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Samstag, 21. April 2012

Tabak: Richmond - Mixture

Es gibt eine Aussage, die verwundert mich als Pfeifenraucher ein bisschen. Nämlich dann, wenn jemand sagt, dass ein bestimmter Tabak nichts Besonderes sei, aber für den Preis gut rauchbar wäre. Wenn ich als oberste Prämisse annehme, dass das Pfeife rauchen Genuss ist, dann dürfte es das eigentlich gar nicht geben. Kein Tabak um des Preises wegen in einer entspannten, genussvollen Stunde.


Als ich die Richmond „Mixture“ für € 7,10/50 g erworben hatte, da drängte sich mir die Frage auf, wie es sich denn wohl mit diesem Tabak bei mir verhält. Fast schon ein Feinschnitt, leider auch schon fast zu trocken in der Dose mit einem echten Tabakgeruch. Hier heißt es also zügig aufrauchen. Dadurch bedingt brennen die hellen Virginias, aufgepeppt mit wenig dunklem Cavendish, auch recht schnell runter. Also von langsamen und gemütlichen Rauchgenuss kann nicht die Rede sein.

Dafür reichen dann aber auch locker 1 – 2 Zündhölzer, um eine breite Glut zu entfachen. Der Tabak ist ohne Probleme am Glimmen zu halten. Süßer Virginia mit einer dezenten Würzigkeit munden mir auch sehr passabel. Die „Mixture“ dürfte höchstens mittelstark sein. Was bleibt, ist graue Asche und im Raum verteilt sich eine tabakechte Raumnote, die beim Mitbewohner keine Begeisterungsstürme hervorruft.

So komme ich zu dem Ergebnis, dass die Richmond „Mixture“ mit ihren Schwächen noch ein ganz passabler Tabak für Freunde der naturnahen Richtung ist, mehr aber auch nicht. Es war nett, Dich kennen zu lernen. Dabei wollen wir es mal belassen!

Autor: Ralf Ruhenstroth

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