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Sonntag, 24. Juni 2012

Mac Baren - HH Acadian Perique

Auch hier steht das „HH“ für Harald Halberg, dem Gründer von Mac Baren. Der „Acadian Perique“ macht irgendwie im Zuge einer für mich wahrnehmbaren „Perique-Welle“ auf sich aufmerksam. Scheint momentan im Trend zu liegen. In der 100 g-Runddose findet man einen Ready Rubbed, mittelbraune Virginia-Tabake, natürlich Perique, Cavendish, Orienttabake und Burley. Dazu gesellt sich eine klitzekleine Portion Dark Fired Kentucky.


Der Duft lässt auf kein weiteres Aroma schließen, die Mischung riecht meines Erachtens weitestgehend unauffällig. Einzig die Orients duften nach etwas Würze, der Perique kann in einer sehr sensiblen Nase etwas kitzeln. Das Stopfen ist easy, nicht zu fest, bei so vielen verschiedenen Aromen sollte ein größerer Kopf zur Anwendung kommen. In Gang zu setzen ist kein Problem.


Der Tabak macht auf Anhieb einen runden und stimmigen Eindruck. Die Virginias liefern eine gewisse Grundsüße, der Cavendish verteilt das natürliche Aroma gleichmäßig, der Burley ist kaum wahrnehmbar. Der Perique macht deutlich von sich reden und die Orienttabake sorgen für einen leicht ätherischen und öligen Geschmack. Das muss man natürlich mögen, sonst gibt es in diesem Fall keine Freundschaft zwischen Raucher und der Fa. Mac Baren.

Die zusätzlichen Kentuckys dürften die Mischung auf mittel-stark heben. Der Duft im Raum ist nicht überragend. Vornehmlich dürfte dies den Orients geschuldet sein. Was übrig bleibt ist mittelgraue Asche einer soliden Mischung. Qualitativ gibt es eigentlich nichts auszusetzen. Die Zahl der Adressaten dürfte allerdings überschaubar sein und bleiben, zumal es in unseren Gefilden ja auch noch DTMs „Ascanian“ gibt, den ich eindeutig bevorzuge.

Autor: Ralf Ruhenstroth

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