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Dienstag, 29. Mai 2012

Tabak: Peterson - Sunset Breeze

Was für ein cremiger und herrlicher Duft strömt mir da aus der frisch geöffneten Dose „Sunset Breeze“ entgegen? Man möchte rein beißen, so lecker riecht das. Beim Betrachten des Tabakbildes bleibe ich recht gelassen. Da ist Burley (ich denke an Nüsse), da ist Virginia (ich denke an natürliche Süße) und das ist schwarzer Black Cavendish (ich bekomme Angst), welcher ganz sicher der Hauptaromaträger sein dürfte. Im Übrigen soll das Amaretto sein, was mir um die Nase schmeichelt. Ich nehme es wohlwollend zur Kenntnis.


Das Stopfen ist kein Problem, das Anzünden mangels zu großer Feuchte ebenfalls nicht. Nun ja, ich bin kein überschwänglicher Aromatenfan, aber ich gebe zu, dass der „Sunset Breeze“ durchaus mundet. Viel Aroma, wenig Tabak, aber wenn er bis zum Ende schmeckt, dann ist diese Mischung eine gelungene Abwechslung.


Zweidrittel der Füllung glimmen gleichmäßig runter, was danach ist, weiß ich nicht. Denn der Tabak bricht an dieser Stelle vollkommen in sich zusammen. Kein Aroma mehr und Tabakgeschmack schon gar nicht. Selbst eine angedrohte Räumungsklage kann den „Sunset Breeze“ nicht dazu bewegen, im letzten Drittel eine gefällige Rolle zu spielen. Sehr schade!

Ich werde den Rest dieser Büchse noch aufrauchen, mich am Aroma erfreuen, so lange wie es eben geht und dann war es das mit dem „Sunset Breeze“. Jedenfalls für mich!

Autor: Ralf Ruhenstroth

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