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Montag, 25. Juni 2012

Pfeifen: Pfeifen aus Ebenholz und nordeuropäischen Hölzern

Ebenholz ist in der traditionellen Schnitzkunst Asiens und Afrika sehr gebräuchlich. Auch Tabaks- und Rauschgiftpfeifen werden in diesen Ländern daraus gefertigt. In Europa führt das Ebenholz ein Nischendasein, bekommt ab und zu einen Hype und verschwindet dann wieder. Unsere Werkstatt fertigt auch ab und zu Ebenholzpfeifen. Die Bearbeitbarkeit ist, soweit man scharfes Werkzeúg hat, befriedigend. Zu den guten Raucheigenschaften ist viel gesagt worden, ich allerdings möchte hinzufügend bemerken, dass das Holz durch die große Dichte ungenügend Kondensat aufnimmt und bei fehlender laufender intensiver Reinigung die Pfeife zum Versotten neigen könnte.

Vor weiteren tropischen Hölzern sollte man sich meines Erachtens hinsichtlich des Pfeifenkopfes hüten, da sie wenig erforscht sind und deren ätherische Öle schaden könnten. Zu Applikationen sind sie dagegen hervorragend geeignet.

Nordeuropäische Laubgehölzer sind bedingt zum Pfeifenbau geeignet, darunter zähle ich die Obsthölzer, die Buche, die sibirische Birke und den Nußbaum. Die Eiche wegen der Gerbsäure wohl besser nur mit Einsatz . Allerdings sollte man kein Wunder erwarten. Aber ab und zu nebenbei ein Pfeifchen aus Kirschholz oder Nuß ist im Trend.

Nachfolgend ein paar Pfeifen dieser Art: 

Copyright PL: Ebenholz

Copyright PL: Ebenholz

Copyright PL: Ebenholz

Copyright PL: Ebenholz

Copyright PL: Calabash-Korpus aus Eiche

 Copyright PL: Calabash-Korpus aus Bine

Copyright PL: Apfel

Copyright PL: Pflaume

Copyright: Kirsche


Copyright PL: Ebenholz

Autor: Peter Lehmann 

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