Willkommen bei Jogi-wan...

Willkommen bei Jogi-wan...

Sonntag, 24. Juni 2012

Mac Baren - Plum Cake

Der „Plum Cake“ ist selbstverständlich ein Klassiker aus dem Hause Mac Baren. Eine Mischung bestehend aus Virginias, Burleys, Cavendish und.... mein Klugscheissermodus lässt mich felsenfest behaupten, dass auch eine Prise von Latakia verwendet wird. Das verrät mir auch der Duft aus dem geöffneten Pouch und noch mehr die ersten Züge nach dem Anzünden. (Steht im Übrigen auch auf der Verpackung :-) ) Aber zum Anfang:


Die verwendeten Tabake sind unterschiedlicher Schnittbreite (inkl. Flakestücke) und ohne Frage ist der „Plum Cake“ ein Aromat. Der Hersteller gibt Rum vor... nun ja, das mag so sein. Akzeptiert! Das Flavour ist deutlich, aber ich empfinde es nicht als zu übertrieben. Hängt wohl vom jeweiligen Gewürzprüfer im Gesicht ab, wie intensiv man es einordnet. 


Es empfiehlt sich ein größerer Pfeifenkopf, auf Grund der sehr unterschiedlichen Schnittbreiten sollte man beim Stopfen etwas Sorgfalt walten lassen. Nach dem Entzünden schmeckt der „Plum Cake“ süßlich und nach Aroma, allerdings schwingt zunächst auch Würze und dezente Rauchigkeit mit. Mit zunehmender Dauer übernimmt die Süße die Führungsrolle und irgendwann wird es mir persönlich zu süß, die Rauchigkeit ist verschwunden. Der berüchtigte „Pudding“, von dem so mancher spricht? Der einen klebrigen Eindruck im Mund hinterlässt?

Genau da scheiden sich vielleicht die Geister. Ich persönlich bevorzuge die Aromatisierung der „Mixture – Scottish Blend“ (gleiches Tabakbild ohne Latakia + anderes Flavour). Rauchen lässt sich der „Plum Cake“ an sich völlig problemlos. Es scheint eine Menge an Pfeifenrauchern zu geben, die diesen Tabak sehr gerne mögen. Zum Klassiker wird man nicht alle Tage.

Die Raumnote ist spürbar, sollte man individuell betrachten. Die zurück bleibende Asche des mittel-kräftigen Tabaks ist recht dunkel. Ich habe den „Plum Cake“ die letzten drei Tage mit Filter geraucht, für einen oFi-Gebrauch trifft er einfach zu wenig meinen persönlichen Geschmack. Allen Freunden dieses Klassikers sei er gegönnt.

Autor: Ralf Ruhenstroth

Kommentare:

  1. Der 'Scottish Blend' ist ja auch was feines. Da stimm ich zu!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Gute Idee, mal wieder ein Döschen öffnen :-)

      VG Jogi

      Löschen