stopfen verdrehen und auch nur ganz dezent stopfen. Auf diese Weise (habe lange dafür üben müssen) hatte ich mit Larsen 32 nie Zungenbrand. Außerdem kommt fast keine Schärfe rüber, allerdings ist die Kondensatbildung etwas höher als beim Aufrubbeln.

Ansonsten : stopfen wie man am Besten klar kommt!

Markenname: W.Ø. Larsen
Hersteller: Orlik
Mischung: helle Virginia
Schnittbreite: schmaler Flake, zu Schnecken gerollt
Typ: leicht aromatisiert
Flavour: Karamell/Butterlekse
Stärke: leicht-medium
Verpackung: 50 g Rechteckdose (seit Neuestem Runddose)


Autor: Manfred Arenz

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